Israel

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Die Macht der Lügen!

Die Macht der Lügen!

Quelle:

27. Januar 2016 Evelyn Hecht-Galinski Kommentar vom Hochblauen

Während sich die „Elite-Heuschrecken“ beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in der abgeriegelten Festung Davos trafen, umgeben von Scharfschützen, schwer bewaffneten Soldaten, Jets und Hubschraubern, hatte Ministerpräsident Netanjahu wieder einmal die Gelegenheit bekommen, sich und seine Lügen darzustellen und wieder einmal versucht, die Wut über das trotz Intervention seinerseits geschlossene Iran-Atomabkommen mit seiner zionistischen Giftbrühe niederzumachen.

Netanjahu Handpuppe2

 

Es war ein kläglich misslungener Versuch, über den auch kein Bild der Eintracht zwischen ihm und Kerry hinwegtäuschen konnte. (1)

Netanjahu versuchte von eigenen Völkerrechtsverbrechen abzulenken, indem er Iran und den IS als „gefährlichste Kräfte“ weltweit darstellte. Natürlich durfte die Warnung vor dem weiteren Streben Irans nach Bau einer Atombombe nicht fehlen. Immerhin hat Netanjahu es wieder erreicht, dass die USA dem „Jüdischen Staat“ als Wiedergutmachung für den Iran-Deal erneut ein Aufstocken der Militärhilfe zusagten, und zwar von derzeit etwa 3,1 Milliarden US$-Hilfe nach Auslaufen des derzeitigen Vertrages 2017 auf etwa 5 Milliarden US$. Obendrein dürfen die israelischen Schnorrer noch eine Wunschliste für die gewünschte Rüstungstechnik vorlegen. Nächste Woche wird eine US-Delegation in den „Jüdischen Besatzerstaat“ reisen, um alle Formalitäten klar zu machen. (2)

Zu Syrien stellte Netanjahu die abstruse Behauptung auf, in Syrien sei eine „leichte Balkanisierung“ zu erwarten und er deshalb daran zweifelt, dass sich Syrien als Staat halten kann. Man hörte es förmlich heraus, wie er danach gierte, dass Israel endlich „Nervenzentren bombardieren“ könnte. Dann hätte Israel schließlich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen, keine gefährlichen Gegner mehr und den so wichtigen Golan für immer und ewig in jüdischer Besatzungshand. (3) (4)

Dass die USA jetzt mit ihrer gefährlichen militärischen Allianz eine militärische Lösung anstreben, lässt nichts Gutes befürchten. Zumal Erdogan und Davotuglu die PKK und IS auf eine Stufe stellen, passend zu Netanjahu und seinen Vergleichen mit Iran.

Während sich Netanjahu also in Davos zelebrierte, wütete seine „jüdische Verteidigungsarmee“ im illegal besetzten Palästina und stahl den Palästinensern wieder einmal 150 Hektar Farmland bei Jericho an der Grenze zu Jordanien, um es zu israelischem Staatseigentum zu erklären für die Erweiterung von illegalen jüdischen Siedlungen.

Des weiteren hat die „Jüdische Verteidigungsarmee“ Beduinenunterkünfte, die von der EU finanziert wurden (etwa 110 Millionen Euro) zerstört und die Menschen auf brutale Weise in die Obdachlosigkeit gezwungen, damit Wohnungen für jüdische Siedler entstehen können. Ein besonderer Affront nicht nur gegen die Palästinenser/Beduinen, sondern vor allem auch gegen die EU.

Damit ist die Farce der Zweistaatenlösung endgültig in der Zerstücklung und in der jüdischen Besatzung verschwunden. So brutal, wie diese „jüdischen Verteidigungssoldaten“ die Bewohner um ihren Besitz brachten, ohne Rücksicht auf schreiende Kinder und Frauen, die Hütten abrissen und verschwanden, dass ist einmalig in der Welt.

Wer erdreistet sich da eigentlich noch, von dem „Jüdischen Staat“ als einer „Demokratie“ zu sprechen? Eigentlich war diese Abrissaktion ja eine wie schon so viele zuvor, aber diesmal gab es verschiedene Gründe, die für Aufmerksamkeit sorgten: Diese Beduinen-Siedlung liegt in der Nähe der jüdischen illegalen Siedlung Maale Adumim, in der sogenannten E1 Zone, wo laut Ankündigung der israelischen Regierung 8.372 Wohneinheiten für jüdische Siedler gebaut werden sollen. Auch diesmal hat das zionistische Regime Staatsterrorismus ausgeübt und diese von der EU-finanzierten Hütten, mit der EU-Flagge sichtbar, zerstört und damit die Europäische Union mit Füßen getreten.

Mit Chuzpe warten die israelischen Politiker auf Schadenersatz-Forderungen seitens der EU, die sie auch nicht davon abhalten, in der Judaisierung Palästinas fortzufahren. Rücksicht nimmt der „Jüdische Staat“ dabei weder auf die EU, noch auf die USA, denn sie können sich wie immer sicher sein, dass Kritik so gut wie keine Konsequenzen nach sich ziehen wird. Und das ist die große Schuld sowohl der Europäer, als auch der USA, dass sie das Unrecht der Besatzung weiter finanzieren und damit zulassen.

Da nützt es auch wenig, wenn der US-Botschafter Dan Shapiro auf einer Sicherheitskonferenz in Israel Kritik an der Besatzung des Westjordanlandes übte, indem er auf die Doppelstandards der „Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit“ hinwies, eine für die Israelis und eine für die Palästinenser. Was Netanjahu sofort wütend kritisierte als unangemessene Bemerkungen in Zeiten von erhöhter palästinensischer Gewalt. Inzwischen machen sich allerdings immer mehr progressive jüdische Bürger in den USA, im Gegensatz zu den jüdischen israelischen Bürgern und Politkern, Gedanken wegen der illegalen jüdischen Besatzung Palästinas und bringen diese auch zum Ausdruck, indem sie u.a. BDS unterstützen und keinen Fuß mehr in den „Jüdischen Staat“ setzen wollen, also mehr als vorbildlich! Beispielhaft für jüdische Bürger weltweit!(4) (5) (6)

Ganz anders stellt sich die Sachlage dar, liest man über eine Veranstaltung in der Villa Schöningen „Deutsch-Israelischer Dialog in Potsdam“. Die Villa Schöningen in Potsdam wurde 2007 von dem Vorstandchef der Springer AG Matthias Döpfner, zusammen mit dem Bankier Leonhard Fischer CEO des Finanzinvestors (Heuschrecke!) Ripplewood (RHJ International) gekauft und 2009 von Merkel eröffnet, die in ihrer Rede diese Villa „einen Ort der Freiheit“ nannte und Henry Kissinger meinte gar: „Dieses Haus wird uns an unsere Werte und Pflichten erinnern“. (7)

Was aus diesem „Ort der Freiheit“ mit „Springernder Döpfner“ Hilfe geworden ist bewies die Veranstaltung zum „Deutsch-Israelischen Dialog“. Am 14. Januar trafen sich dort EU-Parlamentspräsident Martin Schulz und der rechtsextreme israelische Knessetsprecher Yuli Edelstein, den ich als „Blut-Diamant“, der selbst in einer illegalen jüdischen Siedlung im besetzten Palästina wohnt, bezeichnete.(8)

Was da an Sätzen zu hören war, war schon mehr als grenzwertig. Nachdem Edelstein als stolzer Siedlungsbewohner die ständige Kritik Europas an Israel zurückwies, beeilte sich Schulz darauf hinzuweisen, dass Israels Siedlungspolitik auch einer der „brisantesten Punkte im Verhältnis zwischen der EU und Israel“ sei.
Nachdem Schulz mit seiner Knesset-Rede vom Februar 2014 einen „Tumult“ ausgelöst hatte, weil er darin kritisiert hatte, dass den Palästinensern im Gazastreifen die unbegrenzte Bewegungsfreiheit verwehrt würde, und die Israelis 70 Liter Wasser pro Tag zur Verfügung hätten, während die Palästinenser gerade einmal mit 17 Liter abgespeist werden, ist er jetzt der Meinung, dass seine Rede eine „pro-israelische“ gewesen wäre, für die er viel Zuspruch bekommen hätte und redet die Besatzungspolitik als „brisanten Punkt“ klein.

Die Siedlungspolitik ist nicht „brisant“, sondern nach internationalem Völkerrechtlich illegal!

Noch schlimmer: Schulz UND Edelstein kritisierten die EU-Kennzeichnungspflicht für Waren aus den jüdischen ILLEGALEN Siedlungen! Schulz meinte sogar, das sei „ein Schritt, der die Falschen trifft“. Nein Herr Schulz, es trifft genau die richtigen. Schließlich stammt diese Idee ursprünglich aus der palästinensischen Zivilgesellschaft. (9)

Warum, so frage ich Sie, Präsident Schulz, halten Sie als EU-Parlamentspräsident eine „pro-israelische“ Rede im Parlament des „Jüdischen Besatzerstaat“? Sehen sie Ihre Aufgabe so, dann sind Sie auf dem falschen Posten! Oder sprachen Sie als SPD Mitglied, dann ist die SPD einmal mehr auf dem falschen Trip.

Auch in der Flüchtlingsdebatte wurde dieser Dialog zu einer verlogenen Diskussion, denn es ist doch gerade der „Jüdische Staat“, der nur Juden integrieren will, während alle anderen Flüchtlinge inhaftiert, oder zurückgeschickt werden!

Apropos Flüchtlingshilfe, was ich da in der „Springernden Welt“ an rührseliger Israel-Lobby Arbeit las, übertrifft alles. Schon oft habe ich über die israelische Organisation IsraAid gechrieben, die als „nichtstaatliche Organisation“ fungiert und auf der ganzen Welt „großherzige Hilfe“ leistet. Schaut man allerdings auf die Verbindungen und Spender, dann sieht man sehr schnell, wer da mitmischt und dahinter steckt. Von Bnai Brith, bis zum Jüdischen Staat, Christliche Zionisten, alles dabei! Allerdings finden sich im Vorstand keine palästinensischen Israelis, sondern nur jüdische! Die „Jüdische Verteidigungsarmee“ ist auch mit dabei, sagt das nicht schon alles?(10)

Besonders fragwürdig ist es, wenn diese „großherzige Organisation“ sich jetzt für syrische Flüchtlinge einsetzt und diese „Hilfe“ auch auf Deutschland ausdehnen will! Sie wollen jetzt in Deutschland die Helfer und Spezialisten unterstützen mit „jüdischen wie arabischen Israelis“. Zuerst einmal: wir brauchen diese Pseudo-Helfer nicht, sondern wir brauchen Länder, die ebenfalls Flüchtlinge aufnehmen! Also wäre es angebracht, dass der „Jüdische Staat“, der ja Millionen von Flüchtlingen erzeugt hat und weiter vertreibt, und die bis heute zum großen Teil in Lagern in Libanon, Jordanien und vormals Syrien leben, oder verstreut in der ganzen Welt, auf ihr legitimes Rückkehrrecht hoffen, diesen Flüchtlingen endlich dieses Recht zugesteht. Ganz zu schweigen von den tausenden schwarzen Asylbewerbern, die im Gefängnis im „Jüdischen Staat“ sitzen, oder auf Abschiebung warten! Also IsraAid Helfer, die ihr an den Ufern in Lesbos steht und nach Deutschland kommen wollt: auf nach Gaza, helft dort, und geht in die Palästinenser-Lager und holt die vertrieben Palästinenser in ihre Heimat zurück.(11)

Ich erinnere mich noch allzu gut daran, als sich die Großherzigkeit von „Mama Merkel“ noch sehr in Grenzen hielt und wie sie das weinende Flüchtlingskind Reem abfertigte. Dieses Mädchen palästinensischer Abstammung, das sicher viel lieber mit ihren während der Nakba vertriebenen Eltern in ihre Heimat Palästina zurückkehren würde, anstatt in Deutschland um ein Bleiberecht zu betteln, bat Sie, Frau Merkel, in Deutschland bleiben zu dürfen, mit wunderbaren Sätzen wie „Ich habe Ziele, ich möchte studieren…“ Was war Ihre Antwort damals, Frau Merkel? „Wenn wir jetzt sagen, ihr könnt alle kommen, und ihr könnt alle aus Afrika kommen, das können wir auch nicht schaffen…“, oder „es gebe viele Menschen, denen es noch viel schlechter gehe“!(12) (13)
Was für ein Sinneswandel, Frau Merkel. Jetzt schaffen wir das mit den Flüchtlingen schon, mit dem Strom der Ankommenden? Oder aber galten Ihre Vorbehalte nur einer kleinen Palästinenserin, weil diese Ihre Israel-Liebe nicht teilt? Inzwischen darf Reem mit ihren Eltern vorläufig bleiben. (14)

Wenn ich dann in der F.A.Z. „Die Meinung ist frei“ lese, dann stimmt das wohl, aber nur solange man sie nicht ausspricht, wenn man an exponierter Stelle ist. Vor vielen Jahren sagte mir einmal ein F.A.Z.-Redakteur, dass ein Politiker, der die Wahrheit über Israel ausspricht, schnell weg ist vom Fenster. Inzwischen hat sich alles verschlimmert und betrifft auch Journalisten und andere Berufsgruppen sowie Intellektuelle. Diese vor allem sollten sich die Schlussworte in dem Kommentar von Reinhard Müller zu Herzen nehmen:
„Einfach den Mund aufmachen.

Selbstauferlegte Sprechverbote kann man nur selbst beheben. Jede Unterdrückung der Meinungsfreiheit ist bloßzustellen. Konformismus und Ängstlichkeit gerade bei Medienleuten und Wissenschaftlern sind Zeichen der Krise einer freien Gesellschaft“! (15)

Dem habe ich nichts hinzuzufügen!


Israelische Geheim-Militärs kämpfen an der Seite des „Islamischen Staates“

Von Wilhelm von Pax - Am 23. Okt. 2015 - unter Naher Osten

Irakische Sicherheitskräfte meldeten am Donnerstag die Festnahme einer ISIS-Miliz. Darunter soll auch ein israelischer Oberst gewesen sein, der mittlerweile identifiziert wurde. Welche Rolle spielt Israel bei der Entstehung und dem Vordringen des „Islamischen Staates“ in Syrien?

Irakische Sicherheitskräfte hatten am Donnerstag offenbar einen israelischen Militärangehörigen festgenommen. Sie meldeten am frühen Nachmittag: „Der zionistische Offizier mit dem Rang eines Oberst hat an Terroraktivitäten der Takfiri IS-Gruppe teilgenommen“.

„Die Soldaten gaben auch den Namen und den Militärcode des verhafteten Israelis bekannt. Die zuständigen Stellen seien nun dabei herauszufinden, weshalb der israelische Oberst an der Seite der IS-Gruppe gekämpft habe. Die Sicherheitskräfte sagten weiter, der festgenommene Oberst habe bereits „schockierende Bekenntnisse“ gemacht.

Wie Quellen berichten, hatten bereits im vergangenen Jahr zahlreiche festgesetzte IS-Kämpfer angegeben, mit israelischen Agenten zusammenzuarbeiten, doch sei bisher kein ranghoher Soldat verhaftet worden.

Politische und militärische Experten sagten der lokalen Nachrichtenagentur weiter, dass die Gefangennahme des israelischen Oberst massive Auswirkungen auf die Kriegsstrategie der irakischen Streitkräfte haben werde.“ berichtet Gegenfrage

Naher Osten (politisch)

Naher Osten (politisch) / zum vergrößern auf das Bild klicken

Im Juli dieses Jahres soll eine IS-Aufklärungsdrohne über Falludscha abgeschossen worden sein, welche „mit israelischen Typenschildern“ versehen war, meldeten ebenfalls irakische Sicherheitskräfte. Das US-Portal Veterans Today berichtete bereits im März über die Festnahme von von israelischen und US-amerikanischen Staatsbürgern durch irakische Sicherheitskräfte. Israel, so lassen die Meldungen vermuten, verfolgt ähnlich wie die USA und deren „Anti-IS-Koalition“, eine Doppelstrategie in Bezug auf den „Islamischen Staat“. Einerseits liegt die Bekämpfung des islamistischen Terrorismus klar im Interesse Israels, doch eben nur wenn er sich gegen Verbündete richtet.

In Syrien und auf Irakischem Boden kann er jedoch sowohl Bashar al-Assads Machtstellung, wie die des Irans gefährden.  So glaubt die politische Analystin Benedetta Berti vom Institut für Nationale Sicherheitsstudien in Tel Aviv, dass es eine zweite Denkrichtung inBezug auf die israelische Syrien-Politik gibt:  „Israels Sicherheitskonzept wird vor allen durch Iran bestimmt.

Und deshalb schauen viele Mitglieder der israelischen Regierung nach Damaskus – schielen aber auch auf Teheran. Wenn Assad fällt würde das Iran schwächen. Sie wollen einen Regimewechsel auch wenn unsicher ist, was nach Assad kommt. Aber das ist allein eine theoretische Debatte.“ Den IS zu unterstützen, bietet gute Gelegenheit für einen Sturz des syrischen Diktators.

Auch Israels Verbündete verfolgen eine ähnliche Doppelstrategie. Im Westen wusste man offenbar bereits seit 2012 von Hinweisen, die darauf hindeuten, dass im Nahen Osten eben jene Organisation entsteht. Das geht aus einem öffentlich gewordenen Bericht des US-Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency (DIA) hervor. Die konservative Anwaltskanzlei und Watchdog-Organisation „Judicial Watch“ stellte das Papier auf ihrer Website der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Bericht offenbart eine Mischung aus Machtkalkül, Zynismus und Inkompetenz, die die USA bei der Entstehung des IS an den Tag legten. Der Grund ist auch hier naheliegend, immerhin konnte Assad nicht gerade zu den US-amerikanischen Verbündeten gezählt werden.

Doch diese Doppelstrategie wurde offenbar beibehalten. Die USA werfen nun erneut Tonnen von Kriegsgerät und Waffen in Syrien ab. Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat die USA für ihre Waffenabwürfe über syrischem Territorium kritisiert. „Wo landet das alles?“, fragte Lawrow am Dienstag und gab seiner Vermutung Ausdruck, dass die US-amerikanischen Waffen direkt in die Hände des „Islamischen Staates“ gelangen — „wie zuvor die Toyota-Trucks, die die Amerikaner damals an die Opposition‘ geliefert hatten und jetzt vom IS gefahren werden“. Und in der Tat kann eine genau Lokalisierung der Abwürfe nicht vorgenommen werden. Es gab bereits Pressemeldungen, die Lieferungen wären im IS-Gebiet gelandet.

Doch auch britische und amerikanische Spezialkräfte stützen offenbar die Reihen des Islamischen Staates, wie aus Presseberichten hervorgeht. Alles im Kampf gegen Assad.  So sollen sich 120 britische und US-Spezialkräfte in Syrien als Dschihadisten verkleidet in die IS-Stellungen eingereiht haben. So will man die IS nicht wirklich entscheidend schwächen, damit Assads Truppen und die Kurden der PKK bzw der YPG keine absolute Oberhand im Bürgerkrieg erhalten.

Bestätigt werden diese Aussagen auch durch ein im Juni veröffentlichtes Strategiepapier des US-Thinktanks „Brooking Institution“ mit dem Titel „Deconstructing Syria: Towards a regionalized strategy for a confederal country.“ Letztendlich geht es um die Zerstörung, Teilung und Besetzung Syriens durch den verdeckten Nato-Krieg gegen Assad. Lediglich der russische Präsident Waldimir Putin funkt derzeit mit seiner Syrien-Intervention dazwischen. Syrien ist damit längst von einem Bürgerkriegs- zu einem Stellvertreterkriegsland geworden. Sowohl der Westen als auch Israel beteiligen sich offenbar unter falscher Flagge – auf der Seite des IS.

Quellen

Gegenfrage, Israelischer Oberst zusammen mit IS-Kämpfern verhaftet, http://www.gegenfrage.com/irak-israelischer-oberst-zusammen-mit-is-kaempfern-verhaftet/.
Deutschlandfunk, Israels Blick auf Syrien, http://www.deutschlandfunk.de/internationale-beziehungen-israels-blick-auf-syrien.799.de.html?dram:article_id=275605.
Farsnews, EXCLUSIVE: Israeli Colonel Leading ISIL Terrorists Arrested in Iraq, http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13940730000210.
Veterans Today, Iraq Arrests ISIS Advisors, US and Israelis Held, http://www.veteranstoday.com/2015/03/08/iraq-arrests-isis-advisors-us-and-israelis-held/.
NEOPresse, US-Unterstützung für ISIS geht weiter, http://www.neopresse.com/politik/naherosten/us-unterstuetzung-fuer-isis-geht-weiter/.

Auf der Suche nach dem Antisemitismus

Auf der Suche nach dem Antisemitismus

Quelle:

25. Februar 2015 Evelyn Hecht-Galinski Kommentar vom Hochblauen

Erneut muss ich auf ein leidiges Thema zurückkommen, diesmal auch explizit in “Ich Form”. In Zeiten der Medienpropaganda gibt  es so gut wie keine Möglichkeit dem Antisemitismus in seiner gedruckten Form zu entfliehen. Hier meine ich allerdings nicht den authentischen, sondern nur den fiktiven. Ich schrieb schon einen unter vielen, einen Kommentaren zu der ungebremsten wissenschaftlich begleiteten Propaganda des “The Israel Projekt”, “Reut Institute” und anderer israelisch-jüdischer Spezialisten, die die übelste Pro-Israel Propaganda verbreiten. (NRhZ)(Video)

Antisemit

Aber was für eine Propagandawelle seit kurzer Zeit in Bewegung gesetzt wurde, das übertrifft meiner Meinung nach alles bisher Dagewesene. Mit einer Ausnahme, der Lawine der Anti-Putin- und Anti-Russland-Welle, nach dem Ukraine-Putsch durch die USA und ihrer willigen Helfer. Kein Tag vergeht, an dem die Anti-Putin-Artikel oder Sendungen uns endlich auf den rechten Weg führen sollen! Weil das alles noch nicht ausreichend scheint, versucht jetzt sogar das Auswärtige Amt AA, in einer Anleitung für Mitarbeiter, die Deutungshoheit im Ukraine-Konflikt nicht aus der Hand zu geben. In einem “Realitätscheck”, sollen die Mitarbeiter auf alle Thesen eine Antwort parat haben, mag sie auch noch so realitätsfern und mit der Wahrheit nicht in Einklang zu bringen sein. Hauptsache, etwas behaupten! (Spiegel)

Ob da wohl die “jüdischen Hasbara” Freunde geholfen haben? Wissen diese schließlich doch am besten wie man die Deutungshoheit immer zu behalten versteht, auch gegenüber Fakten, die unangreifbar wahr sind.

Eine Gehirnwäsche der besonderen Art! (taz) (gegenfrage)

Hatten früher schon mehrere israelische Präsidenten bei Staatsbesuchen in europäischen Hauptstädten versucht, jüdische Bürger heim ins “Jüdische Reich zu locken”, so hat sich das nach den Anschlägen in Toulouse, Brüssel, Paris, sowie Kopenhagen, zu neuer Höchstform entwickelt. Netanjahu kämpft um seine Wiederwahl und kann sich so als zionistischer Führer der besonderen Art produzieren. Es ist eine politische Verrohung, dass ein Politiker dieses zionistischen Besatzer Regimes meint, sich so als Retter aller Juden aufspielen zu können. Ein Mann, der sich nahtlos in die Reihe der vielen “korrupten Flaschen” im “Jüdischen Staat” einreiht. Inzwischen schiebt das Ehepaar Netanjahu die Schuld auf den Hausmeister, nach dem Motto, der “Mörder ist immer der Gärtner!  Aus den USA kommen Proteste, dass Netanjahu nicht für alle Juden spricht! (latuffcartoons) (dw)  (taz) (religionnews)

netanyahu photo

Photo by Secretary of Defense

Allerdings kann er sich sehr sicher sein, durch Ablenkungsmanöver, wie Antisemitismus, Iran und neuen Holocaust von seinen Affären abzulenken und den Fokus voll auf die Außenpolitik zu bugsieren. Das wird ihm von seinem Volk auch noch verziehen, wie es scheint, angesichts der “ständigen Bedrohung der das arme kleine Israel ausgesetzt ist!” Der “Jüdische Staat” ist ein Meister in dieser Ablenkungstaktik. Wer spricht noch von Besatzung, oder dem abgeriegelten Konzentrationslager Gaza? Wer denkt an die täglichen Anschläge der “Jüdischen Verteidigungsarmee” gegenüber Palästinensern, auch Kindern und Jugendlichen?

Wer denkt noch an die Palästinenser, die in Administrativhaft in Gefängnissen im “jüdischen Staat” sitzen? Wer denkt noch an die Vertreibung der Beduinen im Negev, oder die Zerstörung der Olivenbäume durch jüdische Siedler? Wer denkt noch an die gerade wieder erteilte Genehmigung von neuen tausenden von neuen Wohnungseinheiten in den besetzten Gebieten? Wer denkt noch an die fortschreitende Judaisierung Jerusalems, damit es für immer ungeteilt bleibt? Oder über die vielfältigen Proteste aufrechter Aktivisten gegen den Siedlungbau? (alsharq)

Der “Jüdische Staat” ist auch ein Meister in der “juristischen Kriegsführung” (lawfare), indem “nicht-staatliche Akteure” immer als Terroristen gebrandmarkt werden. Diese Kampagne der “juristischen Kriegsführung”, wird von zwei Leuten angeführt, einer davon ist As Kasher, ein Professor für Philosophie und “Praktische Ethik” an der Universität Tel Aviv, der Autor des Verhaltenskodex für die “Jüdische Verteidigungsarmee” ist.

Damit schuf er die Grundlage für die Propagandabehauptung, dass die “Jüdische Verteidigungsarmee” die “moralischste Armee der Welt” ist! Hierzu der ausführliche Link zu diesen Tatsachen vom ICAHD, Prof. Jeff Halper über die “Globalisierung Gazas: „Wie Israel das internationale Recht durch juristische Kriegsführung aushöhlt”! (icahd)

Solche unzähligen Kampagnen des “Jüdischen Staates” haben immer nur eine Absicht, abzulenken von Verbrechen und den Zionismus und seine wirklichen Bestrebungen zu verschleiern.Damit ist das Ziel der Ablenkungspropaganda erreicht, alle Welt beschäftigt sich nur noch mit dem Antisemitismus und der Gefahr, der jüdische Bürger in der Welt ausgesetzt sind! Die Artikel und Experten überschlagen sich in ihren Thesen, vom jüdischen Soziologen Micha Brumlik, bis zum “Bundeswehr Stahlhelmjuden” Michael Wolffsohn, vom Musterjuden Rafael Seligman bis Paolo Pinkel, alias Michael Friedman, und nicht zu vergessen den Leiter des Moses Mendelsohn Zentrums Julius H. Schöps, endlich sehen sie sich wieder in allen Medien verbreitet! Ach, was wäre es doch schön, wenn diese  “Experten”, Medien und Politiker den Eifer, den sie bei der Suche und Beschäftigung mit dem Antisemitismus an den Tag legen, einmal im Engagement gegen Besatzung und Völkerrechtsverbrechen des “Jüdischen Staates” zeigen würden!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie mein Vater von israelischen Politikern angefeindet wurde, weil er sich gegen diese Politik des “Jüdischen Staates” wehrte, die es jedem jüdischen Bürger verwehren sollte, sich frei zu entscheiden wo er denn leben wollte. Damals ging es speziell um die jüdischen Russen-Kontingente, die meistens lieber nach Deutschland oder in die USA oder sonst wohin ausreisen wollten. Damals zeigte sich schon, mit welchen Methoden jüdische Politiker arbeiteten. Aber diese Form der Bevormundung von jüdischen Bürgern, in europäischen Staaten ist ein nicht hinzunehmender Eingriff in die Souveränität dieser Länder.

In diesem Zusammenhang muss man auch die Bewachung jüdischer Einrichtungen in Deutschland durch israelisches Sicherheitspersonal kritisieren! Mir scheint es allerdings, dass, nachdem sich diese Rufe als wenig erfolgreich erwiesen haben, nun versucht wird, mit anderen Mitteln zu arbeiten.

Nach den Demonstrationen gegen die jüdischen Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg kam es  zu massiven Protesten auch von Muslimen in Deutschland gegen das Vorgehen des “Jüdischen Staates”. Nachdem es trotzdem nicht gelungen war, die Vorteile, die ein Leben für Juden im “Jüdischen Staat” erfolgreich zu übermitteln, kam also die neue Variante, die Angst vor Terror zu schüren. Tenor, jüdische Bürger haben nur einen sicheren Hafen, wo sie sich sicher fühlen können, den im “Jüdischen Staat”. Was für ein Schwachsinn! Ist es doch gerade dieser Staat”, der jüdische Bürger zu Hassobjekten werden lässt. Ist es nicht mehr als verständlich, wenn sich jüdische Bürger ständig mit diesem Besatzerstaat solidarisieren, immer das besondere an sich und diesem Staat herausstellen, dass es niemals zu einem normalen Zusammenleben kommen kann? Wozu werden eigentlich ständig neue Zentren und Synagogen gerade in Deutschland gebaut? Warum fühlen sich allein in Berlin inzwischen mehr als 20.000 jüdische Israelis zu Hause? Waren es nicht, wie gerade auch die Auswanderung der etwa 7.000 jüdischen Franzosen nach Israel zeigt, zum großen Teil wirtschaftliche Gründe, die diese Ausreise verursacht haben? Hauptsächlich sind es arabischstämmige Juden, religiös und zionistisch geprägt. Ob denen eigentlich bewusst ist, dass sie als “Propaganda Einwanderer” großenteils in illegalen Siedlungen einquartiert werden, um diese noch mehr zu bevölkern?

Dies ist ein völkerrechtswidriges Vergehen, angezettelt von der rechtsradikalen israelischen Regierung von ihren siedlerfreundlichen Ministern, wie Ariel, Lieberman und Bennett, um nur drei Beispiele zu nennen. Leider geht dieser kriminelle Tatbestand  hierzulande völlig unter im Antisemitismus Propagandakrieg! (israelheute) (haolam)

steinmeier  photo

Photo by Medienmagazin pro

Ja es ist nicht nur ein unanständiges Benehmen jüdisch-israelischer Politiker, sondern es ist ein Tatbestand, der gegen das Völkerrecht verstößt!Warum hat sich noch kein deutscher Politiker dagegen geäußert? Frau Merkel, Herr Steinmeier, Sie als Verfechter des Völkerrechts schweigen, wenn es um den “jüdischen Staat” geht?  Es sind ja “nur” Palästinenser, die im “Jüdischen Staat” ihrer Existenz beraubt werden, die ihr Land und ihre Rechte verloren haben und verlieren. Den Diaspora-Palästinensern wird die Rückkehr in ihr Heimatland verweigert, im Gegensatz zu den Juden weltweit, die ihr “Heimatland” in den besetzten Gebieten besiedeln sollen, was für eine verkehrte und ungerechte Welt! Es sind keine ukrainischen Faschisten, keine korrupten ukrainischen Politiker, die man unterstützen muss in ihrem Bestreben in die EU oder in die Nato zu kommen. Palästinenser, die letzten Opfer des Holocaust, werden 67 Jahre nach der Staatsgründung Israels immer noch als Nebensache der deutschen Außenpolitik gesehen.

Es wird als störend empfunden, so scheint es mir, dass sich die unterdrückten Palästinenser überhaupt erdreisten irgendetwas zu verlangen, etwa das Ende der Besatzung, eine Gleichbehandlung oder ihren Staat.  Wo doch die Juden nur in Selbstverteidigung ihr kleines Fleckchen Erde verteidigen! Die armen jüdischen Israelis, die von Feinden umzingelt, nur um ihr Überleben kämpfen, bedroht von Hamas-Raketen, muslimischen  Attentätern und feindlichen Nachbarn. Wer glaubt diese zionistischen Propagandamärchen der “Israel Versteher” noch? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die, die diese Hasbara-Märchen verbreiten, noch selbst daran glauben. Aber trotzdem werden diese “Lügen in Zeiten der Besatzung” ständig weiter verbreitet. Ich sehe mehr als schwarz für ein normales Zusammenleben zwischen jüdischen Bürgern und der “feindlichen” Umwelt. Obwohl ja gerade in Deutschland der Antisemitismus mit der “Kippa” gesucht werden muss, siehe ein Selbstversuch ohne Erfolg!  (sueddeutsche) (shortnews)

Tatsächlich ist es doch so, dass gerade jüdisch-amerikanische Organisationen, die inzwischen massenartig in Berlin residieren, überall Antisemitismus riechen, ebenso der berüchtigte Botschafter des Staates Israel, Hadas Handelsman (den ich mir ja schon einmal gesondert vorgenommen habe) der sogar eine “Welle des Antisemitismus” sieht.(tagesspiegel)

Dass gerade Hadas-Handelsman ein besonderes Interesse hat, den Antisemitismus hoch zuspielen, liegt auf der Hand. Nur wenige jüdische Deutsche wollen auswandern in das “gelobte Land”, von tausenden jüdischen Israelis in Berlin umzingelt, die es vorziehen im “Meer der Antisemitismus Welle” zu leben, das alles muss schon sehr frustrierend sein. (dw)

Auch die deutsche Bevölkerung, ist zum großen Teil nicht mehr so uneingeschränkt solidarisch mit dem “Jüdischen Besatzerstaat” wie noch vor Jahrzehnten. Da ist es nur allzu verständlich, dass der Botschafter Kanzlerin Merkel ausdrücklich lobt und auf das “einzigartige” Verhältnis mit Beginn der diplomatischen Beziehungen vor 50 Jahren verweist, das auch noch in 100 Jahren so sein sollte, andererseits aber die jüdischen Bürger auffordert, in den “Jüdischen Staat” auszuwandern.

Wie passt das alles zusammen? Eine Welle des Antisemitismus, eine einzigartige Beziehung? Erstaunlich, heißt das doch, dass der Antisemitismus hervorgehoben wird, ohne  real existent zu sein  (glücklicherweise!), aber die guten Beziehungen eigentlich nur politisch bestehen. Ein schrecklicher Gedanke in meinen Augen, dass er doch nur die Verlogenheit der deutschen Außenpolitik vorführt, die nämlich ein einzigartiges Verhältnis zu Völkerrechtsbruch und massiven Kriegsverbrechen begehenden “Jüdischen Besatzerstaat” aufrecht erhält!

Von diesem Botschafter gelobt zu werden, sollte auch der deutschen Bundeskanzlerin, als Vertreterin einer demokratischen Bundesrepublik Deutschland, eines auf dem Grundgesetz beruhenden Landes unangenehm sein. Meine große Befürchtung besteht allerdings darin, dass, wenn man nicht endlich die wahren Gründe (Besatzung) der Anschläge benennt, um sie besser vermeiden zu können, Hopfen und Malz verloren ist. Nicht die Muslime importieren den Antisemitismus nach Deutschland, wie Jens Spahn, einer der besonders eifrigen “Israel-Versteher” der CDU meint, sondern es ist der ungelöste Palästina Konflikt, der Grund allen Übels.  (spiegel)

Es ist inzwischen schon so weit, dass Muslime wie in Oslo um die Synagoge einen “Friedensring der Solidarität” bilden, um ihre Anteilnahme zu beweisen. Schön und gut, aber haben jüdische Bürger jemals ihre Solidarität mit den von jüdischen Soldaten oder Terroristen  ermordeten Palästinensern gezeigt? In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass am 24.Februar vor 21 Jahren, der jüdische Terrorist, Dr. Baruch Goldstein, 29 betende Palästinenser, Muslime, in Hebron ermordete. Jüdische Siedler verehren diesen Mörder heute noch als Held und gedenken seiner! Wäre es nicht angebrachter, wenn sich jüdische Bürger noch heute für diesen Anschlag schämen würden, bzw. sich davon distanzierten, wie man es von Muslimen nach jedem Anschlag weltweit verlangt? Oder wie aktuell, huldigen Politiker  und Rabbiner einem kriminellen Siedler, der ein palästinensisches Kind misshandelt und gefoltert hat; Alles “jüdische Selbstverteidigung! (dtj) (haaretz) (desertpeace) (e-intifada)

Durch die ständige Diskriminierung von Muslimen, von der Hervorhebung des Islam als terroristische Religion, schafft man ein Klima, was eigentlich gar nichts mit der Wirklichkeit zu tun hat. Es ist nicht der Islam das Problem, sondern es sind z.B. Angriffe gegen muslimische Bürger durch “Staatsterroristen”, es ist diese Ungleichbehandlung von Anschlägen. Jüdische Tote werden ganz besonders hervorgehoben. Kanzlerin Merkel kondoliert sofort bei den jeweiligen Staaten, oder Hinterbliebenen. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals vernommen zu haben, dass Merkel Angehörigen von palästinensischen Opfern in Gaza oder in den besetzten Gebieten kondoliert hätte, wo diese doch womöglich auch mit deutscher Hilfe und Waffen, die wir der “jüdischen Verteidigungsarmee” liefern, ums Leben kamen.

Es schafft große Frustrationen schon bei mir, wie muss es erst arabischen oder palästinensischen Menschen gehen, wenn sie über diese Ungerechtigkeiten zornig werden. Wir bezahlen für die Verwüstungen und Verbrechen des “Jüdischen Staates”. Dass wir bezahlen für Besatzung und das Elend von Gaza ist mittlerweile zu einer so schrecklichen Krise geworden, der auch UN-Hilfsorganisationen wie die UNRWA hilflos gegenüberstehen, da mittlerweile 100 Millionen US-Dollar an Hilfsgeldern fehlen!

Die Besatzung und Abriegelung ist ein Verbrechen, an das wir uns täglich erinnern sollten, wenn es schon Politiker wie die deutsche Regierung nicht für nötig halten. Wir als normale Bürger haben nur eine Wahl, ein Zeichen zu setzen, indem wir den Politikern durch Wahlenthaltung zeigen, wir wollen weder die Nato, noch die Anti-Russland- oder “rechte” Einwanderungspolitikgesetze, noch die TTIP oder die Palästina-Politik, die sie uns aufzwingen wollen! Deutsche Staatsräson für Sicherheit des “Jüdischen Staates”, bedeutet doch nichts anderes, als die Unterstützung der “israelischen Selbstverteidigung”, die nichts anderes als die Unterstützung der Kriegsverbrechen und Besatzung jenseits aller Gesetze und Konventionen  ist.

Auf Grund unserer gemeinsamen Verantwortung aus unserer Geschichte heraus sind wir aber verpflichtet, gegen dieses himmelschreiende Unrecht zu protestieren und unsere Solidarität mit den Besetzten und Verfolgten in Palästina zu beweisen. Wir sind keine Wutbürger, sondern demokratisch denkende Bürger, die für eine freiheitliche Ordnung kämpfen, in der Pegida oder AfD keinen Platz haben sollten aber alle muslimischen Bürger, die so zu Deutschland gehören wie es zu unserer Multi-Kulturellen Republik passt.

Dafür lohnt es sich einzutreten!