Entgiftung

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Hiermit stelle ich mich in den Schutz des Esausegens!

 

W. Häge bei Quer-Denken.tv: Ich entgifte mich: Praxisprojekt ... (Teil I)

Vortext zum Video von Magister Prof. Dr. Michael Vogt:
Erich Fromm formulierte es zu einer todkranken Patientin einmal so: "Aus schulmedizinischer Sicht kann nichts mehr für Sie getan werden. Ob Sie sterben oder leben hängt nun ganz alleine von Ihnen ab."
Walter Häge ist Gründer der Selbsthilfegruppe für Komplementärmedizin. Am eigenen Leib machte er die Erfahrung, daß die Gedanken der ausschlaggebende Faktor bei der Heilung spielt. Mit einer Bewußtseinsveränderung sei es möglich, den eigenen Geist mit dem höheren Feld zu verbinden und in sich darin harmonisch zu bewegen und dem eigenen Körper überhaupt erst die Möglichkeit zur Selbstheilung zu geben.

Nach zwei Herzinfarkten und zwei Totalverschlüssen in seinen Hauptarterien hatte Walter Häge aus schulmedizinischer Sicht maximal noch zwei Jahre prognostiziert bekommen. Jegliche Medikamente, die von den Ärzten empfohlen wurden, verweigerte er und machte damit eine durchschlagende positive Erfahrung. Denn nicht das Vertrauen in die pharmazeutische Chemie, sondern in seine eigene Gedankenkraft mit einer einhergehenden Lebensveränderung, brachte den Erfolg.

Das Erwachen schildert Häge in drei Stufen. Zunächst sei es allerdings wichtig zu erkennen, in welch einer prekären Lage man sich selbst überhaupt befindet. Zweitens muß man sich darüber im Klaren sein, wie man sich selbst aus dieser Situation befreien kann und in welche Richtung man sich bewegen muß, um schließlich Heilung zu erfahren. Und drittens ist es natürlich unumgänglich, die gewonnen Erkenntnisse auch in die praktische Tat umzusetzen.

Der Geist steht über der Materie. Dieses universelle Grundprinzip ist zwar bereits wissenschaftlich nachgewiesen, dennoch wurde die Gesellschaft über Jahrhunderte genau umgekehrt geprägt. Und so wird es wohl noch Generationen dauern, bis sich das Wissen um die Selbstheilungskräfte auch allgemein durchgesetzt hat.

Mit dem entscheidenden Schritt, sich selbst zur Selbstheilung zu motivieren, kann es gelingen, auch eine angeblich unheilbare Krebsdiagnose zu überwinden, Schmerzen dauerhaft loszuwerden und buchstäblich wieder gradlinig durch das Leben laufen zu können.

Schon die alten Weisheitslehren zeigen Methoden auf, wie man durch die Maschen der Netze schlüpft, welche die Manipulateure ausgeworfen haben. Anleitungen im Sinne einer Gebrauchsanweisung dazu wird man jedoch vergeblich suchen, denn die wären ja auf jener Ebene der Auseinandersetzung und des Kampfes angesiedelt, auf die wir uns auf keinen Fall einlassen.

„Achthaben auf sich“, wie ein alter Meister sagt, ist das, was der Buddha als „Achtsamkeit“ verkündet hat und was die Sufis „unverschleierte Wahrnehmung“ nennen. Wahrnehmung ist von Wahrheit abgeleitet. ‚Die Wahrheit nehmen’, könnte man übersetzen.

Im Grunde geht es um das Durchbrechen des gewöhnlichen Bewußtseins, der Aufhebung des Schleiers der gewöhnlichen Unbewußtheit, damit ich die Einheit der scheinbar unterschiedlichsten Dinge und Zusammenhänge erkenne. Da dies genau die Richtung der Neuen Physik, der Quantenmechanik ist, gehen beide Vorgehensweisen seit einiger Zeit den gleichen Weg der Entschleierung. Die Werke mancher Physiker sind von tiefer religiöser Ehrfurcht geprägt, wenn sie von ihren Beschreibungsversuchen der Wirklichkeit zu Deutungsversuchen gelangen, die ohne ein erschaffendes Etwas, einen Schöpfer nicht auskommen.

Fazit: Handeln bedeutet ethisches Handeln – und dies muß zwingend aus mir selbst heraus entstehen, wenn es Gültigkeit haben soll. Hat man dieses Prinzip durchschaut und beherrscht es, dieses auch zur Anwendung zu bringen, steht der Aktivierung der Selbstheilungskräfte nichts mehr im Wege.

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Ich entgifte mich: Praxisprojekt effektive Körperentgiftung. Teil II

Walter Häge im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt

Tagtäglich sind wir ganz unterschiedlichen Vergiftungsattacken ausgesetzt. Ob das die verschmutzte Umwelt ist, ob das Medikamente oder ob das unsere Nahrungsmittel aus dem Supermarkt sind. Allgegenwärtig sind wir Substanzen ausgesetzt, die unserem Organismus schaden.

Nach zwei Herzinfarkten und zwei Totalverschlüssen in seinen Hauptarterien hatte Walter Häge aus schulmedizinischer Sicht maximal noch zwei Jahre prognostiziert bekommen. Jegliche Medikamente, die von den Ärzten empfohlen wurden, verweigerte er und machte damit eine durchschlagende positive Erfahrung. Denn nicht das Vertrauen in die pharmazeutische Chemie, sondern in seine eigene Gedankenkraft mit einer einhergehenden Lebensveränderung brachte den Erfolg.

Das Erwachen schildert Häge in drei Stufen. Zunächst sei es allerdings wichtig zu erkennen, in welch einer prekären Lage man sich selbst überhaupt befindet. Zweitens muß man sich darüber im Klaren sein, wie man sich selbst aus dieser Situation befreien kann und in welche Richtung man sich bewegen muß, um schließlich Heilung zu erfahren. Und drittens ist es natürlich unumgänglich, die gewonnen Erkenntnisse auch in die praktische Tat umzusetzen.

Selbstheilung braucht wirkliche Intelligenz. Um das körpereigene Selbstheilungssystem bewußt zu aktivieren, muß man intelligent sein. Das heißt im Einklang mit allem Lebendigen leben: Partnerschaft statt Konkurrenz, Kreislauf und Kooperation statt Wachstum und grundsätzliches Wohlwollen allem Lebendigen gegenüber.

Ich muß mit mir selbst im Einklang leben und darf meinem Geist und meinem Körper keinen Schaden zufügen.

Intelligent sein heißt:
Ich achte genau darauf, welche Gedanken ich zulasse.
Ich achte genau darauf, was ich esse und was ich trinke.
kein Fleisch, kein Fisch aus Quälzucht
keine schlechten Fette
keine zuckerhaltigen Lebensmittel u. Getränke usw.
keine Dosenkost
kaum Milch
wenig Pasta usw. usw.
Ich achte darauf, daß ich kein Übergewicht bekomme.
größte Bedeutung hat der PH-Wert des Blutes und der Körperflüssigkeiten.

Es entsteht ein „elektrostatischer Grundtonus" im Organismus, welcher entscheidend dafür ist, ob, wie und in welcher Qualität die steuernden Substanzen (Hormone, Neurotransmitter, Neuropeptide und andere Substanzen) in die Zellen gelangen. Auch die Qualität der Körpergelenke, ihre Beweglichkeit und ihre „Schmierung" wird vom PH-Wert bestimmt. Arthrose ist unter anderem eine Säure-Erkrankung. Mindestens ein Mal am Tag sollte der PH-Wert des Urins bei 7,0 bis 7,4 sein. Das ist einfach mit einem PH-Wert-Streifen aus der Apotheke festzustellen.

Um der Säure Herr zu werden, gibt es zwei natürliche Helfer: die Sango-Koralle und die Rotalge Lithothamnium. Hier sollte man sich genauestens informieren, denn diese beiden Naturprodukte entsäuern nicht nur, sie remineralisieren Knochen und Knorpel, das heißt, sie können Schäden tatsächlich heilen. Mit diesen beiden Naturprodukten, so berichten Ärzte, werden Osteoporoseschäden innerhalb von einigen Monaten zurückgebaut.

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Zeolith – Der Meister der Entgiftung

Zeolith ist ein Meister der Entgiftung. Die fein vermahlene Mineralerde verfügt gleich über mehrere Mechanismen, mit denen sie den menschlichen Körper von Giften befreien kann. Ähnlich wie ein Schwamm bindet der Zeolith Giftstoffe an sich: Säuren, Schwermetalle, Darmgase, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte und viele mehr. Diese können jetzt völlig unproblematisch mit dem Stuhl ausgeschieden werden und belasten ab sofort den Körper nicht mehr. Zeolith ist eine der einfachsten und preiswertesten Entgiftungsmethoden, die es gibt und die fast jeder problemlos zu Hause durchführen kann.

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Zeolith – Wer Mineralerde isst, lebt gesünder

Wussten Sie, dass Lithophagen gesünder sind, länger leben und offenbar auch keinen Krebs kennen? Lithophagen sind Wesen, die Steine essen – und Zeolith (eine Mineralerde) ist nichts anderes als fein gemahlenes Gestein.

Mineralerden werden schon lange in der Nutztierernährung eingesetzt, weil sie für eine gesunde Verdauung und gesündere Tiere sorgen. Auch in der Natur nehmen viele Tiere immer wieder Erde auf, weil sie instinktiv wissen, wie gut ihnen diese tut. Doch sind nicht nur Tiere Lithophagen, sondern eigentlich auch der Mensch – zumindest dann, wenn er noch natürlich lebt.

So gelten beispielsweise manche nordsibirischen Völker und auch verschiedene Kaukasusvölker als die langlebigsten (und gleichzeitig gesündesten) Menschen der Erde. Als man untersuchte, woran dies liegen könnte, stellte man fest, dass alle diese Völker eine bestimmte Gemeinsamkeit hatten: Sie verzehrten immer wieder Mineralerden.

Bei den Nordsibierern ist es der Klinoptilolith-Zeolith (eine von drei Zeolithformen) und der Heulandit, bei den Kaukasiern ist es ebenfalls der Klinoptilolith-Zeolith und ausserdem der Montmorillonit (Bentonit).

Folglich verwundert es nicht, dass die meisten Studien und Untersuchungen mit Zeolith von russischen Wissenschaftlern durchgeführt wurden. Dabei zeigten sich derart herausragende Heilerfolge, dass man bei jedweder Krankheit Zeolith einsetzen sollte – auch wenn es nur begleitend zur schulmedizinschen Therapie ist.

Zeolith – Beeindruckende Heilerfolge

Bei Hautkrankheiten beispielsweise bietet sich sowohl die äusserliche als auch die innerliche Anwendung von Zeolith an. Die Mineralerde lindert hier – meist schon nach zwei bis drei Behandlungszyklen à 10 Tagen die Beschwerden von allergischer Dermatitis, Psoriasis, Ekzemen und vielen mehr.

Selbst therapieresistente Akne konnte der Zeolith bessern, ja, die Anwendung von Zeolith führte hier 8 bis 10 Tage früher zu einem Heilerfolg als die herkömmliche Therapie. Oft tritt eine chronische Akne oder andere chronische Hauterkrankungen im Erwachsenenalter gemeinsam mit einer Darmerkrankung auf. Denn ein kranker Darm führt oft zu einer kranken Haut. Wenn Zeolith nun den Darm heilt (siehe weiter unten), dann kann anschliessend auch die Haut wieder heilen.

Genauso erleben Patienten mit Knochenbrüchen eine schnellere Heilung (8 Tage schneller), wenn sie 45 Tage lang täglich Zeolithauflagen bekommen – so eine Studie aus dem Jahr 2000.

Menschen mit Verbrennungen schweren Grades erhielten in einer Studie von 1999 entweder die herkömmliche Behandlung oder zusätzlich zur herkömmlichen Behandlung dreimal täglich einen Löffel Zeolith. Die Zeolithgruppe erlebte nicht nur eine schnellere Heilung, sondern verfügte auch über ein besseres Blutbild als die „normal“ behandelte Gruppe.

Das sog. offene Bein belastet viele Menschen. Eine Venenschwäche oft kombiniert mit Diabetes kann die Ursache dieser schlecht heilenden Wunden am Bein sein. Bäder in einer Mischung aus Wasser und Zeolith sowie die tägliche Einnahme von 5 g einer Zeolith-Bentonit-Mischung kann laut Fallberichten schon nach 10 Tagen zu Erfolgen führen, auch bei Menschen 80 plus.

Studien aus den Jahren 1999 und 2003 mit Frauen, die an Anämie (Blutarmut) litten, zeigten, dass die zweimal tägliche Gabe von je 5 g Zeolith nach spätestens 25 Tagen zu einer markanten Verbesserung der Eisenwerte führte. Dies lag einerseits daran, dass Zeolith auch etwas Eisen an den Körper abgeben kann, andererseits aber vor allem daran, dass Zeolith den Darm heilt und auf diese Weise die Eisenresorption verbessert. Denn oft nehmen Menschen mit Anämie ausreichend Eisen auf, können es aber nicht nutzen, weil die Aufnahmefähigkeiten des Darmes eingeschränkt sind.

Wer an Allergien und Heuschnupfen leidet, weist erhöhte Histaminspiegel auf. Diese können mit Hilfe von Zeolith gesenkt werden. Man gab Pollenallergikern 40 Tage vor der erwarteten Pollenallergie im Frühjahr täglich 700 mg Zeolith und 300 mg Bentonit kombinert mit 5 g Spirulina. Die Allergie blieb aus, auch wenn sie zuvor jahrelang pünktlich mit dem ersten Pollenflug vor der Tür gestanden hatte.

Mehrere Untersuchungen hatten überdies gezeigt, dass Zeolith den Schlaf verbessert und somit bei Schlafstörungen eingesetzt werden kann.

Selbst bei akuten Viruserkrankungen wie der akuten Virushepatitis hilft Zeolith, den Heilprozess zu beschleunigen. In einer Studie heilte die Hepatitis in der Zeolithgruppe (Zeolith und Medikamente) vier Tage schneller aus als in jener Gruppe, die nur Medikamente bekommen hatte. Allerdings wurde kein reiner Zeolith, sondern eine Mischung mit Bentonit plus ein Vitamin-B-Komplex gegeben.

Auch bei anderen Leberproblemen wie der Fettleberhepatitis, einer Leberzirrhose oder einer Hepatose zeigt die Gabe von Zeolith positive Auswirkungen.

Ferner konnten in mehreren Studien die unterschiedlichsten Krebserkrankungen – Hautkrebs, Nierenkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs u. a. – derart positiv beeinflusst werden, dass die Betroffenen in einigen Fällen vollständig geheilt wurden. (…)

Migräneanfälle können bei manchen Patienten verhindert werden, wenn bei den allerersten Symptomen Zeolith genommen wird. Mundschleimhautentzündungen sprechen ebenfalls sehr gut auf die Einnahme von Zeolith an. Und sogar die Knochendichte bei Osteoporose kann sich bessern, wenn man z. B. 8 Wochen täglich 3 g Zeolith einnimmt. Besonders auffällig ist ausserdem, dass sich die Abwehrkraft gegen Infekte erhöht, wenn regelmässig Zeolithkuren durchgeführt werden.

Was aber nun ist Zeolith genau und warum verfügt er über eine derart durchschlagende Heilwirkung?

Zeolith – Was ist das?

Zeolith ist ein mikroporöses Gestein, also ein Gestein mit winzigen Poren. Es ist ein Vulkangestein, und seine Poren entstanden einst durch die vulkanischen Gaseinschlüsse. Der Begriff „Zeo“ stammt dabei aus dem Griechischen und bedeutet „Sieden“, „lith“ heisst „Stein“. Es handelt sich also um gesiedete oder gekochte Steine, die vor Millionen Jahren entstanden, als bei Vulkanausbrüchen die glühende Lavaerde ins Meer fiel und das Meer zum Sieden brachte.

Bei diesen Ereignissen bildete sich auch die besondere Kristallgitterstruktur des sog. Klinoptilolith-Zeoliths aus. (Es gibt drei Zeolith-Formen, der phasenartige, der blättrige und der kristalline Zeolith. Uns geht es ausschliesslich um den kristallinen Zeolith, den Klinoptilolith-Zeolith.)

Das netzartige Kristallgitter des Zeoliths besteht aus Silicium (SiO4) und Aluminium (AlO4). Nein, keine Sorge, das Aluminium löst sich im Körper nicht aus dem Kristallgitter. Das Kristallgitter ist gegen zahlreiche äussere Einflüsse immun – so auch gegen die Magensäure und andere Verdauungssäfte. Sie müssen also nicht befürchten, nach der Einnahme von Zeolith nun an einer Aluminiumbelastung zu leiden. (…)

Inmitten der Hohlräume des Kristallgitters befinden sich Kationen (positiv geladene Teilchen), wie Calcium, Magnesium, Eisen, Natrium und Kalium. Das Gitter selbst, also seine winzigen Hohlräume, sind negativ geladen, was wiederum eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass der Zeolith so gut entgiften und damit auch heilen kann.

Wie entgiftet Zeolith?

Zeolith kann über ganz verschiedene Wege entgiften. Er verfügt zum einen über die Fähigkeit der Adsorption (nicht Absorption). Adsorption bedeutet, dass ein Stoff an etwas gebunden wird. Absorption bedeutet hingegen, dass der Stoff von etwas aufgesaugt/aufgenommen wird.

1. Zeolith entgiftet mittels Adsorption

Über die Adsorption werden beispielsweise überschüssige Säuren ausgeleitet. Aber auch Bakteriengifte werden vom Zeolith entgiftet, ausserdem Zytokine (entzündungsfördernde Stoffe), freie Radikale und Stoffwechselabfallprodukte.

Auch sog. niedrigmolekulare Stoffe werden mit Hilfe der Adsorption gebunden. Niedrigmolekulare Stoffe sind beispielsweise Wasser (H2O), Ammoniak (NH3) oder Darmgase (Methan).

2. Zeolith entgiftet mittels Ionenaustausch

Gleichzeitig findet am Zeolith auch ein Ionenaustausch statt. Das bedeutet, dass die im Kristallgitter des Zeoliths befindlichen Mineralien von den organischen Stoffen im Organismus angezogen werden, während zeitgleich Schadstoffe, die im Körper weilen – sie sind positiv geladen – eine grosse Affinität zu den negativ geladenen Kristallgittern des Zeoliths haben.

Schadstoffe wandern also in das Kristallgitter hinein, während Mineralstoffe hinauswandern. Aus diesem Grund ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass die für den Körper essentiellen Mineralstoffe vom Zeolith gebunden werden, wie häufig befürchtet wird, und man einen Mineralstoffmangel erleiden könnte.

Über den Ionenaustausch werden u. a. Schwermetalle und radioaktive Elemente entgiftet.

(…)

Je saurer das Milieu wird, in dem sich der Zeolith befindet, umso mehr kann auch das Silicium aus den Kristallgittern am Ionenaustausch teilnehmen. Auf diese Weise bildet sich kolloidales Silicium (SiO2), das in den Blutkreislauf übergeht und für den Menschen eine wertvolle Siliciumquelle darstellen kann.

Siliciumquelle Zeolith – für starkes Bindegewebe und elastische Blutgefässe

Silicium ist ein stabilisierendes Spurenelement, das sich besonders für ein gesundes Bindegewebe und gesunde Knochen einsetzt. Auch Blutgefässwände werden vom Silicium stabilisiert, so dass auch die Herz-Kreislauf-Funktion vom Zeolith profitieren kann. Da ein Siliciummangel heute weit verbreitet ist, sollte jede zusätzliche Siliciumquelle genutzt werden.

Was aber geschieht mit dem Aluminium?

Löst sich Aluminium aus Zeolith?

Hier scheiden sich die Geister bzw. Meinungen der Fachleute.

(…)Zeolith zeichnet sich im Allgemeinen durch eine hohe Stabilität gegenüber thermischen Einflüssen und aggressiven Stoffen aus. Gerade Säuren oder ionisierende Strahlen können ihm kaum etwas anhaben, zumindest nichts, das sich auf den Konsumenten negativ auswirken würde.

Ob sich Aluminium aus dem Zeolith nun lösen kann, hängt von seinem Siliciumgehalt ab. Je höher dieser ist, umso unmöglicher wird es, dass sich Aluminium aus dem Kristallgitter des Zeoliths lösen kann. Klinoptilolith Zeolith ist ein Zeolith mit besonders hohem Siliciumgehalt. Aus ihm löst sich kein Aluminium, so dass auch kein Aluminium im Darm resorbiert und in den Körper aufgenommen werden kann.

Selbst wenn sich aber nun Aluminium aus dem Kristallgitter lösen würde, dann würde dieses entweder direkt über die Nieren ausgeleitet oder es wirkt im Magen als Antazidum (Mittel, das überschüssige Magensäure neutralisiert), das schliesslich über den Darm ausgeschieden wird.

Hersteller von hochwertigem Zeolith führten zur Abklärung der Angelegenheit entsprechende Untersuchungen durch und stellten fest, dass sich aus Globalium Zeolith, der mit starker Säure vermischt wurde (ph 1,2 entsprechend dem Magenmilieu), auch nach über 48 Stunden hinweg kein Aluminium löste. Im Körper bleibt der Zeolith nicht so lange. Spätestens nach 24 Stunden ist er ausgeschieden – und zwar gemeinsam mit einer Menge Gifte, die er auf der Reise durch Ihren Körper an sich gebunden hat.

Zeolith – Der Meister der Entgiftung

Wie gut Zeolith entgiften kann, merkt jeder am eigenen Leib, der z. B. an Verdauungsstörungen mit Durchfall und/oder Blähungen leidet, da Zeolith überschüssige Flüssigkeit, Bakteriengifte und Gase bindet und ausleitet. Wer an Darmpilzinfekten leidet, stellt ebenfalls bald eine Linderung dar, da Zeolith pilzfeindliche (antimykotische) Eigenschaften aufweist und auch die Pilzgifte sowie absterbende Pilze aufnimmt und ausleitet.

Auch liegen längst ausreichend wissenschaftliche Hinweise zur entgiftenden Wirkung des Zeoliths vor, die zeigen, dass Zeolith entgiftet, dabei aber vollkommen sicher ist, also keine negativen Nebenwirkungen hat – weder kurz- noch langfristig.

Im Jahr 2012 beispielsweise untersuchte Dr. Emmanouil Karampahtsis drei Zeolithzubereitungen, um zu sehen, wie gut damit 20 verschiedene potentiell giftige Substanzen entgiftet werden könnten: Ein Mundspray mit Zeolith, Mundtropfen auf Zeolithbasis und ein Zeolith-Pulver

Die höchste Gift-Ausscheidungsrate war definitiv bei der pulverisierten Form zu verzeichnen. So stieg nach Zeolithpulver-Einnahme die Ausscheidung von Aluminium und Blei jeweils um 43 Prozent, von Cäsium um 41 Prozent, von Nickel um 23 Prozent und von Arsen um 119 Prozent.

Im selben Jahr las man im Fachjournal Biological Trace Element Research, dass Klinoptilolith-Zeolith bei der Ausleitung von Blei helfen kann. Trotz Bleiaufnahme mit der Nahrung sanken dank der gleichzeitigen Einnahme von Zeolith die Bleikonzentrationen in der Leber um 89 Prozent, in den Nieren um 91 Prozent und in den Knochen um 77 Prozent – im Vergleich zu jenen Probanden, die zwar Blei, aber keinen Zeolith zu sich nahmen.

Aus dem Jahr 2003 liegt eine weitere interessante Untersuchung vor. Man hatte mit Blei belastete Bergarbeiter gefragt, ob sie einen Entgiftungsversuch mit Zeolith machen wollten. Ein Teil stimmte zu und nahm fünf Wochen lang täglich 5 g Zeolith. Nach diesen fünf Wochen waren die Männer „clean“, also frei von Blei. Die anderen waren noch immer im selben Mass bleibelastet wie fünf Wochen zuvor.

Ähnlich verlief es in einer Studie mit 102 schwermetallbelasteten Männern aus der Stadt Tschelyabinsk im Ural. Sie litten an Symptomen wie Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen, chronischer Erschöpfung etc. Nach 30 Tagen mit zweimal täglich 1,25 g Zeolith waren sie weitgehend von ihrer Schwermetallbelastung befreit.

Im Jahr 2009 berichteten Flowers et al. in Nutrition and Dietary Supplements, dass die Entgiftung von Schwermetallen ein wichtiger Teil in der Therapie chronischer Krankheiten darstelle, dass aber der übliche Einsatz von Chelatbildnern häufig mit unerwünschten Nebenwirkungen und leider auch unberechenbarer Wirkung einhergehe. Der Nutzen von Klinoptilolith-Zeolith sei hier eine wirksame und sichere Alternative. Denn der Zeolith würde – im Gegensatz zu den Chelatbildnern – NICHT gleichzeitig auch zu einer übermässigen Ausleitung essentieller Mineralstoffe und Spurenelemente führen.

Zur Überprüfung der Entgiftungswirkung von Zeolith teilte man in dieser Studie 22 Männer in zwei gleich grosse Gruppen ein. Gruppe 1 erhielt Zeolith 1 Woche lang, Gruppe 2 nahm Zeolith 30 Tage lang. In beiden Gruppen konnte man eine hohe Schwermetallausscheidung feststellen, wobei der Höhepunkt der Ausscheidung am 4. Tag stattfand. Während der Entgiftung konnte man keine Änderung im Elektrolythaushalt der Probanden feststellen – weder nach einer Woche noch nach 30 Tagen.

Zeolith erhöht Antioxidantienspiegel

Antioxidantien sind die Killer der freien Radikale. Sie mildern oxidativen Stress und bekämpfen somit die Ursache fast jeder Erkrankung. Je höher der individuelle Antioxidantienspiegel daher ist, umso besser ist man vor Krankheiten nahezu aller Art geschützt.

Im Mai 2012 wurde eine Studie veröffentlicht, in der sich bei 25 Männern gezeigt hatte, dass die vierwöchige Gabe von Zeolith den Level einiger körpereigener Antioxidantien erhöhen kann und somit die Kraft des Körpers verstärkt, gegen oxidativen Stress vorzugehen. Zu den körpereigenen Antioxidantien gehört z. B. die Glutathionperoxidase und die Superoxiddismutase.

Kurze Zeit später las man in Life Sciences, dass mikronisierter Zeolith Zellen vor dem Tod durch oxidativen Stress schützen kann, dass er ferner die oxidative Stressproduktion in den Mitochondrien reduziert und gleichzeitig die Spiegel der körpereigenen Entgiftungsenzyme erhöht.

Kater? Schnellstmöglich Zeolith einnehmen!

Eine Studie vom Januar 2015 gab an, dass bei einem Kater der Zeolith eine hervorragende Idee ist. Natürlich kann der Zeolith nicht den Alkoholpegel im Blut senken. Aber er kann ganz offenbar die Symptome des anschliessenden Katers reduzieren – und zwar sowohl jene des Nervensystems (Schwindel, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen u. a.) wie auch die typischen Verdauungsbeschwerden.

Zeolith – Eine Wohltat für den Darm

Zeolith ist ausserdem DAS Durchfallmittel sowohl bei akutem Durchfall als auch bei chronischen Durchfallerkrankungen. Zeolith bindet viele Übeltäter, die Durchfall auslösen: Schädliche Bakterien, Bakteriengifte, Schimmelpilzgifte etc. Auch Darmgase werden vom Zeolith gebunden sowie überschüssiges Wasser. Bei Durchfall daher zuerst einmal einen Löffel Zeolith oder Bentonit einnehmen.

Auch viele andere chronische Krankheiten – ob mit oder ohne Beteilgung des Verdauungssystems – entwickeln sich infolge einer beschädigten Darmschleimhaut (oder werden dadurch verstärkt). Autoimmunerkrankungen gehören genauso dazu wie Allergien, aber auch Migräne, Herzkrankheiten, Alzheimer, Parkinson, Rheuma und vieles mehr. Man spricht vom sog. Leaky Gut Syndrom, worüber wir hier alle Details inkl. Massnahmen aufgeführt haben: Das Leaky Gut Syndrom

Wie im Jahr 2015 nun die Universitäten in Graz und Wien festgestellt haben, hilft Zeolith dabei – wenn regelmässig über z. B. 12 Wochen lang eingenommen – die Darmschleimheit zu heilen und zu regenerieren. In der Studie der österreichischen Forscher zeigte sich, dass Zeolith nach 12 Wochen die Entzündungswerte der Probanden (52 Sportler) sowie ihre Zonulin-Werte reduzierte. Zonulin ist ein Marker für eine kranke Darmschleimheit. Je höher die Zonulin-Werte, umso höher die Wahrscheinlichkeit, dass ein Leaky Gut Syndrom vorliegt.

Zeolith – Der Filter für sauberes Blut

Bei seiner Reise durch den Darm legt sich der Zeolith wie eine Schutzschicht an die Darmschleimhaut. Dort nimmt der Zeolith wie oben erklärt sämtliche toxischen Stoffe auf, die sich im Darm befinden und hindert sie daran, über die Darmschleimhaut in die Blutbahn und so in den Blutkreislauf zu gelangen.

Zeolith fungiert hier als eine Art vorgeschalteter Filter, so dass sich im Laufe der Zeolithanwendung nicht nur das Verdauungssystem, sondern auch das Blut immer mehr klären und reinigen kann. Denn all die giftigen Substanzen, die zuvor stets aus dem Darm ins Blut gesickert sind, werden jetzt rechtzeitig vom Zeolith entfernt.

Zeolith bei Krebs

Zeolith wirkt überdies krebsfeindlich. Das ist nicht besonders verwunderlich. Denn wenn ein Stoff den Körper von Giften befreit, dann fehlt damit schon einmal ein wichtiger Faktor, der andernfalls Krebs entstehen lassen würde. Wenn dieser Stoff dann auch noch den Darm sanieren hilft, den Antioxidantienspiegel hebt, das Blut reinigt und die Nährstoffverwertung verbessert, ist klar, dass Krebs jetzt kaum noch eine Chance haben kann.

Zeolith verlangsamt Krebswachstum

Doch hat sich in Studien gezeigt, dass Zeolith neben den genannten krebsfeindlichen Eigenschaften noch über einige mehr verfügt, die allesamt die Krebsbildung verhindern bzw. rückgängig machen können. Denn Zeolith kann das Krebswachstum verlangsamen und sog. Tumorsuppressorgene aktivieren, also Gene beleben, die Krebstumoren hemmen können (2001, Journal of Molecular Medicine). Im entsprechenden Artikel schrieben die Wissenschaftler, Zeolith solle unbedingt begleitend zu Krebstherapien eingesetzt werden.

Man hatte Zeolith bei Hunden eingesetzt, die an unterschiedlichen Krebsformen litten. Die Gabe von Zeolith führte bei vielen der Tiere zu einer deutlichen Verbesserung des Allgemeinzustandes, zu einer Verlängerung der Lebensspanne und zu einer Schrumpfung der jeweiligen Tumoren. Selbst die lokale, also äusserliche Applikation von Zeolith direkt auf mit Hautkrebs befallene Stellen reduzierte die Grösse der Tumoren.

Zeolith aktiviert Immunsystem und hemmt Metastasenbildung

Ein Jaar später schrieben dieselben Wissenschaftler, dass die Einnahme von Zeolith ganz signifikant das Immunsystem aktiviere und die Bildung von Metastasen bei Hautkrebs verringern könne. Da man ausserdem weiss, dass Zeolith etliche Nebenwirkungen der schulmedizinischen Krebstherapie mildern kann, ist Zeolith – ganz gleich für welche Krebstherapie man sich entscheidet – stets ein guter Begleiter.

Zeolith bei Hautkrebs

Im Jahr 2006 beispielsweise erschien eine Studie, an der 20 Patienten mit schwarzem Hautkrebs (Melanom – Clark-Level III und IV) teilgenommen hatten. Mit dem Clark-Level wird die Eindringtiefe angegeben, wobei Level V das letzte Stadium darstellt. Bei allen Patienten war es also bereits zu einer Metastasenbildung in den Lymphknoten gekommen. Normalerweise versterben Patienten mit dieser Diagnose innerhalb von 1 bis 2 Jahren.

Die Teilnehmer nahmen nun dauerhaft täglich 3 – 10 g Zeolith sowie weitere Vitalstoffe. 2 Patienten verstarben innerhalb von 3 Jahren. Einer davon hatte den Zeolith nach einiger Zeit wieder abgesetzt gehabt. Bei allen anderen 18 Patienten entdeckte man nach diesem Zeitraum keine Anzeichen mehr für Krebs.

Zeolith bei Lungenkrebs

Im selben Jahr veröffentlichte man eine Studie mit Lungenkrebspatienten. Von 22 Patienten mit Bronchialkarzinom überlebten nach einer mehrjährigen Einnahme von Zeolith 21, nur ein Patient verstarb. Von den Überlebenden hatte eine Patientin den Zeolith nach einiger Zeit wieder abgesetzt. Sechs Monate später kam der Krebs zurück. Sie begann erneut mit der Zeolitheinnahme und schon zwei Monate später schrumpfte der Krebs.

Zeolith bei Nierenkrebs

Von 23 Patienten mit Nierenkrebs, die aus schulmedizinischer Sicht austherapiert waren, erlebten 8 eine vollständige Remission nach 2 Jahren der Zeolitheinnahme. Bei 9 weiteren gab es nach 8 Jahren keine Anzeichen mehr von Krebs. Bei 3 Patienten konnte das Metastasenwachstum gestoppt werden. Nur 3 Patienten sind verstorben. Unter normalen Umständen sterben alle Patienten, die sich in diesem Stadium der Krankheit befinden.

Berücksichtigen Sie jedoch, dass die meisten Krebspatienten nicht nur Zeolith einnahmen, sondern noch andere individuell ausgewählte Nahrungsergänzungsmittel sowie u. U. eine bestimmte Ernährung verfolgten oder noch andere Massnahmen durchführten. Verlassen Sie sich daher nicht allein auf den Zeolith, sondern stellen Sie sich gemeinsam mit einem kompetenten ganzheitlichen Therapeuten ein auf Sie persönlich zugeschnittenes Therapiekonzept zusammen.

Zeolith – Die Eigenschaften und Wirkungen

Die Aufgaben und Eigenschaften des Klinoptilolith-Zeoliths sind somit die folgenden:

  • Entgiftung
  • Darmsanierung
  • Reinigung des Blutes
  • Regeneration der Darmschleimhaut
  • Erhöhung des Antioxidantienlevels im Körper
  • Aktivierung des Immunsystems
  • Entsäuerung
  • Schutz vor Krebs
  • Bekämpfung von Pilzinfektionen
  • Hemmung von Entzündungen
Zeolith – Die Nebenwirkungen

Vielleicht wollten Sie selbst schon einmal Zeolith oder Bentonit einnehmen und sind auf diese Aussage gestossen: Zeolith und auch andere Mineralerden wie etwa Bentonit dürfen nicht gleichzeitig mit Medikamenten eingenommen werden, auch nicht mit der Antibabypille oder Schilddrüsenhormonen, da die Mineralerden die Medikamente unwirksam machen können.

Die Eigenschaft der Mineralerden, Stoffe an sich zu binden, wird hier also negativ dargestellt, als sei es eine gefährliche Nebenwirkung. Dabei ist genau das ja die erwünschte Hauptwirkung.

Zeolith und Medikamente

Zeolith und Bentonit binden schädliche Stoffe an sich und sorgen dafür, dass diese über den Stuhl ausgeschieden werden. Natürlich werden auch manche Medikamente gebunden, wenn diese zeitgleich mit den Mineralerden eingenommen werden, und somit unwirksam gemacht.

Doch ist das kein Problem, da man nur auf die richtige Anwendung achten muss. Hält man zwischen der Einnahme von Medikamenten und der Einnahme von Bentonit oder Zeolith zwei Stunden Abstand ein, dann können die Mineralerden wunderbar entgiften, ohne dabei die Medikamentenwirkung zu beeinträchtigen.

Zeolith: immer mit viel Wasser

Zeolith kann jedoch nur dann entgiften und positiv wirken, wenn gleichzeitig ausreichend Flüssigkeit getrunken wird. Wenn nicht, dann verklumpft der Zeolith, zieht wertvolles körpereigenes Gewebewasser an sich und wirkt verstopfend sowie dehydrierend. Das jedoch ist nicht die Schuld des Zeoliths, sondern die des Anwenders.

Nehmen Sie daher zu jedem Teelöffel Zeolith ein grosses Glas stilles Wasser zu sich (300 – 400 ml) und trinken Sie überdies über den Tag verteilt 30 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Bei einem Gewicht von 60 Kilogramm wären das 1,8 Liter Wasser.

Ein Teil der Tagesflüssigkeitsmenge kann auch in Form von Kräutertee oder verdünnten Gemüsesäften getrunken werden. Kaffee, Schwarztee, unverdünnte Säfte, gekaufte Smoothies und pflanzliche Milchsorten (Reisdrink, Haferdrink, Sojadrink etc.) sollten Sie während der Entgiftung nicht trinken. Falls diese Getränke zu Ihrem Repertoire gehören, so zählen sie etwa zur Hälfte zur täglichen Flüssigkeitsmenge. Wenn Sie also z. B. 300 ml Reisdrink trinken, dann rechnen Sie davon nur 150 ml zu Ihrer täglichen Trinksollmenge.

Zeolith als Medizinprodukt

Wenn Sie Zeolith kaufen möchten, dann denken Sie daran: Nicht jeder Zeolith ist zur Einnahme geeignet. Denn Zeolith ist in der EU und vielen anderen Ländern nicht als Nahrungsergänzungsmittel und auch nicht als Lebensmittel zugelassen. Das verwundert keineswegs. Denn Zeolith ist weder das eine noch das andere. Zeolith ist hingegen ein Mittel zur Entgiftung und inneren Reinigung.

Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass der Zeolith als Medizinprodukt ausgewiesen ist. Entsprechende Produte tragen das CE-Zeichen. Nur dann können Sie sicher sein, dass seine Qualität geprüft wurde und dass es sich um einen reinen unbelasteten Zeolith handelt.

Die richtige Anwendung von Zeolith

Zeolith kann innerlich und äusserlich angewendet werden.

Die innerliche Anwendung von Zeolith
  1. Nehmen Sie Zeolith immer für sich allein, also nicht etwa zu den Mahlzeiten oder gemeinsam mit anderen Nahrungsergänzungen (siehe auch 5.).
  2. Nehmen Sie Zeolith 1- bis 3-mal täglich, z. B. morgens auf leeren Magen mindestens 30 Minuten vor dem Frühstück und kurz vor dem Schlafengehen, also 2 bis 3 Stunden nach der letzten Mahlzeit. Eine dritte Einnahme kann um die Mittagszeit erfolgen, wiederum 30 Minuten vor dem Mittagessen oder 2 bis 3 Stunden danach. Doch werden Sie auch bei der nur einmal täglichen Einnahme Erfolge bemerken.
  3. Pro Tag werden 3 bis 5 g Zeolith empfohlen (bei manchen Indikationen auch das Doppelte). Die Tagesmenge verteilt man sodann auf die Anzahl der täglichen Einnahmen. Wenn Sie also zweimal täglich Zeolith nehmen, dann nehmen Sie jeweils 1,5 bis 2,5 g. Wollen Sie dreimal täglich Zeolith nehmen, dann nehmen Sie jeweils 1 bis 2 g.
  4. Beginnen Sie jedoch langsam mit kleinen Dosen, z. B. mit einmal täglich 1 g bzw. 1 Kapsel und steigern Sie die Dosis und die Einnahmehäufigkeit kontinuierlich bis zur gewünschten Dosis.
  5. Sie können Zeolith mit dem Flohsamenschalenpulver und Bentonit kombinieren. Andere Nahrungsergänzungen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Antioxidantien, Basenpulver etc.) sollten Sie nicht zusammen mit dem Zeolith einnehmen, sondern mindestens 30 Minuten später oder davor
  6. Nehmen Sie Zeolith nur bei schweren Krankheiten (z. B. bei Krebs) dauerhaft oder auch wenn Ihre Symptome nach einer kurweisen Anwendung nicht dauerhaft besser geworden sind. Ansonsten nehmen Sie Zeolith bevorzugt kurweise. Machen Sie z. B. eine 24-Tage-Kur, anschliessend pausieren Sie 5 Tage, bevor Sie die 24-Tage-Kur wiederholen können.
  7. Schwangere und Stillende, Kinder sowie Menschen, die Medikamente nehmen, sollten vor der Anwendung Ihren Arzt konsultieren.
  8. Zwischen der Einnahme von Zeolith und Medikamenten sollten mindestens 2 Stunden liegen.
  9. Zeolith kann in Form von Zeolith-Pulver eingenommen werden, das man in Flüssigkeiten rührt. Man kann aber auch Zeolith-Kapseln einnehmen, wenn der Zeolithgeschmack nicht erwünscht ist. Vergessen Sie jedoch auch bei den Kapseln das Trinken von ausreichend Wasser nicht!
     
Die äusserliche Anwendung von Zeolith

Für die äusserliche Anwendung von Zeolith gibt es mindestens so viele Einsatzgebiete wie für die innerliche Einnahme.

  • Gesichtsmasken mit Bentonit oder Zeolith werden gegen Pickel, Mitesser und fettige Haut eingesetzt.
  • Tonerden als Shampoo-Ersatz nehmen Fett und Schmutz von der Kopfhaut auf
  • Umschläge mit Heilerden bei Rheuma, Gelenk- und Gliederschmerzen sowie bei Knochenbrüchen fördern Heilprozesse, wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.
  • Auflagen bei Verbrennungen und schlecht heilenden Wunden beschleunigen die Heilung.
  • Auflagen bei Insektenstichen oder juckenden Hautausschlägen mildern Schmerz und Juckreiz und ziehen die verursachenden Gifte aus der Haut.

Man kann bei grossflächigen Ausschlägen beispielsweise die Haut mit Vaseline einreiben und Zeolith trocken darüber stäuben. Atmen Sie das Pulver jedoch nicht ein, tragen Sie notfalls eine Staubmaske (Baumarkt).

Normalerweise mischt man aus Zeolith und Wasser jedoch einen gut streichfähigen Brei und trägt diesen auf ein Tuch oder direkt auf den entsprechenden Hautbereich auf. Lassen Sie den Brei etwa eine halbe Stunde einwirken.

Er sollte so dick aufgetragen werden (3 – 4 mm), dass er in dieser halben Stunde nicht völlig eintrocknen kann. Der Brei sollte noch feucht sein, wenn sie ihn abnehmen oder abwaschen. Andernfalls trocknet er die Haut aus.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/zeolith.html

Entgiften mit Kräutern

Manche Kräuter und Wildpflanzen eignen sich wunderbar zur Bereicherung des täglichen Speiseplans. Wählt man bewusst solche aus, die einerseits gut schmecken, einfach zuzubereiten sind und darüber hinaus eine entgiftende und entschlackende Wirkung haben, dann profitiert man von ihrem regelmässigen Genuss weit mehr als von einer kurzfristig durchgeführten Entgiftungs- oder Fastenkur. Wir stellen Ihnen hervorragende Entgiftungskräuter vor und erklären, wie sie zuzubereiten sind.Entgiften mit Kräutern

 

Kräuter zur Entgiftung

Viele Menschen sind der Meinung, man führe eine Entgiftung während eines überschaubaren Zeitraumes von vielleicht ein oder zwei Wochen, um anschliessend mit jener Schlemmerei fortzufahren, die überhaupt erst zur Notwendigkeit einer Entgiftung geführt hat.

Eine kurze Erholungspause ist für den Körper zwar sicher besser als nichts, doch wäre ihm eine dauerhafte Änderung mancher Gewohnheiten natürlich noch viel lieber.

Unser Vorschlag für eine neue äusserst heilsame Gewohnheit wäre:

Integrieren Sie entgiftende Kräuter und Wildgemüse einfach in Ihren täglichen Speiseplan.

Pflanzen sind unsere Urnahrung

Wildpflanzen – wie z. B. LöwenzahnBrennnesselWegerich, Vogelmiere, Lindenblätter, Klettenwurzeln und viele weitere – sind unsere Urnahrung. Sie nähren und beugen gleichzeitig Krankheiten vor. Ist eine Krankheit da, dann heilen und lindern diese Pflanzen.

Sie sorgen in unserem Organismus also stets für eine gesunde Harmonie.

Wenn Wildpflanzen nun eine gewisse Heilwirkung auf den menschlichen Körper haben, dann bedeutet das nicht, dass es sich um reine HEILpflanzen handelt, die ausschliesslich zu einem besonderen HEILzweck bei bestimmten Beschwerden verzehrt werden dürfen.

Wildpflanzen sind keine Medikamente, die bekanntlich immer auch schädliche Nebenwirkungen haben.

Wildpflanzen sind in erster Linie Nahrung. Ihre Nährstoffdichte ist weit höher als die von Kulturgemüsen.

Die Heilwirkung der Wildpflanzen ist dann lediglich noch ein zusätzlicher Bonus. Nebenwirkungen gibt es hingegen keine. (Ausnahme: Giftpflanzen).

Heilpflanzen oder Nahrungspflanzen?

Wenn nun aufgrund einer ungünstigen Ernährungsweise im Körper Defizite entstehen, sich Gifte einlagern oder gar Schäden verursacht werden und der betreffende Mensch nun wieder beginnt, kraftvolle Wildpflanzen zu essen, dann wirken diese verständlicherweise, wie sie schon immer wirkten: Nährend, entgiftend, reinigend, heilend, reparierend.

Da ein Mensch jedoch von all diesen Wirkungen erst dann etwas bewusst verspürt, wenn er krank ist oder sich unwohl fühlt, kam es dazu, dass viele Pflanzen HEILpflanzen genannt wurden.

In Wirklichkeit aber sind diese Pflanzen unsere von der Natur vorgesehenen Lebensmittel. Das war es auch, was Hippokrates vor einiger Zeit meinte, als er den folgenden vielsagenden Satz zum Besten gab:

Lasst Nahrung eure Medizin und Medizin eure Nahrung sein

Selbstverständlich sind damit NICHT Pflanzen wie beispielsweise der Fingerhut, die Eibe, der Schierling oder das Maiglöckchen gemeint, die definitiv zu den Giftpflanzen gehören und bereits aufgrund ihres abscheulichen Geschmackes von niemandem freiwillig gegessen werden würden.

Welche Wildpflanzen eignen sich nun aber besonders gut zur Entgiftung?

Entgiften mit der Grossen Klette

Entgiften mit der Grossen Klette

Die Grosse Klette ist eine sehr vielseitige Pflanze. Sie ist äusserst robust und wächst an Wegrändern, an Ufern oder auf ehemaligen Schuttplätzen.

Die Klettenwurzel wird häufig in Form von verschiedenen Zubereitungen bei Haar- und Hautproblemen angeboten wird.

Im Herbst ist die Wurzel, deren Geschmack an Schwarzwurzeln erinnert, in manchen Naturkostläden oder auf Bauernmärkten auch als Gemüse erhältlich.

In Wirklichkeit jedoch sind auch die Blattstängel, die jungen Blätter (die älteren sind zu bitter), die Triebe und die Blütenstängel essbar.

Man isst die Pflanzenteile entweder roh im Salat (gemischt mit anderen Blattsalaten) oder gedünstet als Gemüse.

Blut reinigen, abnehmen und entschlacken mit der Grossen Klette

Die volksmedizinisch bekannten Wirkungen der Grossen Klette sind äusserst zahlreich. Wurzelextrakte sollen antibiotisch und blutzuckerreduzierend wirken.

In Form einer Salbe wirkt die grossblättrige Pflanze gegen etliche Hauterkrankungen einschliesslich Kopfschuppen.

Eine besonders hoch geschätzte Fähigkeit der Klette ist jedoch ihre blutreinigende und entgiftende Wirkung.

Aus diesem Grunde wird sie von phytotherapeutisch tätigen Ärzten und Heilpraktikern bei Blasenstein- und Gallensteinleiden, bei Erkrankungen der Leber, bei Gicht sowie bei Rheumaund Diabetes empfohlen. Lesen Sie hierzu auch: Lebensmittel gegen Diabetes.

Die Klettenwurzel soll gar konkret die Anhäufung von Schwermetallen im Körper reduzierenkönnen. Auch begleitend zu Diäten mit dem Ziel, überflüssige Pfunde abzunehmen, empfiehlt sich die Klette aufgrund ihrer entschlackenden Wirkung.

Um in den Genuss der entgiftenden Wirkung der Grossen Klette zu gelangen, wird empfohlen, einen Tee aus der Wurzel zuzubereiten und diesen zwei- bis dreimal täglich zu trinken.

Rezept Klettenwurzeltee:

1,5 bis 2 Esslöffel zerkleinerte Klettenwurzel mit 0,5 Liter kaltem Wasser ansetzen und über Nacht bzw. 8 Stunden ziehen lassen.

Wer nur warmen Tee trinken kann oder will, erwärmt den Klettenwurzeltee kurz vor Genuss, lässt ihn aber nicht zu heiss werden.

Dieser Tee kann auch äusserlich für Waschungen bei Hautproblemen verwendet werden.

Entgiften mit Koriander

Koriander ist ein Mitglied der Petersilien-Familie und wird vor allem in der mexikanischen, in der mediterranen und in der nahöstlichen Küche verwendet.

Alle Teile der Pflanze sind verzehrbar, normalerweise werden die Blätter und die Samen des Korianders beim Kochen benutzt.

Im Bereich der Schwermetallausleitung wird Koriander seit einiger Zeit eingesetzt, umQuecksilber im Körper, insbesondere im Gehirn, zu lösen.

Allerdings empfiehlt sich zu diesem Zweck eine therapeutische Begleitung, da Koriander das Quecksilber in grossen Mengen mobilisieren können soll, ohne es jedoch auszuleiten.

Daher muss zudem dafür gesorgt werden, dass gleichzeitig beispielsweise mit der Chlorella-Alge oder einer Heilerde (Bentonit) eine Komponente zugeführt wird, die das im Körper kursierende Quecksilber dann auch wirklich bindet und ausleitet.

Liegt jedoch keine hochgradige Quecksilbervergiftung vor und möchte man lediglich die alltägliche Schwermetallbelastung loswerden, kann Koriander aus volksheilkundlicher Sicht – im Salat, als Tee oder in der Suppe – dabei wunderbar behilflich sein.