Menschenverachtende Firmen

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Hiermit stelle ich mich in den Schutz des Esausegens!

 

Die Kreissparkasse Steinfurt beteiligt sich bereitwillig an der Finanzierung des berühmten pädophilen Netzwerks des Münsterlandes

Kreissparkasse Steinfurt – Insolvenzantrag Die Kreissparkasse Steinfurt beteiligt sich bereitwillig an der Finanzierung des berühmten pädophilen Netzwerks ds Münsterlandes

….ora et labora ein bisschen „grenzwertig“ ist das schon ? in der headline ein paar Details über die verdrehten Verhältnisse der „Heiligen“ des Münsterlandes ! ………. …… Amtsgericht Münster
-Insolvenzgericht-
Gerichtsstr.6
48149 MÜNSTER11.09.17Unsere Gesellschaft ruht derzeit, ist jedoch durch einstimmige Beschlussfassung der Aktionäre durch den Vorstand aktiv-legitimiert.Hiermit beantragen wir die

Eröffnung des Insolvenzverfahrens über das Vermögen der

Kreissparkasse Steinfurt
vertreten durch deren Vorstand
Langkamp, Brönstrup, Busse

Bachstrasse 14
49477 Ibbenbüren

Hintergrund:

Der gerichtliche Entschuldungsantrag für Meisterbäckerei GmbH – an der wir 100 % der Kapitalanteile halten” – mit Sitz in Mettingen wurde durch das Amtsgericht Münster am 01.10.12 und den “fake-Beschluss” 73 IN 68/12 gesetzeswidrig “gekapert”.

„Ein Verwaltungsakt ist nichtig, wenn dafür eine rechtswidrige Tat erforderlich war oder gegen die guten Sitten verstößt (§ 44 Abs.2 VwVfG)”

Richter Brockschmidt empfahl RA Stefan Meyer, durch deren Vernetzung an der WWU.

Durch im September 2012 eingegangene Schreiben aus der Öffentlichkeit wurde das pädophile Flechtwerk des “Ra Stefan Meyer” offenkundig.

Als dann noch sechsstelliger Bargeldschwund aus dem vorläufigen Verfahren 73 IN 58/12 am 30.09.12 bewiesen war und daher am 01/10/12 der Eigenantrag der Gesellschaft zurückgezogen werden musste, hatte das SEK aus Dortmund unseren damaligen Backbetrieb in Mettingen am 01.10.12 “umstellt”.

Ziel des heldenhaften Einsatzes war 1. die betrügerische Verfahrenseröffnung 73 IN 68/12 zu ermöglichen, allerdings führte dies letztlich zum Verlust von über 300 Arbeitsplätzen!

2. ebenso wurde am 01.10.12 unter diesem Vorwand meine Aktentasche mit Verträgen entwendet, diese Vertragswerke, Schriftstücke und Beweise fehlen seither spurlos.

Die Kreissparkasse Steinfurt war in dieser illegalen Firmenvernichtung als Drahtzieher proaktiv involviert, indem sie ohne jemals eine Forderung gehabt zu haben die ungesetzlichen “Gläubigerversammlungen” bei “Kaffee und Kuchen” in ihren Geschäftsräumen devot organisierte und als Plattform des Trickbetrugs 73 IN 68/12 dubiose Handlangerdienste verrichtete.

Deren Hausjurist Assessor Scharpenberg verschwieg dabei, dass das gesamte Verfahren 73 IN 68/12 aufgrund des Urteils LG MS 2 O 467/10 sofort auszusetzen gewesen wäre, bzw. noch immer ist.

Hierzu Anlage Strafantrag vom 01.04.2016

Ein öffentlich-rechtliches Kreditinstitut, welches sich dieser Manöver zur Bereicherung bedienen muss kann nur wirtschaftlich grenzwertig arbeiten, respektive da das Kreditwesengesetz wissentlich verletzt wurde.

Weiters sind öffentlich Rechtliche gehalten bilanzielle Rückstellungen auch für Eventualverbindichkeiten zu machen.

Dies erscheint für unsere beiliegende Handelsrechnungen vom 02.04.16 und 31.12.16 in der Bilanzstruktur der Kreissparkasse Steinfurt nicht.

Daher beantrage ich daher die sofortige Bestellung eines “veritablen” vorläufigen Insolvenzverwalters, damit unsere Forderung gesichert wird, wir benötigen den Erlöss zur Begleichung der Schäden und Neuaufrichtung des illegal demolierten Unternehmens, wie dies vor dem 01.10.12 war, siehe Faktura.

Parallel zur Sicherstellung unserer Forderung gegen die Kreissparkasse Steinfurt beantrage ich das “Verfahren” 73 IN 68/12 wegen Sittenwidrigkeit sofort aufzuheben.

Begründung:

„Ein Verwaltungsakt ist rechtswidrig, wenn die Tatsachen, die ihn rechtfertigen, bei seinem Erlass gar nicht vorgelegen haben
(BVerwGE 18, 168).“

Ludwig-Eugen Vogt

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Strafanträge gegen

1.Rechtsanwalt Stefan Meyer, Pluta GmbH, Ludgeristr.54, 48143 Münster,
2.Rechtsanwältin Dr.Ria Brüninghoff, Pluta GmbH, Ludgeristr.54, 48143 Münster,
3.Assessor Michael Scharpenberg – KREISSPARKASSE STEINFURT – Weberstr.14, 49477 Ibbenbüren,

Der Hergang wird kurz überrissen durch dieses Schreiben an Hannelore Kraft

Sehr geehrte Frau Kraft !

Seit 2012 Jahren schreibe ich Sie zur „Firmenvernichtung Münster Modell 73 IN 68/12“ an.
Angefangen von der Empfehlung des Richters Brockschmidt seinen Kumpel RA STEFAN MEYER als „Sanierungsverwalter“ zu nehmen, bis hin zur auferlegten Vollmacht für Letzteren, mit der er mich dann als Gesellschaftsorgan abberief um eine Massenentlassung einzufädeln, ist alles aktenkundig.
Das Amtsgericht MÜNSTER 73 IN 68/12 hat mir anweisungsgemäss Zugang zu den Akten versperrt – die Gründe zeigten sich nun vor Kurzem, als ich einen ersten Teil der Akte 73 IN 68/12 AMTSGERICHT MÜNSTER erhielt:
die Kreissparkasse Steinfurt drängte sich in den Gläubigerausschuss und begünstigte die Zerschlagung unseres Unternehmens, obwohl sie gar kein Gläubiger war, unsere Gesellschaft hatte dort Guthaben.
Diese Beträge wurden von der „öffentlich-rechtlichen“ Sparkasse veruntreut, obwohl dem teilnehmenden Justitiar MICHAEL SCHARPENBERG bekannt war, dass das Unternehmen herauszugeben war.
Dramatischer noch als die fehlende Gläubigereigenschaft ist jedoch der veruntreuende Tatbestand, da die Kreissparkasse Steinfurt das Rückübertragungsurteil 2 O 467/10 kannte, welche per se die Umsetzung des Tatplans „RA Meyer & Amtsgericht Münster 73 IN 68/12“ richterlich untersagte.
Die Kreissparkasse Steinfurt setzte sich über dieses Urteil hinweg, um RA Meyer und seiner bandenmässigen Inszenierung die Plünderung des zweitgrössten Arbeitgebers von Mettingen zu ermöglichen.
Die Kreissparkasse wurde mit separatem Schreiben zur Erstattung dieses Schadens aufgefordert, den sie sich mit RA STEFAN MEYER und seiner Gang teilte.
Vogt Das Insolvenzverfahren 73 IN 68/12 wurde durch das Amtsgericht Münster per „Vollmacht“ für RA MEYER inszeniert damit der Schein der freiwilligen „Gerichtsbarkeit“ erhalten bleiben soll. Es ging diesem RA STEFAN MEYER und dem „Netzwerk“ nur darum die Assets der Firma für seine „Hobbies“ zu verschleudern, Meyer wusste, dass die Rückgabe des Geschäftsperimeters bereits ausgeurteilt war 4 O 467/10 LG MS – dennoch erschlich er sich von mir am 20.08.12 eine Vollmacht, deren angebliche Gegenleistung – der Firmenbestandserhalt – nie erfolgen sollte.
RA MEYER wusste zu diesem Zeitpunkt genau, dass seine Handlung gesetzeswidrig ist, er setzte auf Assessor Scharpenberg der Kreissparkasse Steinfurt – wie nun die Aktenlage zeigt ein bereitwilliger Informationshändler.
Der wahre Hintergrund war seine Kenntnis über dieses fundamentale Rechtshindernis, im Nachgang veranstaltete die Kreissparkasse Steinfurt gar eine „Gläubigerversammlung in ihren Geschäftsräumen,“ obwohl sie nie Gläubigerin war.
Assessor Scharpenberg verhandelte wenige Monate zuvor im November 2011 in Anwesenheit von RECHTSANWALT DR.GROLLE, Ledder Str. 49477 Ibbenbüren die Modalitäten dieser anstehenden Retournierung der Assets.
Ziel eines Gläubigerausschusses nach Ins.O. ist die Erhaltung von Arbeitsplätzen, das war hier unter der „Moderation der Kreissparkasse Steinfurt“ nicht der Fall war.
Obwohl die Kreissparkasse Steinfurt sich dieser Rückgabepflicht bewusst war setzt sich deren Justitiar darüber hinweg – er ignorierte eine rechtskräftige Entscheidung zum Nachteil der Kreditnehmer hier der Familie Grüter und zum Nachteil der Bäckerei Bosse, bzw. Meisterbäckerei GmbH, welche allerdings keinerlei Kreditverhältnis mit der KSK unterhielt.
Die Instrumentalisierung dieser Gradwanderung wurde Scharpenberg durch seine Teilnahme am Gläubigerausschuss ermöglicht, der Grund für seine Teilnahme am Gläubigerausschuss ist die bewusste Schädigung der Familie Grüter.
Die Kreissparkasse Steinfurt haftet wegen dieses existenzvernichtenden Eingriffes, durch Unterdrückung des Wissensvorsprungs hat die Kreissparkasse Steinfurt die Retournierung der Unternehmung an Familie Grüter wissentlich verhindert.
Innenhaftung des Gläubigerausschussmitglieds Scharpenberg gegenüber unserer Gesellschaft ist hiermit bereits eingetreten.Als ich September 2012 Zweifel an der Rechtssicherheit meiner „Unterschrift bei Meyers Notar“ hatte zog ich am 01.10.12 meinen Insolvenz-Antrag zurück, anlässlich meiner darauf durch RA MEYER inszenierten „Festnahme“ habe ich auf dem Protokoll der Polizei in Ibbenbüren die „Vor-Dringlichkeit dieser Rückgabe“ dargelegt.
Beweis – Anlage – Aussage farbig umrandet –
Diese Absicht habe ich auch am 01.10.12 in Mettingen vor den Mitarbeitern verkündet, was dann den „Berufszeugen Kätsch „ dazu veranlasste mit Dr. Ria Brüninghoff – damals noch Dr.Ria Karlström – meine Abberufung vorzubereiten, dies noch bevor ich offiziell um 09:15 in Münster bei Richterin Richard meinen Eigenantrag zurückzog.
Interessanterweise hat Rechtsanwalt Stefan Meyer seine Gesellschafterversammlung am 01.10.12 bereits abgehalten, bevor ich am Amtsgericht den Antrag zurücknahm, der ihm dann den Weg in die Vernichtung öffnete.
Dies unterlegt die betrügerische Handlung der Dr. Ria Brüninghoff und des RA Meyer von Anfang an.
Beweis – Schreiben meines Anwalts vom 01.10.2012.
Im Nachgang versperrte Rechtpfleger Latsch mir tatbegünstigend 3 Jahre lang die Einsichtnahme, da er sehr wohl wusste, dass es um zivilrechtliche Fristen ging, natürlich laufen Fristen für diesen Strafantrag erst ab Kenntniserlangung, sprich Dezember 2015, auch in „Münster“.
Respektive ging es Rechtspfleger Latsch darum mir vorzuenthalten, dass 2 O 467/1O LG MS als rechtskräftig in 73 IN 68/12 registriert und ignoriert war.
Völlig richtig hatte Rechtsanwalt BOHN – Rechtsanwalt der Familie Grüter – in seinem Schreiben an Rechtspfleger Latsch dargestellt, dass Meyer sein Verfahren zu stoppen hatte, Meyer gab sogar sogar zu, dass er dies wisse aber er einfach abwickeln werde. Anlage – Schreiben RA Bohn Ein bandenmässiges Betrugsmuster, inszeniert von RA STEFAN MEYER und Dr.Ria BRÜNINGHOFF, und ausgerichtet durch die Kreissparkasse Steinfurt, da Assessor Scharpenberg als einziger Tatbeteiligter die volle Bandbreite des Urteils 2 O 467/10 LG MS abbrufbar hatte, macht er sich besonders strafbar, da die öffentlich rechtlichen Kreditanstalten strengen gesetzlichen Ansprüchen zu genügen haben.
Dies war bei Scharpenberg nicht der Fall.
Bereits die Tatsache, dass die Kreissparkasse Steinfurt die Gläubigerversammlungen mutwillig „ausrichtet um Einfluss zu nehmen“, ob wohl sie gar keine Gläubigerin des Verfahrens war, belegt die Bereitschaft zu jeder kriminellen Beteiligung seitens der Kreissparkasse Steinfurt zum Schaden ihrer Kreditnehmer Artur und Marianne Grüter aus Mettingen.
Anlage Protokoll Gläubigerversammlung.
RA STEFAN MEYER bedankt sich ausdrücklich und devot für den freundlichen Empfang, die reservierten Parkplätze etc.
Ich beantrage Einleitung einer fundierten Ermittlung, damit wegen dieser Firmenvernichtung Anklage erhoben wird.
-Anzeigeerstatter- Danke an Ludwig-Eugen Vogt 

„Mit freundlicher Unterstützung der SPD“ - Rotkreuzschwestern ausgebeutet

Veröffentlicht am 30.03.2017

Quelle: Frontal 21 vom 28. März 2017
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/frontal-21-vom-28-maerz-2017-100.html
„Etwa 25.000 Schwestern arbeiten in Deutschland für das Deutsche Rote Kreuz (DRK). Viele von ihnen sind dauerhaft in einem Krankenhaus eingesetzt, um dort nach dessen Weisung gegen Entgelt tätig zu sein.“

Wahl 2017 –„Von der SPD VERHÖHNT-VERARSCHT und ARROGANT“

Veröffentlicht am 24.03.2017

Quelle: ZDFzoom 
Ausschnitt ZDFzoom aus der Doku Ausgebeutet - Arbeit nur auf Abruf Veröffentlicht am 22.03.2017
Autorin Julia Friedrichs

Spenden sammeln für NGOs

Wenn Natalia Jankowski* an Amnesty International denkt, dann rückt das gute Anliegen der Organisation in weite Ferne. Dann kommt die Erinnerung an das in ihr hoch, was sie als Ausbeutung empfand. Die Zeit, als Jankowski für Amnesty Spendengelder akquirierte. Dabei war sie dort nie angestellt. Es war auch nicht ihr ehrenamtliches Engagement, das sie dazu brachte, im Februar und März 2012 stundenlang in der Münchner Fußgängerzone zu stehen und Menschen vom guten Zweck zu überzeugen.

Jankowski war eine von den jährlich etwa 1.000 Mitarbeitern, die für die Agentur „DialogDirect“ Spenden sammeln – im Auftrag von großen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) wie dem Deutschen Roten Kreuz, BUND, WWF, von World Vision oder eben Amnesty International. Ein hart umkämpfter Markt: Laut dem Deutschen Spendenrat spenden die Deutschen jährlich 4,7 Milliarden Euro für einen guten Zweck. DialogDirect ist dabei ein wichtiger Partner, der sich auf die „Generierung von Dauerspendern mit Bankeinzug an hochfrequenten Plätzen“ spezialisiert hat, so seine Website.

Für den WWF bieten solche Dienstleister „die Möglichkeit, neue Zielgruppen zu erreichen“. World Vision teilt mit: „Im Sinne größerer Kosteneffizienz, Spendentransparenz und Qualitätssicherung haben wir diese Arbeit bewusst ausgelagert.“ Amnesty International schrieb im Oktober 2013, dass die „Unterstützergewinnung i. d. R. nicht auf ehrenamtlicher Basis durchgeführt“ werden könne.

Dass die Mitarbeiter am Infostand für DialogDirect arbeiten und nicht für die NGO selbst, sei „auf Nachfrage“ ersichtlich. Zudem sei auch auf den „Ausweisen und am Stand erkennbar, dass es sich um Agenturen handelt, die von uns vergütet werden“, schreibt der WWF. Ähnliches formuliert auch World Vision: „Dass die Mitarbeiter – meist Studierende – nicht Mitarbeiter von World Vision, sondern der Agentur sind, ist auf dem Ausweis ersichtlich, den sie an der Brust tragen.“ Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes stellten sich als „im Auftrag des DRK“ vor. „Auf Nachfrage geben sie selbstverständlich Auskunft darüber, dass sie als Dienstleister für das DRK arbeiten.“

„Ein paar Tage später bin ich zusammengebrochen"

Doch an dem Partner dieser gut beleumdeten Organisationen gibt es nach taz-Recherchen deutliche Kritik: Für Jankowski war die Zeit im Februar und März 2012 als DialogDirect-Mitarbeiterin vor allem eines: unangenehm. Die junge Frau sitzt am Küchentisch in ihrer Würzburger Wohngemeinschaft und trinkt grünen Tee. „Unser Coach hat mir damals am Telefon klargemacht: Wenn ich nicht eine gewisse Anzahl neuer Spender am Tag finde, muss ich gehen“, sagt die junge Studentin, die aus Polen nach Deutschland zum Studieren gekommen ist. „Ein paar Tage später bin ich dann in der Unterkunft zusammengebrochen. Gleich im Anschluss wurde ich gekündigt.“

DialogDirect bestreitet das: „Es gibt keine Kündigungen wegen zu weniger Spender, und diese wären auch nicht zulässig“, sagt Franz Wissmann, Geschäftsführer von DialogDirect. Zu den obersten Prinzipien zähle es, „gut motivierte“ Mitarbeiter sowie „zufriedene und erfolgreiche Auftraggeber“ zu haben. Alles, was dem widerspreche, würde „tunlichst unterlassen“. Allerdings geben gegenüber der taz zwei weitere ehemalige Mitarbeiter an, Kollegen seien gekündigt worden, weil sie zu wenig Spenden eingetrieben hätten.

Ihre Mitarbeiter wirbt die Agentur mit speziellem Personal, direkt am Campus. Studenten werden vor der Mensa oder der Bibliothek angesprochen: „Willst du in den Semesterferien etwas Gutes für die Welt tun?“ Die potenziellen Kandidaten werden von der Agentur kontaktiert und zu einem „Casting“ in der jeweiligen Stadt eingeladen. Bei dem Job lässt sich viel Geld verdienen. Je nach Bezahlungsmodell erhalten die Mitarbeiter etwa 1.300 Euro Grundgehalt, das durch eine Prämienbezahlung auf bis zu 2.000 Euro pro Monat gesteigert werden kann.

„Willst du Gutes tun?“

Der taz liegt auch ein „Handbuch für neue DialogerInnen“ vor. Dabei geht es nicht nur darum, „hohe Ergebnisse zu erreichen, sondern darüber hinaus das öffentliche Image seiner Auftraggeber aufzuwerten und einen vertrauensvollen Eindruck in der Öffentlichkeit zu hinterlassen“, heißt es. Doch gleich zu Beginn droht das Unternehmen in seinem Handbuch, „auch bei hier nicht aufgeführten Verfehlungen ein Disziplinarverfahren einzuleiten“. Zu den aufgezählten Verfehlungen zählt DialogDirect „1. rauchen […] 4. negative Äußerungen über die Öffentlichkeit, die repräsentierten NPOs [Non-Profit-Organisationen; Anm. d. Red], DialogDirect“ oder „Handys am Stand benutzen“.

World Vision erklärt: „Die von Ihnen zitierten Anleitungen aus einem Mitarbeiterhandbuch werfen aus unserer Sicht ein positives Licht auf die klaren Standards.“ Bei Amnesty heißt es: „Wir werden uns das aktuelle Handbuch besorgen und es prüfen.“

DialogDirect betont, dass die Handbücher jahrelang im Einsatz und mit dem Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) abgestimmt seien, das das Spendenwesen kontrolliert. Burkhard Wilke, wissenschaftlicher Leiter des Zentralinstituts, erklärt, dass DialogDirect bisher nicht auffällig geworden sei.

Michael Schneider* kommt zu einem anderen Ergebnis. Er sammelte im August 2013 im Namen von World Vision für DialogDirect. „Ich glaube, der Druck kam nicht nur von unserer Gruppenleitung, sondern von der Zentrale selbst. Wenn die gehört haben, dass wir zu wenig Neuspender haben, gab es Stress“, sagt der 22-jährige Musikstudent. Sein Gesicht bekommt Sorgenfalten, er stockt, wenn er seine Erlebnisse Revue passieren lässt. Er fühlte sich starkem Druck durch die Vorgesetzten ausgesetzt. „Ich habe es nicht geschafft, so viele Neuspender zu finden, wie von mir erwartet wurde.“ Es sei ihm deswegen sehr schlecht gegangen, doch das sei nicht gut angekommen. „Wenn du dabeibleiben willst, musst du das alles abstellen“, habe ein Coach gedroht.

Für den Job bei DialogDirect sei nicht jeder geeignet, so die Agentur gegenüber der taz. Die „Ablehnung der Passanten“, die „Teamarbeit“ und „das Wetter“ beinhalteten „viele Herausforderungen“. Was den Zielen der Agentur – zufriedene Mitarbeiter, Auftraggeber und Spender – widerspreche, werde unterlassen. „Und damit haben Sie bereits die Generalantwort auf all Ihre Fragen“, so der Geschäftsführer.

Amnesty zeigt sich bestürzt

Immerhin zeigt sich Markus Beeko, bei Amnesty International in Deutschland verantwortlich für „Kampagnen & Kommunikation“, „bestürzt“ über die geschilderten Arbeitsbedingungen. „Wir haben die Agentur umgehend um Aufklärung gebeten und betreiben eigene Recherchen hierzu.“ Monate später heißt es in einer neuen Stellungnahme von Amnesty, dass „von einer Reihe von MitarbeiterInnen schriftliche Erfahrungsberichte eingeholt“ und „mit verschiedenen Beteiligten gesprochen“ worden sei. „Bei unseren Recherchen konnten wir die Vorwürfe nicht bestätigen“, heißt es weiter. Dennoch seien in den Vertrag mit der Agentur DialogDirect Zusatzvereinbarungen aufgenommen worden. Zudem gebe es nun die „organisatorischen Voraussetzungen“, um „Infostandkampagnen, wie wir sie bislang mit der Agentur umsetzen, auch von eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern durchführen zu lassen“.

DialogDirect-Geschäftsführer Franz Wissmann-Kaltenbrunner erklärt im Oktober 2013, dass die Arbeit vor Ort „von den Coaches, Qualitätsbeauftragten und Ehrenamtlichen der Auftraggeber überwacht“ werde. Natalia Jankowski, Michael Schneider und andere, die alle zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten für die Agentur gearbeitet haben, bekräftigen gegenüber der taz, dass nie ein Qualitätsbeauftragter oder NGO-Mitarbeiter am Stand gewesen sei. DialogDirect sagt dazu, dass sich die Qualitätsbeauftragten nicht immer ausweisen würden.

Auf Kontrolle legt die Firma Wert: „[…] dem Teamleiter/Master sofort über jegliche Zusammentreffen und Interaktionen mit anderen Agenturen, […] Journalisten oder Beamten […] Bericht erstatten“, heißt es im Handbuch der Firma. Der geht es mitunter nicht immer darum, möglichst viele Spendengelder zu akquirieren. So heißt es in einem Arbeitsvertrag: „Besonderheit beim WWF: Es dürfen ausschließlich Förderer gewonnen werden (keine Schutzengel und keine Paten). Förderer, die einen Jahresbeitrag von 179 EUR übersteigen, gelten als Schutzengel und Pate und werden nicht vergütet.“ Uninteressant für die Firma.

Namen geändert

DIE SPENDENSAMMLER

DialogDirect ist eine 1996 gegründete Fundraising-Agentur mit Sitz in Berlin, die sich auf Spendenakquise mittels Infoständen in Fußgängerzonen spezialisiert hat (sog. „Face-to-Face-Fundraising“). Die Agentur wird von großen NGOs beauftragt, die Spendenwerbung an externe Dienstleister auslagern. Bei DialogDirect arbeiten jedes Jahr mehr als 1.000 Mitarbeiter, zum Großteil sind es Studenten. Diese werden in Teams auf rund 900 Standplätze in ganz Deutschland verteilt. Auftraggeber von DialogDirect sind u. a.: Amnesty International, WWF, SOS-Kinderdorf, UNO-Flüchtlingshilfe, World Vision, BUND, Deutsches Rotes Kreuz, Welthungerhilfe, Caritas.

Vergleichbare Fundraising-Agenturen sind „talk2move“ (Berlin), „Streetwise Direct Dialogue“ (Köln), „Face2Face Fundraising“ (Wien/Berlin).

Laut dem Deutschen Spendenrat kamen im Jahr 2013 4,7 Milliarden Euro Privatspenden zusammen. Die Zahl der Spender belief sich auf 23,3 Millionen. In Deutschland gibt es mehr als eine halbe Million eingetragene Vereine und 17.400 private Stiftungen auf dem gemeinnützigen Sektor. Hinzu kommen kirchliche Stiftungen und nicht eingetragene Vereine. Sie alle sind auf Spenden angewiesen.

Damals - heute ?

Blut gegen DevisenWestdeutsche Firmen profitierten von der Ausbeutung politischer Gefangener in der DDR

Mehr westdeutsche Firmen als bisher bekannt haben von der Zwangsarbeit politischer Häftlinge in der DDR profitiert. Das berichtet REPORT MAINZ und beruft sich dabei auf eine noch unveröffentlichte Studie der Behörde des Bundesbeauftragten für Stasi-Unterlagen.

Aus Stasi-Akten geht jetzt hervor, dass zahlreiche Warenhäuser Produkte von DDR-Betrieben bezogen, die Häftlinge für sich arbeiten ließen. Darunter ALDI, Kaufhof, Karstadt, Woolworth und Schlecker. Auch der Volkswagen-Konzern sei betroffen – so die Studie, die REPORT MAINZ vorliegt.

VW habe in den 1980er Jahren Scheinwerfer aus einem DDR-Werk erhalten, das auch Gefangene beschäftigte. Mehrere hundert Westfirmen kauften Produkte aus DDR-Betrieben. Dort seien oft auch politische Häftlinge zur Arbeit eingesetzt worden. Die Firmen erklärten, sie hätten damals nichts von der Häftlingsarbeit gewusst oder seien nicht Rechtsnachfolger der damaligen Unternehmen. Der Bundesbeauftragte für Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, fordert die Unternehmen jetzt dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und Wiedergutmachung zu leisten.

In ihrem verzweifelten Versuch, Devisen zu erwirtschaften, hat die marode DDR Mitte der 1980er Jahre sogar Häftlinge zu Blutspenden gezwungen, um das Blut gewinnbringend in den Westen zu verkaufen. Aus Stasi-Akten geht hervor, dass Gefangenen der Haftanstalt Waldheim Blutspenden abgenommen wurden.

Erstmals bestätigte im Interview mit REPORT MAINZ jetzt der damalige Vize-Chef des DDR-Bezirksinstituts für Blutspende- und Transfusionswesen Erfurt, Dr. Rudolf Uhlig, dass seine Mitarbeiter auch Gefangenen der Haftanstalt Gräfentonna Blutspenden abgenommen haben. Über einen Schweizer Zwischenhändler kaufte das Bayerische Rote Kreuz das Blut aus der DDR ein. Auf Nachfrage von REPORT MAINZ gab das Bayerische Rote Kreuz den Bluthandel mit der DDR zu. Ob man damals gewusst habe, dass das Blut von Häftlingen stamme, könne man heute nicht mehr nachvollziehen.

 

 

ein Kommentar dazu:

Ich war auch Zwangsarbeiter! (Axel Weber)

Gestern Abend lief es mir eiskalt über den Rücken. Jugendstrafanstalt Gräfentonna. In der Zeit von 1971-1972 war ich dort Häftling. Blutspende war dort immer schon eine bekannte Sache. Danach gab es Kaffee und einen Apfel oder Bananen und Butterstulle. Für uns Jugenliche eine beliebte Angelegenheit. Von 1978-1979 war ich in der Strafanstalt Stassfurt/Magdeburg. Wir bauten Fernsehgeräte für Neckermann, Quelle und der Firma Bruns. Ich war damals ein ausreisewilliger Häftling es war sehr erniedrigend für die DDR Devisenbeschaffer zu sein. Weigern konnte man sich nicht. Dann hätte man mich mit Arrest bestraft oder sie drohten die Ausreise zu verhindern.1979 bin ich dann in die Bundesrepublik entlassen worden. Meine Erlebnisse in den Haftanstalten habe ich ausreichend beschrieben. Beim Staatsschutz, bei den Alliierten und diversen Menschenrechtsorganisationen. Meine Bespitzelung wurde bis anfang 1990 fortgesetzt. Die betroffenen Westfirmen sollten schon für die Zwangsarbeiten Entschädigungen zahlen. Mein Verdienst lag im Gefängnis bei ca. 80 Mark. Die sehlischen Leiden kann man nie wieder Gut machen. Ich bin heute 60 Jahre alt und habe immer noch Albträume von nie endenden Haftstafen. Auch die Bespitzelung von X hat mich für ein Leben lang geprägt. Vielen Dank, dass das ARD diese menschenverachtenten Vorgehensweisen auch im Jahr 2014 noch Beachtung schenk. Denn hinter allem stecken Menschenschiksale und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Axel Weber Berlin