Türkei

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Es gibt für Türken keinen Grund mehr, um nicht heimkehren oder unbedingt auswandern zu wollen!!! …

Es gibt für Türken keinen Grund mehr, um nicht heimkehren oder unbedingt auswandern zu wollen!!! …sehr interessanter Beitrag von Friedliche Lösungen

Vom Osmanischen Reich und Entstehung der Türkei am 29. Oktober 1923 

2023 darf die Türkei nach 100 Jahren wieder an seine Bodenschätze

http://www.friedliche-loesungen.org/

FL-Redaktion 08.10.17 21:17 Uhr

Habt Ihr euch auch schon mal die Frage gestellt, was es momentan eigentlich mit der Türkei so auf sich hat?

Jetzt kenne ich einen Türken, der seit Jahrzehnten mit seiner Familie in Deutschland lebt, und um es milde auszudrücken, kein gutes Haar an Präsident Erdogan gelassen hat.

Ein Sterbefall in der Familie war der Auslöser einer 4 Wochen langen Heimreise in die Türkei und seine Meinung hat sich nach seiner Rückkehr schlagartig um 180 Grad gedreht. Er erzählte von richtigen Straßen, Schulbildung in seinem Dorf, finanzielle Entschädigungen an Bauern, damit sie überleben, bis die Importverträge aus dem Ausland hinfällig werden und vieles mehr. Eine Aussage blieb jedoch hängen. „2023 (in 6 Jahren) fängt die Türkei an ihre Bodenschätze zu bergen und zwar ohne die Erlaubnis der Alliierten. 100 Jahre Knebel-Vertrag von Lausanne sind dann um. Davon hörst du in den deutschen Medien nicht, oder?“

Mit dieser Aussage begann meine Recherche und bin auf folgendes gestoßen.

Nach dem 1. Weltkrieg begann sofort der griechische – türkische Krieg. Zu dieser Zeit gab es keine Türkei, sondern das osmanische Reich. Zusammengeschrumpft, mit erheblichen Einbußen an neuen Grenzpfeilern, wurde am 24. Juli 1923 der Lausanne Vertrag in der Schweiz unterzeichnet und die heutige Türkei gegründet.

Türkische Delegation in Lausanne mit Ismet Pascha in der Mitte

Eine Religions-Völker-Umsiedlung hat begonnen. Die neuen Grenzen führten dazu, dass christliche Griechen aus der Türkei mussten, und islamistische Türken aus Griechenland. Mitgenommen werden durfte nur das, was man tragen konnte. Entschädigungen für Grund und Boden gab es nicht und wer sich weigerte, ihr wisst schon…

Auf Wikipedia kann man aber nicht lesen, dass in dem Vertrag auch steht, dass 100 Jahre lang der Türkei verboten wurde, Bodenschätze zu heben, es sei denn, man hat es ihnen ausdrücklich erlaubt. Am 24. Juli 2023 wird die Türkei 100 Jahre jung und der Vertrag erlischt.

Erdogan erhebt seit Jahren immer wieder öffentlich Anschuldigungen an die Mitwirkenden des damals unterzeichneten Vertrags. „Wir wurden um unsere Landesgrenzen betrogen“, „Unsere Gründungsväter sind noch nicht mal auf unserem jetzigen Boden geboren“ und so weiter.

Ebenfalls verankert in dem Vertrag, sollten sich die Kurden von den Landesgrenzen des Irak lösen wollen und einen Kurden-Staat ausrufen, wäre das die einzige Möglichkeit der Türkei, seine alten Landesgrenzen durch einen Militärvormarsch zu ermöglichen und das ganz legal. Aber nur innerhalb der 100 Jahre. In den Medien erzählt man, Erdogan marschiert im Irak ein, sollten sich die Kurden abspalten. Angesichts dieser Fakten, sieht es nicht mehr so aus, als wenn das nicht gewollt wäre.

Erdogan trifft sich auch mit dem iranischen Präsidenten, um ihm mitzuteilen, dass er auch in Nordsyrien einmarschieren will. Bis hinter Aleppo, um mehr Stabilität in die Gegend zu bringen und die Grenzen besser zu sichern. Sieht man sich jetzt die Absichten Erdogans auf einer Karte an, fügt diese mit Bodenschätzen gefüllten Gebiete des Irak und Syrien zur Türkei hinzu, sieht es nach den alten Grenzen von vor 1923 des alten osmanischen Reiches aus.

Nach eigenen Aussagen Erdogans, will er die Frauen in die Arbeiterwelt mehr integrieren und die Quote auf 40% steigern. BIS 2023 eine Exportleistung auf 500 Milliarden anheben, die bisherige importierte Energieversorgung auf 0 setzten, und bis 2023 zu den 10 größten Volkswirtschaften der Erde zugehören, um unabhängig von anderen Ländern zu sein. Nimmt man jetzt das von Bodenschätzen überquellende Land, das 100 Jahre lang fast unberührt blieb und die größte Streitmacht Europas besitzt, könnte man in Erwägung ziehen, dass das einigen Macht-Gesellschaften nicht so recht schmecken könnte.

Es wird also abzuwarten sein, wie sich die Beziehungen zur Türkei weiter entwickeln werden. 2023 feiert die Türkei jedenfalls eine große Party und wir werden uns ansehen, wer dazu eingeladen wird und wer nicht. Mit unserem jetzigen Gaslieferanten Russland, hat unsere Kanzlerin so ihre Probleme. Gut möglich, dass wir bald an die türkische Tür klopfen und nach Gas und Öl fragen müssen. Vielleicht wurde gerade deshalb der ganze Diesel-Skandal inszeniert, um den Energiesektor für die nächsten Jahre zu revolutionieren, der „neue“ veraltete Technologien bereit hält, die schon seit vielen Jahrzehnten in der Schublade liegen. Schließlich haben sich die Rockefeller von dem Rohstoff, der sie einst groß gemacht hat, schon längst im vergangen Jahr verabschiedet. Aber das ist eine andere Geschichte…

Palais de Rumine: 1923 wurde hier der Vertrag von Lausanne geschlossen.

Schloss Ouchy: Hier fanden 1923 die Verhandlungen des Vertrages statt.

Die Grenzen der Türkei und des alten osmanischen Reichs vor 1923

Die Wahren Hintergründe Zum Gescheiterten Putsch in Der Türkei: Was Haben Die USA Und Russland Damit Zu Tun?

Ein Beitrag aus Hinter den Kulissen

Der gescheiterte Staatsstreich in der Türkei hat ein geopolitisches Erdbeben ausgelöst. Die wahren Hintergründe und die daraus resultierenden Konsequenzen werden von den westlichen Medien ganz gezielt verschwiegen oder verschleiert. Für das amerikanische Imperium steht ab jetzt viel auf dem Spiel.

Wer heute noch glaubt, dass der sogenannte «Arabische Frühling» aus heiterem Himmel kam und den Völkern im Nahen Osten Demokratie, Freiheit und Wohlstand bringen sollte, glaubt wahrscheinlich auch an den Osterhasen. Der «Arabische Frühling» wurde in Wahrheit von äußeren Kräften inszeniert und sollte die Region destabilisieren und vor allem Regierungen stürzen, die sich dem amerikanischen Imperium nicht unterwerfen wollten.

Die Verschwörung der USA und ihre Marionetten wie Großbritannien, Frankreich, Saudi Arabien, Katar und die Türkei war bei Libyen noch erfolgreich. Mithilfe von Terrormilizen am Boden und der NATO als Luftwaffe, gelang ihnen der Sturz von Gaddafi. Das nordafrikanische Land löste daraufhin Afghanistan als das größte Terrorcamp der Welt ab.

Die weitere Verschwörung richtete sich danach gegen Syrien und dessen Machthaber. Noch vor den bewaffneten Auseinandersetzungen, versuchten Saudi Arabien und Katar den syrischen Präsidenten mit großen Geldsummen zu bestechen. Assad sollte seine Partner in Teheran in Moskau verraten und stattdessen eine von den USA favorisierte Erdgas-Pipeline über das syrische Staatsgebiet erlauben. Assad ließ sich jedoch nicht bestechen und er wollte sich dem amerikanischen Druck auch nicht beugen. Wenig später begannen auch in Syrien sogenannte „Aufstände“.

Anders als bei Muammar Gaddafi oder Saddam Hussein, die in der Vergangenheit oft einen undurchsichtigen Zickzackkurs gefahren sind und keine klare Linie zeigten, könnte die eindeutige Haltung von Bashar al-Assad am Ende für Syrien die Rettung gewesen sein und gleichzeitig das gesamte amerikanische Imperium zum Wanken bringen. Denn die loyale Haltung von Assad zu seinen Partnern in Teheran und Moskau hat sich bereits damit ausgezahlt, indem diese Mächte Syrien bis heute zur Seite stehen. Auf der anderen Seite entstehen bei der «Koalition der Verschwörer» immer mehr Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiges Misstrauen.

Die Türkei spielt innerhalb der Verschwörer die wichtigste Rolle. Ohne die Türkei hätte der Terrorkrieg gegen Syrien niemals so lange standgehalten und es wären bis heute auch nicht ca. 300.000 Menschen dabei getötet worden. Die Türkei hat bei diesem Verbrechen gegen Syrien mitgemacht, weil man ihr viel versprochen hat. Am Ende hat die Türkei aber nur verloren und nichts gewonnen. Erdogans verzweifelte Versuche, die USA zu überreden, in Syrien aktiv gegen Assad einzugreifen, sind immer wieder gescheitert. Der Grund war die russische Intervention im September 2015.

Die russische Militärpräsenz in Syrien hat die Lage für die Verschwörer endgültig in die Sackgasse geführt. Wer es jetzt wagte, militärisch gegen Assad vorzugehen, riskierte einen Krieg gegen den großen Bären Russland. Was aber danach geschah, war eine Falle, in der die USA nun hineingetappt sind.

Für die USA war „Plan A“ die Unterstützung von islamistischen Terroristen, um mit deren Hilfe Assad zu stürzen. Sollte das (wie in Libyen) nicht gelingen, würde „Plan B“ die NATO mit Flugverbotszone/Luftschlägen gegen Assad auf den Plan rufen. Das wäre mit inszenierten Giftgasangriffen, die man Assad in die Schuhe schieben wollte, fast geschehen. Damals hatte aber Russland eine ganze Armada von Kriegsschiffen mit Luftabwehrraketen vor der syrischen Küste in Position gebracht. Die USA mussten „Plan B“ deshalb vorerst fallen lassen. Spätestens mit der russischen Intervention im September vergangenen Jahres waren auch diese Pläne einer möglichen Flugverbotszone über Syrien und damit „Plan B“ endgültig vom Tisch.

Im grenzenlosen und blinden Machthunger sind die USA schließlich in eine folgenschwere Falle getappt. Die USA lassen allein aus Prinzip niemals eine Beute einfach so fallen. Sie zogen plötzlich ein „Plan C“ hervor, wovon eines ihrer wichtigsten Partner, die Türkei, nichts wusste. Die USA wollten auf eigene Faust in Syrien retten, was noch zu retten ist. Und zwar begannen die USA kurdische Milizen aktiv zu unterstützen. Proteste aus Ankara waren in Washington unerwünscht. Schließlich gehen die Interessen des US-Imperiums immer vor.

Um das nochmals richtig zu verstehen: Russland hat Ende September 2015 mit Luftschlägen gegen islamistische Terroristen begonnen. Putin hat ganz klar und eindeutig gesagt, dass er damit die syrische Armee und die kurdische YPG am Boden im Kampf gegen den Terror unterstützen möchte. Und seinen Worten folgten sofort auch Taten. Sowohl die syrische Armee, als auch die kurdische YPG konnten mit Hilfe der russischen Luftschläge viele Gebiete befreien. Das war der Moment, wo sich die USA aufgedrängt haben und ebenfalls die kurdische YPG unterstützen wollten. Die Kurden hatten da die Wahl, sich zwischen Russland und den USA zu entscheiden. Russland ist von vornherein mit der Absicht gekommen, um die friedlichen Völker im Kampf gegen die Terroristen zu unterstützen und ein libysches Szenario (Zerfall des Staates) zu verhindern. Die USA haben hingegen jahrelang die Terroristen selbst unterstützt und erst als Russland intervenierte und die USA ihre Söldner auf der Verliererseite sahen, wollten sie die Kurden als „Plan C“ ausnutzen, um im Nachkriegs-Syrien noch eine Rolle spielen zu dürfen. Einige Zeit lang versuchten die Kurden beide Supermächte gegeneinander auszuspielen und von beiden zu profitieren. Aber als sie den USA erlaubten, mehrere Militärbasen in Nordsyrien errichten zu dürfen, ist die Entscheidung gefallen. Die Kurden haben sich für die USA entschieden.

Nach dem Putschversuch in der Türkei erscheint der plötzliche Teilabzug der russischen Streitkräfte aus Syrien in einem ganz anderen Licht. Denn in dem Moment, wo sich die Kurden für die USA als Schutzmacht entschieden hatten, zog sich Russland teilweise zurück und wollte sich das anbahnende Spektakel lieber aus der Ferne ansehen. Denn die Türkei würde den Verrat der USA niemals auf sich sitzen lassen. Ein Konflikt zwischen NATO-Partnern war unausweichlich.

Deshalb begann Erdogan in den vergangenen Wochen mit einem radikalen Kurswechsel seiner Außenpolitik. Die Türkei versuchte sich unter anderem wieder an Russland, Iran und Syrien anzunähern. Zwei Tage, nachdem sich Erdogan bei Putin für den abgeschossenen russischen Kampfjet über Syrien entschuldigt hatte, ereignete sich am Flughafen von Istanbul ein Terroranschlag. Der Anschlag wurde übrigens wenige Stunden vorher von „Fuat Avni“ über Twitter angekündigt. Die Identität hinter diesem Twitter-User, der immer wieder über geheime Informationen der türkischen Regierung verfügte, war lange Zeit unbekannt. In Folge des gescheiterten Putsches soll dieser Ausfindig gemacht worden sein und zum „Parallelen-Staat“ gehören. Dieser „Parallel-Staat“ ist von der CIA unterwandert und Anschläge geschehen selten ohne Mitwissen der Geheimdienste.

Der Anschlag am Flughafen von Istanbul war eindeutig eine Warnung des US-Imperiums und der restlichen Verschwörer wie Saudi Arabien und Frankreich gegen Erdogan, da die Verschwörer bereits viel für den Terrorkrieg gegen Syrien investiert hatten und sie nicht wollten, dass die Türken plötzlich die Seiten wechseln. Erdogan-nahe Medien meldeten wenige Tage später noch, dass die Stationierung von russischen Kampfjets in der NATO-Basis von Incirlik für die türkische Regierung denkbar wäre. Die Meldung wurde danach zwar wieder dementiert, kann aber dieses Mal als Warnung von Erdogan gegen das US-Imperium verstanden werden. Also ein Krieg der Warnungen sozusagen.

Arabische Medien behaupten nun, dass ausgerechnet Russland die Türkei wenige Stunden vor dem Putsch vorgewarnt habe, weil die russischen Truppen in Syrien Funksprüche der Putschisten abgefangen hätten. Nur deshalb waren die türkischen Behörden in der Lage den Putsch erfolgreich abzuwehren.

Nun kommen immer mehr interessante Einzelheiten vom Putschversuch an die Öffentlichkeit: Die Putschisten sollen den Auftrag gehabt haben, den Bosporus für russische Kriegsschiffe zu schließen. Der Nachschub für die russischen Streitkräfte in Syrien sollte damit erschwert werden.

Es ist auch sehr interessant zu sehen, wie westlichen Medien oder Politiker auf diese ganzen Ereignisse reagiert haben:

• Westliche Politiker haben sich bei der Putschnacht erst zu Wort gemeldet, als ziemlich sicher war, dass der Putsch gescheitert war. Erst danach sprachen Merkel, Obama und Co. vor den Kameras und solidarisierten sich mit der türkischen Regierung. Wäre der Putsch erfolgreich gewesen, hätten die selben Politiker sich natürlich mit den neuen Machthabern arrangiert und die türkische Bevölkerung zur Ruhe aufgerufen.

• US-Medien und wenig später auch alle anderen westlichen Medien (auch wir sind darauf kurz hereingefallen) verbreiteten während der Putschnacht die Fake-Meldung, wonach Erdogan auf der Flucht sei und in Deutschland nach Asyl suchen würde. Eindeutig psychologische Kriegsführung und sollte die türkischen Machthaber und Bevölkerung verwirren und andere Militärs dazu bringen, sich den Putschisten anzuschließen.

• Auch verbreiteten westliche Medien die Radardaten vom Flugzeug von Erdogan, in der Hoffnung, irgendein Putschisten-Kampfpilot würde die Präsidentenmaschine abschießen. Zu dem Zeitpunkt bekam die Maschine jedoch Geleitschutz von loyalen F16-Kampfjets.

• Westliche Medien ignorieren die Tatsache, dass Putin und Erdogan bereits telefoniert haben und Putin Erdogan Unterstützung zugesagt hatte. Hier im Westen will man Erdogan als isolierten Diktator darstellen. Aber Erdogan ist erst jetzt, als er Gespräche in den letzten Wochen mit Russland, Iran, Syrien und weitere Staaten in der Region wieder aufgenommen hatte, eben nicht mehr isoliert. Eine friedliche Lösung in Syrien ist halt nicht im Interesse des Westens.

• Westliche Medien versuchen jetzt den gescheiterten Putsch klein zu reden. Auch das westliche Regierungen oder Geheimdienste in dem Putsch verwickelt sein könnten, wird einfach als Verschwörungstheorie von durchgeknallten Erdogan-Anhänger abgetan. Der Fokus der Berichterstattung liegt nur noch darauf, dass Erdogan jetzt plötzlich ein Diktator sei, den man irgendwie aufhalten muss. Bevor er sich an Russland angenähert und Terroristen unterstützt hatte, war er für den Westen noch ein lupenreiner Demokrat, der die Menschenrechte achtete.

• Auch diese Meldung ist sehr interessant und bisher in westlichen Medien ignoriert worden: Die türkischen Piloten und die Generäle, die für den Abschuss des russischen Kampfjets über Syrien verantwortlich waren, wurden als Putschisten ebenfalls festgenommen. Damals hatte Putin die Vermutung geäußert, dass die USA ein großes Interesse an den Abschuss hatten. Es kann aber auch sein, dass Erdogan jetzt einfach die Gelegenheit gesehen hat, die Verantwortung von sich Abzulenken. Die Russen werden auch in dem Fall einfach mitspielen, weil auch dann die Türkei das kleinere Übel im Gegensatz zu den USA wären.

Weitere Meldungen, die in den westlichen Medien in den letzten Tagen völlig ignoriert wurden, sind zum einen die Luftschläge der von den USA angeführte sogenannte Anti-IS-Koalition in Manbidsch in Nordsyrien, wo an einem Tag knapp 300 Zivilisten getötet wurden. Zum anderen haben die von den USA, Frankreich und Deutschland unterstützte sogenannte „moderate Rebellen“ der FSA ein Video veröffentlicht, wo sie ein 10-Jähriges Kind den Kopf abgeschnitten haben. Kein Aufschrei in den westlichen Medien! Kein Protest von Politikern! Keine Menschenrechtsorganisationen! Stattdessen gehen die Waffenlieferungen an die „moderaten Rebellen“ weiter, bis das Weiße Haus den Fall prüfen wird.

Frieden wird es in der Region erst geben, wenn die Waffenlieferungen an alle möglichen Terrorgruppen gestoppt werden. Es kann nur Frieden geben, wenn sich alle Regierungen dort an einem Tisch zusammensetzen und ihre Differenzen beiseite schieben. Ausgerechnet die Falle, in der die USA in Syrien getappt sind, eröffnet aktuell diese Möglichkeiten für einen echten Frieden. Wenn die Türkei die Seiten wechselt und die Unterstützung für die Terroristen stoppt, könnte in wenigen Wochen Frieden einkehren. Daran ist der Westen aber nicht interessiert, deshalb wurde auch dieser Putsch unterstützt, um Erdogan aus dem Weg zu räumen.

Für viele Türken, die einen Putsch begrüßt hätten, brechen schwere Zeiten heran. Aber diese Türken sollten sich einige Fragen stellen: Warum hat das Militär ausgerechnet jetzt, wo Erdogan die Nähe zu seinen Nachbarn sucht, geputscht? Warum hat das Militär die ganzen Jahre, als Erdogan offen Terroristen in Syrien unterstützt und unnötig einen Krieg gegen die PKK begonnen hatte, nicht geputscht? Warum erst jetzt? Weil die laizistischen und weltoffenen Türken und das türkische Militär vom US-Imperium wie ein Spielball benutzt wurden. Genauso wie die Kurden in Nordsyrien ausgenutzt werden. Ihr werdet alle gegeneinander ausgespielt!

Für alle die jetzt denken, dass Erdogan doch nicht so schlimm sei: Erdogan ist alles andere als harmlos. Der Westen wird sich jetzt die Zähne an ihm ausbeißen. Merkels Anbiederung wird sich auch noch rächen. Erdogan hat bis jetzt jeden fallen gelassen, den er nicht mehr braucht oder wenn er für sich Vorteile sieht. Auch seine ehemaligen Wegfährten Gülen und Davutoglu ließ Erdogan wie heiße Kartoffeln fallen.

Für Putin kann aktuell nichts besseres geschehen, wie, wenn die NATO-Partner sich streiten. Aber hier laufen gerade ganz andere Dinge im Hintergrund. Wir hatten darüber in der Vergangenheit berichtet, dass Putin versuchen wird, den Nahen Osten aus den Fängen des US-Imperiums zu führen. In dieser Region schlummern viele Bodenschätze und wenn die Völker nicht mehr gespalten wären, könnte dort Frieden und Wohlstand herrschen. Es gibt nur ein Problem: Die USA und das gesamte westliche Finanzsystem überleben zur Zeit nur dank des US-Dollars. Würden die Nahost-Staaten ihren Handel nicht mehr in US-Dollar abwickeln, hätte die US-Währung über Nacht keinen Wert mehr. Bräuchte die Welt den US-Dollar nicht mehr, um Öl und Gas zu erwerben, könnten die USA keine neuen Schulden machen. Und ohne stetig neue Schulden zu machen, wäre die USA Pleite. Schulden machen, heißt für die USA einfach neue Dollar-Noten zu drucken.

Wenn die Türkei aus der NATO austreten und dem US-Militär den Zutritt ins Land verweigern würde, wäre die Beherrschung des Nahen Ostens nur noch sehr schwer zu bewerkstelligen. Die USA sind ohnehin sehr unbeliebt in der Region. Nun kommt noch der Fakt hinzu, dass alle mit Begeisterung gesehen haben, wie Russland einen Partner wie Syrien zur Seite stand. Etwas, was die USA nicht tun würden. Die USA lassen ihre „Partner“ immer fallen, wenn es nicht ihren Interessen betrifft. Und diese Erkenntnis ist selbst in Israel angekommen!

Quelle

Yeni Şafak: Pensionierter US-General Campbell war Mastermind des Militärputsches in der Türkei

27.07.2016 • 12:15 Uhr  

Der ehemalige US-Kommandeur der NATO-Truppen in Afghanistan, der pensionierte General John F. Campbell, soll, nach Darstellung der als regierungsnah geltenden türkischen Tageszeitung Yeni Şafak, der führende Kopf hinter dem vereitelten Militärputsch in der Türkei sein. Die Tageszeitung verweist auf Quellen aus den Ermittlungsbehörden und dem Militär. Die USA weisen die Anschuldigungen zurück.

General John F. Campbell war demnach „eine der Toppersönlichkeiten, die die Soldaten hinter dem Putschversuch in der Türkei organisiert und verwaltet haben“, schrieb die in sechsstelliger Auflage erscheinende Tageszeitung.

Mehr lesen:Türkei: US-Außenministerium erteilt Diplomatenfamilien Erlaubnis zur freiwilligen Ausreise

Yeni Şafak gilt als AKP-nah. Angesichts des in der Vergangenheit eher konzilianten Umgangs der religiös-konservativen AKP-Regierung mit den USA, stellen diese Darstellungen über eine angebliche Mitwirkung des US-Militärs am Putschversuch einen signifikanten Bruch in den Beziehungen beider Länder dar.

Nach dem Bericht von Yeni Şafak hat Campbell „Transaktionen von mehr als zwei Milliarden US-Dollar durch CIA-Verbindungen über die UBA Bank in Nigeria verwaltet“. Diese sollten demnach unter Sympathisanten für den Putsch innerhalb des türkischen Militärs verteilt werden. Der pensionierte US-General stattete der Türkei zwischen Mai und Juli dieses Jahres „mindestens zwei geheime Besuche ab“, schreibt die Zeitung.

Am Montag warnte der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu, dass die bilateralen Beziehungen Schaden nehmen könnten, sollte Washington den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen nicht an die Türkei ausliefern. Washington forderte seinerseits, dass die Türkei solide Beweise für Verbindungen Gülens zum Umsturzversuch vorbringe, bevor ein Auslieferungsprozess diskutiert werden könne.

Yeni Şafak berichtete, General Campbell habe Geheimtreffen auf einer Militärbasis der Provinz Erzurum und auf dem NATO-Luftwaffenstützpunkt İncirlik abgehalten. Der US-General soll „den Prozess, genehme Militäroffiziere vor Ort zu befördern, angeführt haben."

„Millionen von US-Dollar wurden durch eine Gruppe von CIA-Agenten von Nigeria in die Türkei transferiert. Das Geld, das an ein spezielles CIA-Team von 80 Personen verteilt wurde, sollte sympathisierende Generäle vom Putsch überzeugen. Nachdem das Geld angekommen war, brachte das CIA-Team das Geld persönlich an die Terroristen in Militäruniformen“, so die Schilderung in Yeni Şafak.

Türkische Soldaten stehen am Mausoleum des Staatsgründers Kemal Ataturk bei einer Zeremonie zu seinem 65. Todestag im November 2003.Mehr lesen:NATO-Türkei-Beziehungen: Ärger an der Südflanke

Der mutmaßliche Geld-Transfer soll bereits im März 2015 begonnen haben. Bei Durchsuchungen der Räumlichkeiten des Brigadegenerals Mehmet Dişli stellten Sicherheitskräfte, die loyal zur türkischen Regierung sind, jedenfalls eine Tasche sicher, die mit einer großen Menge Geld gefüllt war. Dişli soll zu den Top-Militäroffizieren gehört haben, die den Putsch unterstützten, heißt es aus offiziellen Quellen.

Die türkische Regierung und Präsident Erdoğan nutzen die Ereignisse rund um den Putschversuch, um die USA unter Druck zu setzen. Ankara wolle unter allen Umständen die Auslieferung des Predigers Gülen erwirken, sagte der Gründer und Direktor des Zentrums für Türkei-Studien und Entwicklung, Ibrahim Doğuş, im Gespräch mit RT. „Präsident Erdogan versucht im Moment, jeden mit Beziehungen zu Gülen festzusetzen.“

Die USA hingegen wiesen Anschuldigungen aus der Türkei zurück, wonach General Campbell am Putsch beteiligt gewesen wäre. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Josh Earnest, kritisierte, der Artikel wäre „unbegründet“.

Inzwischen haben türkische Sicherheitskräfte im Zusammenhang mit den Ereignissen vom 15. Juli bereits 13.165 Personen festgenommen, sagte Präsident Erdoğan bei einer Rede am Sonntag. Davon seien 8.838 Soldaten, 2.101 Richter und Staatsanwälte, 1.485 Polizisten, 52 Kommunalvertreter und 689 Zivilisten, berichtete die Tageszeitung Hürriyet.

Weitere 73 Anklagen gegen Verdächtige, darunter den in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, wurden von einem Gericht in Ankara am Samstag genehmigt. Alle Verdächtigen werden beschuldigt, Beziehungen zur „Fethullistischen Terrororganisation/Parallelstaatsstruktur (FETÖ/PDY)“ zu unterhalten, wie ein türkischer Justizbeamter gegenüber der semistaatlichen Nachrichtenagentur Anadolu angab.

Mehr lesen:"Sabotage nicht ausgeschlossen" - Massiver Waldbrand bedroht NATO-Basis in der Türkei [Videos]

Das Bildungsministerium gab am Samstag bekannt, dass zudem auch über 1.500 Bildungsinstitutionen, die der Gülen-Bewegung nahestehen, in der Türkei geschlossen werden. Zu den Institutionen gehören unter anderem Privatschulen und Studentenwohnheime. Außerdem wurden 21.000 Lehrer vorläufig vom Dienst suspendiert.

Bei einer Rede im türkischen Parlament nannte Erdoğan den Prediger Gülen und ehemaligen Verbündeten einen „unehrlichen Verräter“.

Die türkische Regierung stellte am Montag für 42 Journalisten Haftbefehle aus. Diese sollen ebenfalls im Verdacht stehen, Verbindungen zur Gülen-Bewegung unterhalten zu haben, berichtete der türkische Fernsehsender NTV.

Die internationale Menschenrechtsorganisation Amnesty International schlug inzwischen Alarm. Sie gab am Sonntag an, „glaubwürdige Beweise“ gesammelt zu haben, dass im Zusammenhang mit dem Putschversuch festgenommene Personen, „geschlagen und gefoltert“ wurden. Im Jahr 2004 hatte die türkische Regierung eine „Null-Toleranz-Politik“ bezüglich der Folter angekündigt, nachdem diese seit dem Militärputsch von 1980 innerhalb der Polizei weit verbreitet war. Vereinzelt war es Aussagen von NGOs zufolge seither trotzdem noch zu Übergriffen gekommen.

Quelle

Russland soll Erdogan in letzter Sekunde vor Putsch gewarnt haben

Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Fars liefert einige interessante Erkenntnisse über den gescheiterten Putsch in der Türkei. Die Hinweise sind naturgemäß mit Vorsicht zu genießen, weil der Iran der wichtigste Rivale Saudi-Arabiens in der Golf-Region ist. Der Fars-Bericht ist allerdings sehr sachlich formuliert und enthält so viele Details, dass er nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Fars zitiert mehrere diplomatische Quellen aus Ankara. Diese geben an, dass der russische Geheimdienst den türkischen Geheimdienst MIT vor dem bevorstehenden Putsch gewarnt haben soll. Die anonymen Diplomaten berichten, dass die russische Armee in der Region alarmierende Funksprüche angefangen habe, wonach die türkische Armee einen Putsch durchführen wolle. Die abgefangenen Informationen beinhalteten auch den Plan über die Ermordung Erdogans im Ferienhotel am Marmarameer, berichtet Fars.

Bemerkenswert ist, dass die Funksprüche und Informationen von der russischen Luftwaffenbasis im syrischen Hmeimim abgefangen wurden. In Hmeimim haben die Russen die modernsten Abhöranlagen installiert. Der Stützpunkt ist für Moskau von strategisch wichtiger Bedeutung für den ganzen Nahen Osten. Daher haben sich die Russen auch in den Syrien-Krieg eingeschaltet, als die Provinz Latakia von den internationalen und islamischen Söldnern bedroht wurde.

Die diplomatischen Quellen aus der Türkei berichten, dass der Kurswechsel Erdogans vor einer Woche „eine der Hauptursachen“ für den Putschversuch gewesen sein soll, der von mehreren ausländischen Staaten unterstützt wurde.

Allerdings sei es zu Anfang nicht klar gewesen, ob die Informationen der Russen in Ankara in die richtigen Hände kommen würden. Eine Reihe von türkischen Generälen, die vom türkischen Nachrichtendienst MIT über den Putschversuch informiert wurden, sollen sich gegen den Versuch gestellt haben. „Die Information über den Putschversuch, die am 15. Juli 2016 um vier Uhr nachmittags an den türkischen Generalstab weitergeleitet wurde, wurde von Generalstabschef Hulusi Akar, dem Armeegeneral Zeki Colak und dem Vize-Generalstabschef Yasar Güler bewertet“, berichtet Post Medya.

Vier Tage nach dem Putschversuch gab Erdogan bekannt, dass er die Streitigkeiten mit den Nachbarn der Türkei beilegen wolle. Daraufhin kündigte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow an, dass sich Putin und Erdogan Anfang August treffen werden. Ein iranischer Beamter sieht Parallelen zwischen dem erfolgreichen Putsch gegen den iranischen Premier Mohammed Mossadegh im Jahr 1953 und dem Putschversuch in der Türkei, analysiert Al-Monitor. Auch dieser Putsch erfolgte in zwei Wellen: Die erste schlug fehl, mit der zweiten gelang der Sturz des säkularen Regimes. Wie beim Putsch gegen Mossadegh sei daher auch in der Türkei die Gefahr noch nicht gebannt.

Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate sollen in den Putsch involviert gewesen sein. Der saudische Whistleblower Mujahid meldete am Montag per Twitter, dass die Vereinigten Arabischen Emirate eine wichtige Rolle bei dem Putsch gespielt hätten. „Es ist wahr, dass es Probleme zwischen der Türkei und dem Iran in Syrien gibt. Doch es gibt keine direkten Probleme zwischen dem Iran und der Türkei. Ganz im Gegenteil: Die bilateralen Beziehungen werden immer besser. Ein Putsch in der Türkei ist etwas, was der Iran nicht tolerieren kann“, so ein hochrangiger iranischer Offizieller.

Offenbar haben sich die Russen auch entschlossen, die Amerikaner zu informieren. Während des Putschversuchs befand sich US-Außenminister John Kerry in Moskau. Die Reise war kurzfristig angesetzt worden. US-Medien hatten unmittelbar vor dem Putsch keine Erklärung für den Besuch Kerrys in Moskau. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums drückte sich ungewöhnlich unklar aus, als sie gefragt wurde, ob der Besuch Kerrys mit dem Weißen Haus abgestimmt gewesen sei.

Die iranischen Informationen entlasten die US-Regierung gegenüber Anschuldigungen aus der Türkei, sei habe den Putsch unterstützt. Erdogan milderte seine in den vergangenen Tagen geäußerte Kritik an Washington am Mittwoch deutlich ab: „Wir müssen feinfühliger sein“, sagte er. Die Beziehung der beiden Länder sei auf Interessen aufgebaut, nicht Gefühlen. „Wir sind strategische Partner.“ Erdogan fordert von den USA die Auslieferung des Predigers Gülen, den er hinter dem Putsch.

Al Jazeera Arabic berichtet, dass der Putsch eigentlich für drei Uhr morgens geplant gewesen sei. Offenbar ist die russische Warnung schließlich doch zu jenen Offizieren durchgesickert, die den Putsch geplant hatten. Sie zogen daraufhin den Putsch vor – was maßgeblich zu seinem Misslingen beitrug. Während der Sicherheitsexperte George Friedman während des Putschs vor laufender Kamera zu Protokoll gab, dass er beeindruckt sei, in welch kurzer Zeit die Putschisten Ankara und Istanbul unter ihre Kontrolle gebracht hätten, zeigten sich die Soldaten gegenüber der Bevölkerung eher desorientiert und hilflos.

Die scheinbar dilettantische Durchführung hat Spekulationen genährt, der Putsch könne von Erdogan selbst initiiert worden sein, um danach ein autoritäres Regime zu installieren. Diese gewagte These vertrat unter anderem der frühere Militär-Berater von Angela Merkel, Erich Vad, auf n-tv. Er sprach davon, dass es Indizien gäbe und führte den Zeitpunkt des Putsches als einen solchen Hinweis an. Erdogan habe mit dem Fake-Putsch noch mehr Macht an sich reißen wollen.

Diese These erscheint vor dem Hintergrund, dass Erdogan auch noch Tage nach dem Putsch militärische Operationen lanciert, um die Drahtzieher ausfindig zu machen, unhaltbar.

Vor allem aber ist das Statement, dass die Putschisten in der Nacht im staatlichen Fernsehen verlesen ließen, das Gegenteil dessen, was ein Diktator seinem Volk zu Gehör bringen würde, wenn er ihnen einen Putsch von Militärs vorgaukelt. Vor allem einen Hinweis auf das Versagen im Kampf gegen den Terror und der Verweis auf die Korruption der amtierenden Regierung hätte Erdogan bei einer Inszenierung wohl nicht unbedingt unters Volk bringen wollen.

Die Mitteilung der Putschisten in der Putsch-Nacht:

„Ehrenwerte Bürger der Türkischen Republik,

die systematischen Verfassungs- und Rechtsbrüche sind eine Gefahr für die Grundprinzipien und die lebenswichtigen Institutionen geworden. Die gesamten Institutionen des Staats, was die türkischen Streitkräfte einschließt, werden nach ideologischen Kriterien bestimmt und sind somit nicht mehr imstande, ihren Aufgaben nachzukommen. Der Präsident und die Regierungsmitglieder, die sich alle in einer Verfassung der Achtlosigkeit, des Irrtums und des Verrats befinden, haben die persönlichen Rechte und Freiheiten, die Gewaltenteilung, die laizistische und demokratische Ordnung praktisch außer Kraft gesetzt.

Unser Staat hat auf der internationalen Ebene sein hoch verdientes Ansehen verloren und ist zu einem Land verkommen, in dem die Menschenrechte nicht mehr geachtet werden und das autokratisch regiert wird. Aufgrund der falschen Entscheidungen der politischen Autorität, dessen Passivität im Kampf gegen den Terrorismus dazu geführt hat, dass der Terrorismus stetig anstieg, sind zahlreiche unschuldige Bürger und Sicherheitskräfte, die sich im Kampf gegen den Terror befinden, gestorben sind. Die Korruption und Diebstähle innerhalb der Bürokratie haben ein ernstzunehmendes Ausmaß erreicht. Im Staatswesen wurde das Rechtssystem, das für die Bekämpfung der Korruption verantwortlich ist, außer Kraft gesetzt. Unter diesen Umständen, war es unserem Volk unter der Führung von Atatürk gelungen, die Republik zu gründen und bis in unsere Tage zu tragen.

Deshalb haben wir mit dem Motto der türkischen Streitkräfte „Frieden im Inland, Frieden im Ausland“ die Führung des Staats übernommen, um:

– Die unteilbare Einheit der Heimat und das Überleben der Nation und des Volks sichern.
– Die Gefahren für die Gewinne unserer Republik beseitigen.
– Die praktischen Hürden für den Rechtsstaat beseitigen.
– Die Korruption, die eine Gefahr für unsere nationale Einheit geworden ist, beseitigen.
– Den Weg für einen effizienten Kampf gegen den Terrorismus jeglicher Art ebnen.
– Die Umsetzung der Menschenrechte für all unsere Bürger – unabhängig von der Konfession und Ethnie.
Die Wiederherstellung der Verfassung, die auf den Prinzipien des Laizismus, der Demokratie und des sozialen Rechtsstaats fußt.
– Die Wiederherstellung des internationalen Ansehens unseres Landes und Volkes.
– Den internationalen Frieden und die Stabilität und noch stärkere internationale Kooperationen und Beziehungen zu sichern.

Die Staatsverwaltung wird vom ,Friedensrat‘ übernommen. Der ,Friedensrat‘ wird allen Verpflichtungen mit der UN und Nato und mit anderen internationalen Organisationen nachkommen und dazu alle erforderlichen Maßnahmen treffen.

Die politische Macht der Regierung, die ihre Legitimität verloren hat, wird ihr aus den Händen genommen. Es wird dafür gesorgt werden, dass alle Personen und Organisationen, die Vaterlandverrat begangen haben, vor Gericht gestellt werden.

Im gesamten Land wird der Ausnahmezustand ausgerufen.

Es wird eine Ausgangssperre verhängt. Wir empfehlen unseren Bürger, diesem Verbot in ihrem eigenen Interesse Folge zu leisten.

Es wurden zusätzliche Maßnahmen an den Flughäfen, den Grenzübergängen und Häfen getroffen, was die Ausreise angeht.

Die staatliche Ordnung wird in kürzester Zeit wieder hergestellt. Es wird nicht zugelassen, dass unsere Bürger oder die institutionelle Ordnung einen Schaden erleiden.

Die freie Meinungsäußerung, die universellen Rechte und die Eigentumsrechte werden vom ,Friedensrat‘ garantiert.

Der ,Friedensrat‘ wird eine Verfassung ausarbeiten, die die einheitliche Staatsstruktur des Landes – unabhängig von der Religion, der Sprache und der Ethnie – garantieren wird. Bis zur Verabschiedung einer modernen, demokratischen, sozialen und laizistischen Verfassung werden alle Maßnahmen getroffen werden.

Quelle: Grüße an all unsere Bürger“

 

Erdogans Röhm-Putsch

Erdogans Röhm-Putsch 17.07.2016

Verschwörungstheorien schießen nach dem gescheiterten Militärputsch in der Türkei ins Kraut - und sie sind ausnahmsweise vollauf berechtigt

Wenn es eine Zeit gibt, um sich in Verschwörungstheorien zu ergehen, dann ist es während eines Umsturzversuches. Dieser geht ja zwangsläufig mit einer Verschwörung derjenigen Machtzirkel einher, die im Geheimen den Sturz einer Regierung planen. Ohne Verschwörung kann eine Junta logischerweise niemals erfolgreich sei. Generell gehören Verschwörungen zu den ältesten Machttechniken, die schon im frühen Altertum, am Beginn des Zivilisationsprozesses im Zweistromland, zur Anwendung gelangten.

Der manische Verschwörungstheoretiker hingegen, der überall Verschwörungen wittert und diese in alle historischen Großereignisse und gesellschaftlichen Umbrüche hineinprojiziert, will die ganze Welt als eine ewige Weltverschwörung begreifen. Er geht somit an den fetischistischen gesellschaftlichen Verhältnissen im Kapitalismus irre - die Verschwörungstheorien verfestigen sich bei ihm zu einer "Verschwörungsideologie". Das Kapital bringt auf gesamtgesellschaftlicher und globaler Ebene eine widerspruchsvolle marktvermittelte Eigendynamik uferloser Selbstverwertung hervor, die den Menschen als eine fremde Macht gegenübertritt ("Die Märkte") und die Gefühle der Ohnmacht und Heteronomie hervorruft, die die Brutstätte für Verschwörungsideologien bilden.

Im Fall des jüngsten Militärputsches in der Türkei ist es aber - wie ausgeführt - absolut legitim, Verschwörungstheorien auszustellen, da dieser zwangsläufig mit einer Verschwörung einherging. Die Frage, die sich nun auch viele Mainstream-Medien stellen, lautet, ob die offizielle türkische Version der Wahrheit entspricht. Demnach hätten Anhänger des exilierten muslimischen Klerikers und Erdogan-Konkurrenten Fethullah Gülen den Umsturzversuch eingeleitet. Während die große Säuberung des Militärapparates von dessen Anhängern bereits voll einsetzt, fordert Erdogan von den USA die Auslieferung Gülens.

Der in den USA im Exil lebende islamische Geistliche behauptet wiederum, der Putsch könne sehr wohl von Erdogan inszeniert worden sein. Laut dieser Logik ist der autoritäre türkische Präsident der Hauptprofiteur des dilettantischen Umsturzversuches, da er nun seine verbliebenen Gegner im Staatsapparat beseitigen und gegen die Opposition vorgehen kann, um seinen Wunschtraum eines autoritären Präsidialsystems in der Türkei zu realisieren. Inzwischen wurden auch tausende von Richtern und Justizangestellten entlassen, während Parteieinrichtungen der linken Prokurdischen Partei HDP angegriffen wurden. Es wird auch von Angriffen auf Syrer und Alewiten berichtet.

Anhänger Erdogans. Bild Ist es Erdogan zuzutrauen, einen Putsch zu fingieren, um seine Machtbasis auszubauen? Absolut

Erdogan ließ ein russisches Kampfflugzeug abschießen. Der türkische Präident ist gewillt, über Leichenberge zu schreiten, um seine Ziele zu erreichen. Erdogan hat den Krieg gegen die Kurden im Südosten der Türkei entfacht, um sich als "starker Mann" zu profilieren und bei den vergangenen Parlamentswahlen erneut die absolute Mehrheit zu sichern. Überdies gibt es eindeutige Beweise dafür, dass die türkische Führung bereit ist, im Rahmen einer Eskalationsstrategie False-Flag-Operationen durchzuführen, um ihre Ziele zu erreichen. Türkische Regierungsmitglieder haben über fingierte Raketenangriffe auf türkische Städte debattiert, um eine Intervention in Syrien zu legitimieren (Türkei: Verbot der Berichterstattung über False-Flag-Leak).

Zudem war der Putsch für türkische Verhältnisse absolut dilettantisch durchgeführt worden. Die türkische Armee hat in der Durchführung von Umstürzen reiche Erfahrungen 1960, 1970, 1980 und 1997 sammeln können. Dieses Mal waren nur wenige Einheiten aktiv beteiligt, die wichtigsten Entscheidungsträger der Regierung wurden nicht verhaftet, die Medien konnten nicht unter Kontrolle gebracht werden, das Internet - das in der Türkei bei jeder Krise lahmgelegt wird - funktionierte weitgehend. Von der New York Times bis zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung wunderte man sich über den stümperhaften Putsch, der eine False-Flag-Operation nahelegt. Der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, nannte den Putsch "merkwürdig", da die vorangegangenen Umstürze ganz anders abgelaufen seien.

Anhänger von Gülen dürften für den Putsch verantwortlich sein

Dennoch passt gerade der stümperhafte Verlauf der Insurrektion des Militärs zu der Hypothese, diese sei von - den Überresten! - der Anhängerschaft des Klerikers Gülen durchgeführt worden. Gülen, der seit den 70ern ein weitverzweigtes Netz von islamistischen Bildungseinrichtungen aufbaute, war ein enger islamistischer Verbündeter Erdogans, bis er diesem zu mächtig wurde und die Islamisten sich 2013 überworfen haben. Solange der politische Islamismus in der Türkei die alten nationalistisch-kemalistischen Eliten zum Hauptfeind hatte, traten diese Spannungen nicht offen auf. Erst nachdem der "tiefe Staat" in der Türkei im Rahmen der Ergenekon-Schauprozesse 2011 von Kemalisten in Militär und Staatsapparat weitgehend gesäubert wurde, brachen die Rivalitäten zwischen Gülen und Erdogan offen aus.

Deswegen ist es sehr unwahrscheinlich, dass die inzwischen arg geschwächte kemalistische Fraktion innerhalb der Streitkräfte den Putsch wagte. Der private Nachrichtendienst Stratfor, der über sehr gute Kontakte zu der berüchtigten "Intelligence Community" verfügt, meldete sofort, dass es Gülen-Leute seien, die den Putsch durchführten - und dass dieser folglich scheitern müsse. Gülen konnte seinen Einfluss in den Streitkräften und im Sicherheitsapparat seit den 1970ern ausbauen, bis 2014 ein großer Teil seiner Anhänger nach dessen Bruch mit Erdogan massiven Säuberungswellen zu Opfer fiel. Es waren somit die verbliebenen Gülen-Anhänger, die den Coup wagten - was eine Unterstützung seitens der verbliebenen Kemalisten sehr unwahrscheinlich machte, so Stratfor:

Letztendlich war es eine islamistische Fraktion innerhalb des Militärs, mit der die säkularen Kräfte in den Streitkräften verfeindet waren, die die Attacke gegen Erdogan wagte. Mit anderen Worten: Dieser Coup wird nicht unterstützt durch die säkulare politische, militärische und zivile Opposition.

Stratfor

Ein weiteres Detail macht diese These plausibel. Die verbliebenen Gülen-Leute in den Streitkräften sollten während einer Postenrotation im kommenden August kaltgestellt werden. Damit handelte es sich für diese islamistische, mit Erdogan verfeindete Fraktion um eine letzte Option, doch noch die Machtfrage zustellen. Letztendlich war es eine Verzweiflungstat einer ideologischen Strömung innerhalb des politischen Islamismus, die dabei war, machtpolitisch total marginalisiert zu werden.

Schließlich war der Putsch schlicht zu blutig, um als eine bloße Inszenierung abgetan werden zu können. Die Verantwortlichen werden einen "hohen Preis" zahlen, so Erdogan. Die Einführung der Todesstrafe wird diskutiert. Welcher Offizier hätte sich auf solch ein abgekartetes Spiel eingelassen?

Hat Erdogan den Putschversuch zugelassen, um seine Macht auszubauen?

Das heißt aber nicht, dass dieser Putsch nicht doch gewisse Momente einer Inszenierung hatte. Die blitzschnelle Ausschaltung der Gegner im Sicherheitsapparat, die sofortigen massenhaften Verhaftungen lassen durchaus den Verdacht zu, dass die türkische Staatsführung die Eskalation bewusst suchte, um einen Vorwand für die weitere Festigung ihrer Machtbasis zu haben. Dies entspricht ganz der bisherigen Eskalationsstrategie Erdogans bei politischen Krisen. Die Regierung dürfte von den Plänen der Putschisten Kenntnis gehabt haben, da - wie die FAZ berichtet - die "Sicherheitsvorkehrungen durch regierungstreue Polizeikräfte" vor dem Umsturzversuch "sichtbar erhöht wurden".

Zudem muss der Präsident schlicht sehr großes Glück gehabt haben - um es mal vorsichtig zu formulieren. Die Putschisten haben tatsächlich sofort versucht, Erdogan auszuschalten. Ein Kampfflugzeug griff das Hotel an, in dem er seit einer Woche Urlaub machte. Doch der Präsident hatte dieses Etablissement in Marmaris vorzeitig verlassen.

Zudem scheint es unglaubwürdig, dass der türkische Geheimdienst MIT, dessen Hauptquartier von den Putschisten beschossen wurde, keine Informationen über den Umsturzversuch erhalten hätte. Immerhin sollte es sich dabei um Gülen-Anhänger handeln, die kurz davor standen, ihre Machtmittel zu verlieren. Ein Geheimdienst, der diese unsicheren Kantonisten nicht besonders intensiv überwachte, handelte grob fahrlässig.

Damit bleiben zwei wahrscheinliche Optionen bei dieser Verschwörungstheorie: Die Regierung hat Wind bekommen von den Putschvorbereitungen und die Putschisten sahen sich zum übereilten Handeln gezwungen. Erdogan könnte die militärische Eskalation mit den weitgehend isolierten Gülen-Anhängern bewusst zugelassen haben, um einen neuen autoritären Schub in der Türkei entfachen zu können. Statt sie im Vorfeld des Putsches zu verhaften, war es politisch einträglicher, die isolierten Putschisten ins offene Messer laufen zu lassen. Er kann nun seine Machtvertikale ausbauen, indem er den Staatsapparat säubert und die Opposition weiter knebelt, während die ersehnte Präsidialverfassung zum Greifen nahe ist.

Sollte sich diese Hypothese bestätigen, scheinen historische Analogien zum Röhm-Putsch in der Frühphase des deutschen Faschismus angebracht, als mit der Ausschaltung der SA strategische Weichenstellungen für die Machtkonstellationen im NS-Staat getroffen wurden. Eine ähnliche Bereinigung und Säuberung der Machtvertikale scheint nun auch beim extremistischen politischen Islamismus in der Türkei stattzufinden, der in Wechselwirkung mit dem türkischen Nationalismus zu einer Art islamischen Klerikalfaschismus verschmilzt.

Quelle

Der Beweis, der Putsch war inszeniert

Der Beweis, der Putsch war inszeniert Sonntag, 17. Juli 2016 , von Freeman um 22:00

Es ist nicht zu fassen, der Beweis, der Putsch wurde von Erdogan inszeniert, lag mir schon am Samstagfrüh vor, nur ich hab das jetzt erst realisiert. Dazu kommt noch, Erdogan hat den Beweis selber geliefert. Aber alles der Reihe nach, den der Beweis ergibt sich aus dem Zeitablauf und wann Erdogan nach Istanbul aufgebrochen ist.

Wer meinen Live-Bericht gelesen hat, der hat gesehen, ich beobachtete den Luftraum über der Türkei mit Flightradar24 und habe entsprechende Bilder gezeigt. Der Grund war, ich überprüfte die Meldung, der Flugverkehr über dem Flughafen Atatürk in Istanbul wäre eingestellt worden. Tatsächlich war es so, keine Maschine war auf Flightradar24 zu sehen.

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Ließ Erdogan putschen, um die kemalistische Armee zu säubern?

Ließ Erdogan putschen, um die kemalistische Armee zu säubern?
Veröffentlicht am 16. Juli 2016 von Hartmut Barth-Engelbart

Ließ Erdogan putschen, um die Armee zu säubern?

Wer die kemalistische Ausrichtung der türkischen Armee kennt und die US-hörigkeit großer Teile des Offizierscorps – seit über 60 Jahren werden die Pensionen der Offiziere aus von der US-Tabak-& Rüstungsindustrie gefüllten Pensionsfonds und mit Vorzugsaktienpaketen aufgebessert- der muss sich wundern, dass nach vielen erfolgreichen Militärputschen der gegen Erdogan doch relativ schnell niedergeschlagen werden konnte.

alles lesen:
http://www.barth-engelbart.de/?p=127408

 

Türkei-Putsch nicht ohne USA

Türkei-Putsch nicht ohne USA Bundeswehr in NATO-Treue fest an der Seite welcher Türkei?

Autor: U. Gellermann
Datum: 16. Juli 2016

Seit Wochen kursierten im politischen Washington Gerüchte über einen Militärputsch in der Türkei. Ausgelöst hatte diese Vermutungen der Artikel „Could there be a coup in Turkey?“ von Michael Rubin im Blog des neokonservativen „American Enterprise Institute“. Das „American Enterprise Institute for Public Policy Research (AEI)“ ist ein reaktionärer US-amerikanischer Think Tank in Washington, D.C. und gilt als Denkfabrik jenes militärisch industriellen Komplexes in den USA, der sich wesentlich durch die Regierungen des Bush-Clans (Vatern uns Sohn) vertreten sah. Namen wie Richard Perle, Lynne Cheney und Irving Kristol sind unter den prominenten Fellows des Institut zu finden. Michael Rubin berät für das US-amerikanische Militär hochrangige Offiziere, die in den Irak oder nach Afghanistan beordert werden.

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Militärputsch in der Türkei gescheitert

Militärputsch in der Türkei gescheitert Samstag, 16. Juli 2016 , von Freeman um 08:00

Nach einer langen Nacht, in der ich live über den Putschversuch in der Türkei berichtet habe, und nach einem kurzem Schlaf, hier der Stand der Dinge am Morgen. Der Militärputsch gegen die türkische Regierung scheint gescheitert zu sein. Erdogan hat die Gülen-Bewegung für den Umsturzversuch verantwortlich gemacht, obwohl diese sich von Anfang an gegen den Putsch ausgesprochen hat. Er kündigte ein hartes Vorgehen gegen die Putschisten an. Erdogan erklärte, die Aufständischen "werden einen hohen Preis bezahlen". Die Armee werde nun gesäubert, sagte er. Wie bereits in meinem Live-Bericht angekündigt, landete Erdogan um 3:19 Uhr mit einer Gulfstream 4 Regierungsmaschine auf dem Istanbuler Flughafen und wurde von hunderten jubelnden Unterstützern begrüsst. Davor hatten sich bereits Dutzende Soldaten den Polizeikräften ergeben.

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☠ Völkermord an den Christen in der Türkei ☠ Mehr als 3 Millionen Opfer ☠

Türkei: Christliche Flüchtlinge leben in Angst

Türkei: Christliche Flüchtlinge leben in Angst

von Uzay Bulut
Englischer Originaltext: Turkey: Christian Refugees Live in Fear
Übersetzung: Stefan Frank

  • In den Augen vieler frommer Muslime scheint Toleranz eine Einbahnstraße zu sein.

  • "Das Verhältnis zwischen dem Islam und dem Rest der Welt ist von Asymmetrie gekennzeichnet. Während Muslime in den Ländern der Kuffar [Ungläubigen] alle möglichen Freiheiten und Privilegien genießen, werden Nichtmuslimen, die in Staaten mit muslimischer Regierung leben, diese Rechte und Privilegien vorenthalten. ... In unserer globalisierten Welt sollte dieser Zustand nicht fortdauern", schreibt Jacob Thomas.

  • Der Westen, der von der judäo-christlichen Kultur der Liebe und des Mitleids abstammt, hat doch wohl eine moralische Verpflichtung, zuallererst den Christen zu helfen, den am stärksten bedrohten und friedlichsten der Migranten.

Die rund 45.000 armenischen und assyrischen Christen, die aus Syrien und dem Irak geflohen sind und sich in kleinen anatolischen Orten in der Türkei niedergelassen haben, sind gezwungen, ihre religiöse Identität zu verheimlichen – das berichtet die türkische Tageszeitung Hurriyet.

Seit der Eroberung irakischer und syrischer Städte durch den Islamischen Staat (IS) sind Christen und Jesiden zu den Hauptzielen der Gruppe geworden. Wieder einmal droht ihnen ein von Muslimen verübter Völkermord.

Quelle und mehr

++ BREAKING ++ TÜRKISCHER EINMARSCH NACH SYRIEN BESCHLOSSEN ++

Die folgenden Informationen sind Exklusiv von Hinter den Kulissen und wurden bisher von keiner anderen Stelle veröffentlicht oder bestätigt.

Die Türkei und Saudi-Arabien haben laut den Informationen eines unserer zuverlässigen Kontakte einen Militäreinsatz in Syrien bereits beschlossen. Dieser soll noch im Mai begonnen werden. Derzeit zieht die Türkei etwa 20.000 Soldaten an der Grenze zusammen. Der türkische Geheimdienst hatte am Freitag die Terrorgruppen ISIS, Al-Nusra, Ahrar al-Sham und Jaish al-Islam in einem Communiqué darüber in Kenntnis gesetzt, dass ihre Kämpfer sich ab sofort dem Kommando der türkischen Armee zu unterstellen haben. Sollte sich eine der Gruppen dem widersetzen, wird sie von der Türkei nicht mehr unterstützt und stattdessen bekämpft. Die libanesische Hisbollah konnte diese Nachrichten abfangen und an Damaskus weiterleiten.

Türkischer Einmarsch in Syrien

Um den Krieg gegen Syrien irgendwie zu legitimieren, werden in der Türkei in den nächsten Tagen inszenierte Terroranschläge stattfinden. Unser Kontakt warnte uns in diesem Zusammenhang eindringlich vor Reisen in die Türkei – auch und vor allem in die Touristenzentren.

Ziel des türkischen Militärschlags ist der Versuch, die beiden kurdischen Gebiete voneinander zu trennen und somit ein zusammenhängendes Gebiet der Kurden (YPG) zu verhindern – was den Nachschub der Terroristen aus der Türkei nur behindert hätte. Darüberhinaus wollen die türkischen Bodentruppen auch Aleppo „erobern“ und für zukünftige Planspiele den Terrorgruppen als „Hauptstadt“ überlassen. Christen, Alawiten und andere Minderheiten sollen dabei ganz gezielt vertrieben werden.

Washington hat diese Pläne offiziell abgelehnt. Iranische Medien meldeten jedoch, dass die US-Regierung unter bestimmten Voraussetzungen doch noch grünes Licht dafür geben könnte. Am Samstag wurde zudem eine Krisensitzung des iranischen Militärs abgehalten.

Moskau wiederum wird jedes eindringen türkischer Truppen und Flugzeuge als Aggression gegen Russland werten. Die russische Flugabwehr wurde deshalb angewiesen, türkische Kampfjets ohne Rücksprache mit der Militärführung abzuschießen. Das russische Militär verfügt in Latakia über S-400 Luftabwehrraketen.

DAS WIRD GLOBALE AUSWIRKUNGEN HABEN

Sollten diese Pläne der Türkei tatsächlich umgesetzt werden, droht nichts geringeres als ein Krieg gegen ein souveränes Land, was schnell zu einer globalen Auseinandersetzung ausarten kann. Die NATO könnte sehr schnell in diesen Konflikt hineingezogen werden und dies würde zu unabsehbaren Folgen für die gesamte Welt führen. Wie wir vor einigen Monaten schon mehrmals prognostiziert haben, werden die Sponsoren des Terrors – Türkei und Saudi-Arabien – nochmals einen letzten Versuch unternehmen, um die Machtverhältnisse zu ihren Gunsten zu ändern.

Russland wird zumindest bis zum Sommer versuchen, sich nicht in eine offene militärische Auseinandersetzung hineinziehen zu lassen, um der EU keinen Grund zu liefern, die Wirtschaftssanktionen doch nicht fallen zu lassen. Erdogan könnte sich von diesem Umstand verleiten lassen und dieses Zeitfenster für einen Krieg gegen Syrien und die Kurden riskieren – in dem Glauben, Russland werde nicht darauf reagieren.

Wie wir bereits heute berichtet haben, hat Russland die Entsendung eines Flugzeugträgers und mehreren Kriegsschiffen an die syrische Küste angeordnet, was wahrscheinlich auch mit den Kriegsplänen der Türkei zusammenhängen dürfte. Allein in Aleppo wird die Zahl der von der Türkei unterstützten Terroristen auf über 50.000 geschätzt. In den vergangenen Tagen waren diese für mehrere Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung verantwortlich – unter anderem wurden Frauen und Kinder in ihren Häusern regelrecht abgeschlachtet. Die Terroristen rühmten sich im Internet mit Fotos von getöteten Zivilisten. Die internationale Gemeinschaft und Medien schwiegen weitestgehend zu diesen Kriegsverbrechen.

Quelle

Türkei: Parlaments-Chef fordert Einführung der Scharia

deutsche Wirtschafts Nachrichten  |  Veröffentlicht: 26.04.16

Der türkische Parlamentspräsident kündigt an, dass die türkische Verfassung fortan islamisch sein soll. Die Trennung zwischen Staat und Religion müsse endgültig aufgehoben werden. Doch dieser Vorstoß würde die zwangsläufige Einführung der Scharia nach sich ziehen.

Die Türkei braucht nach Einschätzung ihres Parlamentspräsidenten eine religiöse Verfassung, in der sich das Land nicht länger zum Säkularismus verpflichtet. „Die neue Verfassung sollte nicht länger den Säkularismus enthalten (…), sie sollte religiös sein“, sagte Parlamentspräsident Ismail Kahraman am Montagabend in einer Rede, von der türkische Medien am Dienstag Videoaufzeichnungen veröffentlichten. Sollte diese Forderung tatsächlich umgesetzt werden, würde dies zwangsläufig zur Einführung der Scharia führen.

Die Regierungspartei AKP bemüht sich bereits seit einiger Zeit, die Verfassung des Landes zu ersetzen. Kritiker befürchten, dass eine neue Verfassung dem zunehmend autokratisch regierenden Präsidenten Recep Tayyip Erdogan weitere Befugnisse verleihen könnte. Erdogan will aus der Parlaments- eine Präsidialdemokratie machen.

Kritik erntete Kahraman von der größten Oppositionspartei, der weltlichen Republikanischen Volkspartei (CHP). Der von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk eingeführte „Säkularismus“ sei „das Grundprinzip des sozialen Friedens“, twitterte CHP-Chef Kemal Kilicdaroglu. Säkularismus stelle sicher, dass jeder religiöse Freiheit genieße.

Parlamentspräsident Kahraman ist federführend bei der Ausarbeitung der neuen Verfassung, die nach Angaben der Regierung auf den europäischen Menschenrechtsstandards basieren soll. Die AKP verfügt im Parlament über 317 der 550 Sitze. Um ihren Verfassungsentwurf einem Referendum zu stellen, benötigt sie 330 Stimmen.

Die Türkei hatte ihre ursprüngliche Verfassung von 1924 vier Jahre später geändert und den Islam als Staatsreligion gestrichen. Historiker betrachten diesen Schritt als Grundstein für die moderne, demokratische und säkulare Türkei. Die derzeitige Verfassung enthält keine Staatsreligion. Die meisten Türken sind sunnitische Muslime, dazu kommen etwa 20 Prozent Aleviten. Außerdem leben in der Türkei etwa 100.000 Christen und 17.000 Juden.

Eine Invasion? Erdolf und Saudi Barbarien drehen durch

Jordaniens König Abdullah: “Türkischer Präsident Erdogan exportiert Terroristen nach Europa”. Türkei-Israel-EU-Verbindungen zu Terroristen-Attacken in Brüssel

Posted on March 29, 2016 by Anders

 Die Lügen und die Heuchelei  um George Soros’and Angela Merkel geplante muslimische Massen-Invasion  Europas ist unglaublich.
The New Observer 26 March 2016: IsraAID, die ausländische Hilfsorganisation der israelischen Regierung, liefert Nahrung, Kleidung, medizinische und logistische Unterstützung für die nicht-weißen Eindringlinge in Europa in Griechenland, Kroatien und Deutschland, in “Zusammenarbeit mit der jüdischen Gemeinde des [letzteren] Landes. ”

Zur gleichen Zeit wie Israel  die nicht-weißen Eindringlinge zahlt, um nach Europa zu gelangen, weigert sich Israel einen einzigen “Flüchtling” in seinem Hoheitsgebiet zuzulassen und hat stattdessen  eine große Mauer gebaut, um sie-und alle Nicht-Juden aus dem jüdischen Land zu halten. Israel unterstützt ISIS und hier, der zusammen mit NATO und Russland die Syrer nach Europa vertreibt.

 

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Der türkische Präsident ist eine interessante und zentrale Figur im Nahen Osten und jetzt auch im Mangel der EU an Migrationspolitik. Er ist ein fundamentalistischer Muslim und will der Sultan in einem Neu-Osmanischen Reich werden. Die EU hat sich diesem Mann unterworfen, der erklärt, sein Ideal-Staat sei Hitlers 3. Reich, und dass “Demokratie, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit keinen Wert für uns hat”.
Dies, obwohl  türkische Ärzte in seinem Parlament ihn als gefährlich sehen und meinen, er gehöre in die Psychiatrie. Erdogan begeht Völkermord an den Kurden in der Süd-Ost-Türkei (Sputnik 17. März 2016) und unterstützt den ISIS.

Es scheint, als ob Erdogan viel mehr in Absprache mit der EU tut, um das NWO-Chaos zu fördern.

The Mirror 23 March 2016: Geheimdienst-Quellen in Israel behaupten, sie benachrichtigten Belgien über eine spezielle und präzise Bedrohung gegen den Brüsseler Flughafen und die U-Bahn in der sehr nahen Zukunft.
Der türkische Präsident, Tayyip Erdogan, erzählte, wie belgische Behörden Warnungen über den Terroristen Ibrahaim el-Bakraoui ignorierte.

Jordan’s King Abdullah II (L) shakes hands with Turkey's Prime Minister Recep Tayyip Erdogan prior to a meeting on March 6, 2013 in Ankara. The Jordanian king on March 6 is to visit Turkish businessmen and defence industry facilities in the Turkish capital Ankara. AFP PHOTO / KAYHAN OZER / TURKISH PRIME MINISTER PRESS OFFICE RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / KAYHAN OZER / TURKISH PRIME MINISTER PRESS OFFICE " - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS / AFP / TURKISH PRIME MINISTER'S OFFICE / KAYHAN OZER

The Middle East Eye 25 March 2016:  König Abdullah von Jordanien hat bei einer breit angelegten Anhörung auf höchstem Niveau auf dem  Kongress am 11. Januar  mit hochrangigen US-Politikern (darunter John McCain)  die Türkei beschuldigt, Terroristen nach Europa zu exportieren.

Der König sagte, dass Europas größte Flüchtlingskrise kein Zufall sei, noch sei es die Anwesenheit von Terroristen unter ihnen: “Die Tatsache, dass Terroristen nach Europa ziehen, ist ein Teil der türkischen Politik und die Türkei bekommt wiederholt einen Schlag auf die Hand, aber sie werden losgelassen.”

Die Frage wurde von einem der anwesenden Kongressabgeordneten gestellt, ob der islamische Staat Öl in die Türkei exportieren würde, wozu Abdullah antwortete: “Auf jeden Fall.
Der König stellte die Türkei als Teil einer strategischen Herausforderung für die Welt dar.

Abdullah behauptete, dass “Radikalisierung in der Türkei hergestellt werde” und fragte die US-Senatoren, warum die Türken die somalische Armee trainiere.
Der jordanische Außenminister Judeh sagte, dass “die Türkei die Flüchtlinge auf Europa loslässt“.

Erdogan´s-order

Erdogans ISIS-Freunde haben  400 Terroristen ausgebildet und nach Europa geschickt – sie warten Befehl ab, um zuzuschlagen.

Gestern hat die syrische YPG, eine kurdische Gruppe, die in Syrien den ISIS bekämpft und gleichzeitig  unter Beschuss von Erdogans Streitkräften ist, in einem exklusiven VT Bericht angekündigt, dass sie einen türkischen Offizier nördlich von Raqqa gefangen genommen habe.
Die Vernehmungsnotizen weisen darauf hin, dass der türkische Nachrichtendienst, MIT, hinter den schrecklichen Doppelselbstmord-Anschlägen steckt, und dass türkische Terrorzellen in ganz Europa schon vor Jahren mit einer organisierten Kriminalitäts-Infrastruktur, die seit  langem an  Menschenhandel und Drogen beteiligt ist, sowie  mit israelischen und Saudi-Gruppen, die  falsche Flaggen Terroranschläge veranstalten,  zusammenarbeiten.

Erdogan hat im sorgfältig orchestrierten Zustrom von Flüchtlingen nach Deutschland, Belgien und den Niederlanden versteckte MIT-ausgebildete Terrorzellen eingeschleust.

Veterans Today 25 March 2016:  Die NATO war seit langem mit dem Plan der Türkei bekannt,  die EU zu destabilisieren. Europas wichtigste produktive Arbeitsplätze sind in die Türkei umgezogen,  indem die Nation eine industrielle Basis aufbaut, einschl. der Waffen-Industrie, die das EU-Wachstum in den Schatten stellt.
Die manipulierte Flüchtlingskrise, koordiniert mit Israel und Saudi-Arabien, ist einfach ein nächster Schritt in einem Destabilisierungs-Trick, gefolgt von dem, was wir jetzt sehen, und zwar einer Terror-Offensive.

Schlimmer noch, die EU hat – mit korrupten und unfähigen Bürokratien und Geheimdiensten, die seit langem vom MIT und Mossad infiltriert sind, gar keine Anti-Terror-Fähigkeit. Dies und eine kontrollierte Presse werden  eine Implosion der EU hervorbringen. Die “Re-Balkanisierung” Europas ist unvermeidlich.

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Wir haben die bestätigte Geschichte aus mehreren Quellen, dass der Brüsseler Flughafen Bombenleger,  Bakraoui, geworben wurde,  während er  ISIS-Dschihadist in Syrien war, und zwar wegen seines belgischen Passes.

Laut Erdogan habe er Belgien oder vielleicht die Niederlande gewarnt, dass er einen gefährlichen Terroristen zurücksende.
Während er in einer Selbstmordattentäter-Ausbildungsstätte in Raqqa war,  wurde Bakraoui vom türkischen Geheimdienst über die Grenze gebracht, wo er “verhaftet” und  in die Niederlande in einem Kommerziellen Flug “abgeschoben” wurde – was  gem. dem Sicherheitsabkommen, das die Türkei unterzeichnet hat, nicht nicht zulässig ist.
Dort umging Bakraoui, wie andere Terroristen auch, die Sicherheitsbehörden.

bakraoui-brothers

 Wenn aber Bakraoui nach dem Schipol Flughafen flog, wie er behauptete, würde er  beim  europäischen Verkehrsknotenpunkt der Mossad angekommen sein, wo alle Arten von Sonderbehandlung für Terroristen zur Verfügung steht. Wie oft  wurde dieser “Türkische Express”  in der Vergangenheit verwendet?

Veterans Today 26 March 2016:  The Guardian zitiert, dass ausländische Militante Europa verlassen, indem sie auf Pässe, die bei Interpol registriert sind, reisen und  von europäischen Flughäfen mit Gepäck ankommen, das Waffen und Munition enthält.

Europäische Behörden befreite sie, nachdem sie  aus der Türkei (in die EU) deportiert wurden, und zwar  trotz der Warnungen, dass sie Verbindungen zu fremden militanten Netzwerken haben, so der Bericht.

Europa wusste genau, was los war!

Die IS-Ankara-Connection: RT deckt Terrorunterstützung durch Türkei auf

Veröffentlicht am 24.03.2016

Ein Reporterteam von RT hat sich in den Nordosten Syriens begeben, um dort eine Dokumentation über den "Islamischen Staat" zu drehen. In der Stadt al-Schaddadi, die kurz davor von Kurden vom IS zurückerobert wurde, fanden die Journalisten äußerst brisante Dokumente. Darunter Rechnungen für Öl, das an die Türkei verkauft wurde und in der Türkei gedrucktes Schulungsmaterial für den Sturz der Assad-Regierung.

Ein gefangener IS-Kämpfer bestätigt gegenüber RT die IS-Ankara-Connection: "Man handelt mit Erdöl. Ich weiß darüber Bescheid. Außerdem helfen sie dem IS mit Nahrungsmitteln und anderen wichtigen Dingen. [...] Man hilft ihnen darüber hinaus mit Geld, Waffen und Munition. Das alles tut man offen." Aus Pässen, die in al-Schaddadi zurückgelassen wurden, geht hervor, dass über die syrisch-türkische Grenze ein reger Zulauf von IS-Kämpfern in die Kriegsgebiete herrscht. Den Grenzübertritt lässt sich die Türkei wiederum vom IS mit Erdöl bezahlen, so der Zeuge.

Ein weiterer IS-Kämpfer bekräftigt gegenüber den Reportern die Enthüllungen und beschreibt seine Einreise von der Türkei nach Syrien und den Handel zwischen Ankara und dem IS-Gebiet. Im April 2016 veröffentlicht RT die gesamte Dokumentation aus den umkämpften Gebieten.

Erdogans Frau preist Vorzüge des osmanischen Harems

Emine Erdogan mit ihrem Mann im Februar in Ankara

Bilder anzeigen Die türkische Präsidentengattin Emine Erdogan hat die Harems im Osmanischen Reich als "Schule fürs Leben" bezeichnet

Die türkische Präsidentengattin Emine Erdogan hat mit Äußerungen über die Vorzüge des Harems im Osmanischen Reich für Irritationen gesorgt. "Der Harem war eine Schule für Mitglieder der osmanischen Dynastie und eine Lehreinrichtung, in der Frauen auf das Leben vorbereitet wurden", sagte die Frau von Präsident Recep Tayyip Erdogan nach Angaben von Fernsehsendern am Mittwoch in Ankara.

Im Harem galten während der osmanischen Herrschaft strenge Regeln, an die sich auch der Sultan halten musste. Zudem gab es genaue Vorschriften für die Auswahl und Ausbildung der Haremsfrauen, die in Bereichen wie Literatur, Musik oder Fremdsprachen geschult wurden - allerdings nur zur Unterhaltung des Sultans, dem einige der Frauen auch sexuell zu Diensten sein mussten.

In den sozialen Netzwerken sorgten die Äußerungen der First Lady für wütende Kommentare. Präsident Erdogan hatte bereits zum internationalen Frauentag am Dienstag Proteste hervorgerufen, als er sagte, für ihn sei eine Frau "in erster Linie eine Mutter". Dem Staatschef wird seit langem vorgeworfen, die Gesellschaft stärker entlang islamischer Werte ausrichten zu wollen und die Rechte der Frauen zu beschneiden.

QUELLE

Der „Zwei-Frontenkrieg“ der Türkei

Syrien: Der „Zwei-Frontenkrieg“ der Türkei 22. Februar 2016 •

Die iranische Nachrichtenagentur FARS hat vor wenigen Tagen einen Artikel veröffentlicht, der die dramatischen Entwicklungen im nordsyrischen Grenzgebiet zur Türkei beleuchtet. Dieser Bericht ist einer der ersten, der versucht die Truppenstärken und -bewegungen bzw. Entwicklungen in dieser Region detailliert darzustellen, nachdem die Türkei zusammen mit ihren extremistischen Terrorgruppen immer mehr an Boden verliert, da die syrische Armee bzw. die kurdischen Kräfte in konzertierter Aktion mit Russland die Provinz Aleppo befreien.

Aus dem Artikel geht klar hervor, dass die russichen Luftangriffe auf die Terroristen des IS von entscheidender Bedeutung sind. Hierin dürfte auch ein Grund liegen, warum der Westen nun verzweifelt versucht eine Flugverbotszone zu errichten, um die „letzten Reste ihrer Proxy-Armee“ zu schützen. Moskaus Luftbombardement hat in den letzten Wochen die Terroristen schwer getroffen und den Weg für die Erfolge der Bodentruppen der syrischen Regierung bzw. kurdischen Kämpfer bereitet. Doch die Türkei und der Westen versuchen derzeit alles, um ein vollständiges Scheitern „ihrer Mission“ zu verhindern. So strömen neue Kräfte und Material über die türkische Grenze nach Syrien – unter dem Schutz des türkischen Artilleriefeuers, das die kurdischen Kräfte „binden“ soll.

Laut FARS gibt es wachsende Anzeichen dafür, dass eine türkische Militärinvasion kurz bevorsteht. Jedoch ist diese Meldung durchaus mit Vorsicht zu geniessen, da sich die interne Sicherheitslage in der Türkei zusehends verschlechert.Syrien Karte – Bildquelle: Wikipedia / www.konjunktion.info

Es scheint so zu sein, dass der entscheidende Moment derzeit eine möglich Einnahme der Stadt Azaz – direkt an der Grenze zur Türkei – durch kurdische Kräfte sein könnte, die laut russischen Medien einen „Schlüsseltransitort“ in der Versorgungsroute der Terroristen aus der Türkei darstellt. So verkündete auch der türkische Premierminister Ahmed Davutoglu öffentlich, dass „We will not let Azaz fall. (Wir es nicht zulassen, dass Azaz fällt.)“.

Zeitgleich dazu verschärft sich in der Türkei die Sicherheitslage. Der Bombenanschlag in Ankara (in der Nähe des Parlaments) mit 28 toten Militärangehörigen scheint nach offizieller Lesart eine Tat von kurdischen Militanten gewesen zu sein. Jedoch sollte man sich auch mit einem anderen Täterkreis beschäftigen, da insbesondere in einem solchen Fall die Frage nach dem „Cui bono?“ zu stellen ist. Wichtig scheint hierbei zu sein, dass bei früheren Anschlägen das Militär die türkische Regierung für ein solches Attentat auf Militärangehörige verantwortlich gemacht hat (interne Sicherheitslücken, fehlender Schutz usw.). Während in diesem konkreten Fall der türkische Präsident Recep Erdogan sofort auf kurdische Extremisten verwies, die für ihn nur die „Bauern“ ausländischer Kräfte seien. Natürlich wurde etwas später noch der routinemäßige Vorwurf geäußert, dass die Kurden mit der syrischen Regierung unter einer Decke stecken würden.

Interessanterweise hat das russische Außenministerium eine außergewöhnlich scharfe Stellungnahme nach dem Terroranschlag in Ankara abgegeben. Die harte Formulierung „barbarisches Verbrechen“ und der Passus der „Notwendigkeit, dass sich alle Länder im Kampf gegen den internationalen Terrorismus vereinen“ würde bedeuten, dass Moskau davon ausgeht, dass dieser Anschlag von extremistischen Gruppen aus Syrien oder dem Irak durchgeführt wurde.

Auch der zweite Anschlag auf einen türkischen Militärkonvoi am vergangenen Donnerstag in Diyarbakir (genau jenes Diyarbakir, das Willy Wimmer immer nennt, wenn er die „Aufteilung“ [Alles, was westlich der Linie Riga – Diyarbakir ist, ist unser Gebiet und wird amerikanisch dominiert – alles östlich davon kann in den Einflussbereich Russlands gelangen.] Europas/Naher Osten erklärt) unterstreicht, dass Erdogan innenpolitisch in Schwierigkeiten gelangen könnte. Die Türkei ist derzeit nicht in der Lage zwei „Kriege“ (einen internen und einen externen) zu kämpfen.

Stellt sich letztlich die Frage, was kann Erdogan in Syrien tun? Das türkische Militär wird eine Invasion Syriens sicherlich nicht ohne eine „Exit-Strategie“ durchführen. Daher ist davon auszugehen, dass Ankara darauf setzt, dass es zu einer Intervention durch die NATO kommen wird, wenn das eigene Militär in „Schwierigkeiten“ geraten wird. Es kann aber auch der perfide Plan der NATO sein, ein Mitgliedsland „vorzuschicken“, um dann mit Hilfe des Artikel 5 (Bündnisfall) des NATO-Vertrags einen „Legitimationsgrund“ für ein Eingreifen zu haben. Wie aber die Haltung der USA dazu passt, die die syrischen Kurden nicht als „Terroristen“ (wie es die Türkei tut) einordnen will, gilt es noch zu eruieren. Gerade weil der US-Vizepräsident in einem Telefonat mit dem türkischen Premierminister Davutoglu die Bezeichnung „syrisch-kurdische Kräfte“ verwendete – sicherlich kein Zufall.

Die Gemengelage in und um Syrien ist der „cassus belli“, ob wir ein offenes – nicht nur wie bisher ein verstecktes – Aufeinandertreffen des Westens mit Russland sehen werden. Leider ist davon auszugehen, dass der Westen jedwede „Konfrontationsmöglichkeit“ sucht, um von den eigenen massiven Schwierigkeiten (ökonomisch, fiskalisch, sozial) abzulenken. Die nächsten Tage und wenigen Wochen dürften entscheidend werden.

Quellen:
Turkish Army Readying to Launch Direct Military Invasion of Syria
Blast Occurs Next to Military Convoy in Southeastern Turkey
Russian Foreign Ministry: Terrorist attacks in Ankara cannot be justified
At least 28 killed in car bomb attack in Turkish capital Ankara
Erdoğan says Turkey to fight forces behind Ankara bombing
„Sanktionen halte ich für falsch“
United States wants NATO to step up fight against Islamic State
‘US Will Regret Its Support of the Syrian Kurds, but It Will Be Too Late’
Readout of Vice President Biden’s Call with Prime Minister Ahmet Davutoglu of Turkey
A stark message to Turkey’s Erdogan

TAK bekennt sich zum Attentat auf Militärkonvoi in Ankara

TAK bekennt sich zum Attentat auf Militärkonvoi in Ankara 20.02.2016 Die "Freiheitsfalken Kurdistans" nennen auch den Attentäter, was die Darstellung der türkischen Regierung, falls zutreffend, als Lüge demaskieren würde

Da war Präsident Erdogan etwas zu voreilig mit der Präsentation des Syrers, der angeblich Kontakte zur YPG, aber auch zur syrischen Regierung gehabt haben soll. Die Präsentation des Täters, wenige Stunden nach dem Attentat, dessen Fingerabdrücke angeblich bei der Einreise genommen worden waren, sorgte weltweit für Erstaunen. Weder bei den Pariser Anschlägen noch anderswo in Europa konnten so schnell DNA-Spuren ausgewertet und mit Datenbanken verglichen werden. Noch dazu aus einem Wagen, der mit mehreren tausend Grad abgebrannt ist. Erste Karikaturen kursieren in den Sozialen Netzen.

Nun hat sich die Organisation "Freiheitsfalken Kurdistans" (Teyrêbazên Azadîya Kurdistan - TAK) zum Attentat bekannt. Nach ihren Angaben verübte den Anschlag ein Mitglied der "Brigade der Unsterblichen", Abdulbaki Dönmez (Zinar Raperîn) aus der Stadt Wan (Ost-Türkei). Der 1989 geborene Attentäter war nach Angaben von TAK seit 2011 Mitglied der Organisation, die wie die PKK auch von der EU als Terrororganisation gelistet wird.

TAK veröffentlichte auch ein Foto des angeblichen Selbstmordattentäters.

In einer schriftlichen Erklärung wird der Anschlag als Vergeltungsaktion für die Massaker in Cizre bezeichnet (In den Kellern von Cizre). In Cizre wurden angeblich 150 Zivilisten durch Polizei und Militärs verbrannt, wie die kurdische Abgeordnete Feleknas Uca (HDP) berichtete,

Die TAK, die bereits zahlreiche Anschläge begangen haben soll, ist eine militante Organisation, von der man nicht weiß, wer sie genau ist, die sich aber in ihren Verlautbarungen von der PKK abgrenzt. Sie kritisiert die PKK für ihre zu "humanistische" Kriegsführung gegen das türkische Militär:

Die Zielperspektive, die Art der Aktionen und die Taktik der PKK und anderen kurdischen Organisationen in diesem Krieg haben angesichts der Methoden des bestehenden faschistischen türkischen Staates gegen das kurdische Volk einen zu humanistischen Charakter. Aus diesem Grund sind wir nicht von den Zielperspektiven, Aktionsmethoden und Taktiken dieser Organisationen abhängig. Wir als TAK werden unabhängige Aktionsstrategien, Taktiken und Methoden auf Linie der von uns übernommenen Mission festlegen und realisieren.

TAK

In ihrem Bekennerschreiben drohen sie mit weiteren Angriffen auf türkische Militärstützpunkte. Aber auch auf touristische Ziele. Der Organisation gehe es darum, den Tourismus in der Türkei zu blockieren. Sie warnte bereits vor 10 Jahren Urlauber aus dem In- und Ausland davor, Touristengebiete in der Türkei zu besuchen.

We are calling about tourism:

It is one of the most important source which feet the dirty and special war, so it is one of the first targets that we will attack. We warn the foreign and native tourist to not go to the touristic areas in Turkey. We are not responsible for who will die in the actions that will happen in those areas. Turkey is not secure country and never will be. Because we are a people which have a risk of destruction and we are in a war.

TAK

Die TAK bekannte sich bereits zum Anschlag im Dezember 2015 auf dem Istanbuler Flughafen. Bei dem Anschlag auf ein abgestelltes Flugzeug wurde eine Reinigungsfrau getötet.

Der kurdischen Bewegung erweist diese Gruppe einen Bärendienst. Die linke Partei HDP versucht sowieso seit jeher, ihre Anhänger von militanten Aktionen abzuhalten. Aber auch die PKK will nicht, dass desparate Jugendliche bloße Rachaktionen an Unbeteiligten verüben. Sie befürchtet, dass Gruppen wie die TAK vom Geheimdienst unterwandert sind und Erdogan nur zusätzliche Argumente liefern, mit seinem Staatsterror weiterzumachen.

Es zeigt sich jetzt, dass Erdogan mit dem Abbruch der Friedensverhandlungen mit der PKK vor den Juniwahlen wirklich überall die "Büchse der Pandora" geöffnet hat. Die Enttäuschung über das Scheitern der Friedensgespräche, die wiederholten Anschläge auf linke und kurdische Veranstaltungen mit vielen Toten und hunderten Schwerverletzten, die unübersehbare Unterstützung von IS und Al-Nusra gegen Rojava, die brutalen Angriffe auf die kurdischen Städte in der Südosttürkei und die Verhaftungen fast aller kurdischen Politiker haben Verzweiflung hinterlassen, die auch die PKK immer schwerer in die von ihr gewünschten Bahnen lenken kann.

Nur einen positiven Effekt könnte das Bekennerschreiben haben: Erdogan hätte nun keinen Vorwand mehr, Rojava an der syrisch-türkischen Grenze mit Artillerie zu beschießen. Er wird es trotzdem tun, auch wenn die USA die YPG unterstützen, allerdings nicht im Konflikt mit der Türkei.

Quelle

Dem Erdboden gleichgemacht – Schockierende Bilder aus Cizre: Hier sollen 150 Menschen verbrannt sein

HDP: Türkisches Militär verbrannte bei "Anti-Terrorkampf" 150 Personen bei lebendigem Leib in Cizre

Verschiedene Quellen, darunter ein türkisches Parlamentsmitglied der pro-kurdischen HDP, beschuldigen das türkische Militär, Gräueltaten im Südosten der Türkei verübt zu haben. Die Rede ist von mehr als 150 Menschen, die in einem Keller eingesperrt bei lebendigem Leib im Rahmen eines "Anti-Terror-Einsatzes" in Cizre verbrannt wurden.

Mehr lesen:Ausnahmezustand in Cizre: Türkische Sicherheitskräfte töten 60 „Terroristen“ in einem Keller

Gegenüber der Nachrichtenagentur Sputnik sagte Felknas Uca (HDP):

"In Cizre, in der Provinz Sirnak gelegen, wurden rund 150 Menschen in verschiedenen Gebäuden von der türkischen Armee lebendig verbrannt. Einigen Leichen war der Kopf abgetrennt. Einige waren komplett verbrannt, so dass eine Autopsie nicht möglich ist."

Auch seien die meisten der Toten Kurden gewesen. Es muss jedoch angemerkt werden, dass Ucas Aussagen bisher noch nicht vor Ort von RT untersucht werden konnten, auch gibt es keine unabhängige Bestätigung der Anschuldigungen durch Dritte. Gleichsam warnt Uca jedoch, dass weiteren 200 Menschen das selbe Schicksal droht. Diese werden weiterhin in verschiedenen Gebäuden in der Region gefangen gehalten

"Die Situation in Diyarbakir ist schrecklich. Im südlichen Distrikt herrscht seit 79 Tagen Ausgangssperre. 200 Menschen sind in Kellern eingesperrt und türkische Spezialkräfte werden sie nicht retten."

Verwundete Einwohner in der südöstlichen Stadt Cizre haben teilweise seit Wochen keinen Zugang zu medizinischer InfrastrukturMehr lesen:Ausnahmezustand in der Türkei: 30 Schwerverletzte ohne Zugang zu medizinischer Versorgung in Cizre

Seit letztem Juli versuchen türkische Kräfte PKK-Mitglieder aus den südöstlichen Städten zu vertreiben, damit endete ein zwei Jahre andauernder Waffenstillstand. Obwohl das türkische Militär bekannt gab, dass die Operation letzte Woche beendet wurde, blieb die Ausgangssperre in Kraft.

Erste Berichte von Massakern gab es bereits zu Beginn dieser Woche als die Nachrichtenagentur ANHA berichtete, dass im Süden von Cizre 115 Leichen entdeckt wurden. Diese trugen so schwere Brandmale, dass lediglich zehn von ihnen identifiziert werden konnten.

Die in den Niederlanden ansässigen kurdischen ANF-Nachrichten berichten, dass auch ein Korrespondent zusammen mit 30 anderen Menschen, darunter Frauen und Kindern in einem Keller eingesperrt ist. Manche von ihnen sind in einem kritischen gesundheitlichen Zustand.

Der Journalist Ismail Küpeli bezieht sich auf Twitter ebenfalls auf Berichte zu dem Massaker:

Letzten Monat gab die türkische Human Rights Foundation bekannt, dass mehr als 160 Zivilisten getötet wurden, seitdem Ankara den Kampf gegen die PKK im August wieder aufgenommen hat. Unter den Toten sind 29 Frauen, 32 Kinder und 24 Menschen im Alter über 60 Jahren.

Folgende Aufnahmen zeigen den Zustand der Stadt:

Merkel - Erdogan // Die Achse der Guten?

Veröffentlicht am 10.02.2016

Deutschland und die EU setzen in der Flüchtlingskrise voll auf die Türkei. Drei Milliarden Euro bekommt das Land, um Flüchtlinge von den EU-Außengrenzen fernzuhalten. Doch im Schatten dieser Flüchtlingskrise führt die türkische Regierung einen erbitterten Krieg gegen kurdische Kämpfer und Zivilisten im Südosten.

Terroranschlag in Istanbul

16. Januar 2016, 18:06 Uhr Terroranschlag in Istanbul Deutsche Anschlagsopfer mit Sondermaschine nach Berlin überführt

Die zehn Deutschen sollen nun in Berlin obduziert werden. Die Türkei macht die Terrormiliz Islamischer Staat für den Anschlag in Istanbul verantwortlich.

 

Die zehn deutschen Todesopfer des Terroranschlags von Istanbul sind zur Bestattung nach Deutschland überführt worden. Ein Transportflugzeug der Luftwaffe landete am Samstagnachmittag mit ihren sterblichen Überresten an Bord auf dem militärischen Teil des Flughafens Berlin-Tegel.

Die Maschine parkte - abgeschirmt von der Öffentlichkeit - nahe einem Flugzeug-Hangar, in dem die Särge dann aufgebahrt wurden. Angehörige konnten dort trauern und Abschied nehmen, wie ein Mitarbeiter des Auswärtigen Amts berichtete.

Die Leichen sollen nun obduziert werden. Die Bundesanwaltschaft hatte entschieden, dies in Deutschland vornehmen zu lassen, berichtete Der Spiegel.

Ein Selbstmordattentäter hatte sich am vergangenen Dienstag in Istanbuls Altstadtviertel Sultanahmet in einer Gruppe deutscher Urlauber in die Luft gesprengt. Zehn Deutsche starben, sieben weitere Deutsche verletzt. Die Türkei macht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für den Anschlag verantwortlich.

Auch das Bundeskriminalamt geht davon aus. "Es gibt zwar kein Bekennerschreiben, aber Hinweise auf einen IS-Bezug des Attentäters", sagte BKA-Präsident Holger Münch der Bild am Sonntag. "Der Täter wurde als Flüchtling aus Syrien in der Türkei registriert. Das ist eher untypisch, denn sehr viele Syrer sind dort als nichtregistrierte Flüchtlinge im Land."

Der Täter habe sich eine größere Reisegruppe ausgesucht, "aber nach derzeitigen Erkenntnissen offenbar nicht gezielt eine deutsche", sagte Münch. Jetzt gehe es darum herauszufinden, "ob es weitere Verbindungspersonen gibt und ob diese unter Kontrolle sind oder europaweit nach ihnen gefahndet werden muss".

Habertürk

Anschlag in Istanbul Türkische Zeitungen trauern auf Deutsch

"Im Herzen bei euch", ist an Kiosken zu lesen. Viele Titelseiten bringen das Beileid der Türken zum Ausdruc

Quelle