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"Keine Krebs-Gefahr durch Pestizid" - Wie Monsanto die US-Umweltschutzbehörde kontrolliert

19.03.2017 • 09:23 Uhr

"Keine Krebs-Gefahr durch Pestizid" - Wie Monsanto die US-Umweltschutzbehörde kontrolliert

Der Konzern Monsanto arbeitete mit einem ehemaligen Beamten der US-Umweltschutzbehörde zusammen um eine Krebs-Studie zu manipulieren. Wichtige Firmendaten seien mit Hilfe der Behörde fabriziert worden. Im Mittelpunkt steht das unter krebsverdacht stehende Pestizid Roundup. Monsanto dementiert ein Fehlverhalten. Vielmehr handele es sich um einen natürlichen Informationsaustausch.

Laut Experten handelt es sich um den bisher explosivsten Beweis für Monsantos Kontrolle über die US-Umweltschutzbehörde.

Gentechnik-Verschwörung: E-Mails belasten Monsanto und Bayer

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Die amerikanische Nichtregierungsorganisation US Right To Know (USRTK), die sich für mehr Transparenz in der Lebensmittelindustrie stark macht, ist in den Besitz belastender E-Mail-Korrespondenz zwischen Monsanto (heute Monsanto-Bayer) und A. Wallace Hayes gelangt. Hayes ist Chefredakteur des ehemals angesehenen Fachmagazins Food and Chemical Toxicology (FCT).

Außerdem geht es um einen E-Mail-Austausch zwischen Monsanto und Professor Richard E. Goodman von der Universität Nebraska. Goodman wurde ein Sitz im Beirat des Magazins angeboten, nachdem FCT kurz zuvor eine im Peer-Review-Verfahren geprüfte Studie des französischen Professors Gilles-Éric Séralini veröffentlicht hatte. Séralini und sein Team von der Universität Caen hatten im Rahmen einer zweijährigen Studie untersucht, wie sich eine Ernährung mit Monsantos Genmais auf Ratten auswirkt.

Die E-Mail-Korrespondenz bestätigt den damals von mir erhobenen Vorwurf, Monsanto und andere Unternehmen aus der GVO-Branche hätten vorsätzlich wissenschaftliche Beweise vernichtet, indem sie den Ruf Séralinis und seiner Kollegen untergruben. Dieser schäbige Versuch der Korruption fällt nun auf Monsanto zurück.

Die Fakten

Im September 2012 veröffentlichte Food and Chemical Toxicology, eine angesehene Fachpublikation, die Studie eines Forscherteams der französischen Universität Caen, das von Professor Gilles-Éric Séralini angeführt wurde. Die Ergebnisse der Studie schlugen weltweit Wellen. Es war die weltweit erste Fütterungsstudie, bei der an über 200 Ratten untersucht wurde, wie sich eine Ernährung mit GVO-Mais auswirkt. Die Studie lief zwei Jahre und kostete drei Mio. Euro.

Der Veröffentlichung war eine viermonatige Peer Review durch fachlich qualifizierte Kollegen vorausgegangen. Die zweijährigen Untersuchungen fanden unter höchster Geheimhaltung statt, um sich nicht Druck vonseiten der Wirtschaft auszusetzen.

Möglicherweise am erstaunlichsten war der Umstand, dass die Séralini-Studie die weltweit erste Langzeituntersuchung war, die zu den Folgen einer GVO-Ernährung angestellt wurde. Schließlich waren GVO-Feldfrüchte zu diesem Zeitpunkt seit nahezu zwei Jahrzehnten weit verbreitet im Einsatz. Bis dahin hatte niemand über die vollen zwei Jahre Lebensdauer einer Ratte Untersuchungen angestellt – keine Regierung, keine Universität, kein Unternehmen wie Nestlé, Unilever, Kellogg oder Kraft Foods oder einer der anderen riesigen Lebensmittelkonzerne, die in ihren Produkten GVO einsetzen. Alle früheren Studien liefen über gerade einmal drei Monate, wenn überhaupt so lang. Aber wie Séralinis Studie auf dramatische Weise zeigte, war dieser Zeitpunkt viel zu kurz, um die möglichen Folgen einer GVO-Ernährung zu zeigen (Bayer + Monsanto = Agent Orange).

Séralinis Gruppe basierte ihr Experiment auf demselben Protokoll, wie es bei der ursprünglichen Monsanto-Studie verwendet wurde – mit dem wesentlichen Unterschied, dass die Parameterhäufiger überprüft wurden. Und die Ratten wurden deutlich länger studiert – nämlich über ihre volle durchschnittliche Lebensdauer von zwei Jahren hinweg und nicht bloß über einen Zeitraum von 90 Tagen wie bei der Monsanto-Studie.

Die Beobachtungsdauer erwies sich als entscheidender Faktor, denn die ersten Tumoren tauchten erst nach vier bis sieben Monaten Dauer auf. Auch bei der 90-Tage-Studie zum Genmais Monsanto NK603 waren Anzeichen von Toxizität registriert worden, von der Wirtschaft und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA jedoch als »biologisch nicht bedeutsam« abgetan worden. Séralinis Studie dagegen belegte, dass diese Entwicklung biologisch durchaus sehr bedeutsam war (Monsanto kooperiert mit WWF um Amazonas in riesige Gen-Soja-Plantage umzuwandeln (Video)).

Im Fazit der Séralini-Studie heißt es: »Von den Weibchen starben alle behandelten Gruppen zwei bis drei Mal häufiger als die Kontrollgruppen, noch dazu schneller. Der Unterschied war in drei Gruppen Männchen sichtbar, die mit GVO gefüttert wurden. Alle Ergebnisse waren hormon- und geschlechtsabhängig und die pathologischen Profile vergleichbar. Weibchen entwickelten fast immer häufiger und früher große Brusttumoren als die Kontrollgruppe, am zweithäufigsten war die Hypophyse betroffen. Das Gleichgewicht der Sexualhormone verschob sich durch GVO‑ und Roundup-Behandlungen. Bei den behandelten Männchen waren Leberverstopfungen und Nekrose 2,5 bis 5,5 Mal häufiger. Diese Pathologie wurde durch Lichtmikroskope und Transmissionselektronenmikroskope bestätigt. Markierte und schwere Nephropathien [Erkrankungen der Niere] waren allgemein 1,3 bis 2,3 Mal häufiger. Männchen wiesen vier Mal häufiger große, ertastbare Tumoren auf als die Kontrollgruppe …«

Vier Mal so häufig bedeutet: 400 Prozent mehr große Tumoren bei mit GVO gefütterten Ratten als bei den normal ernährten Tieren der Kontrollgruppe. Weiter heißt es in der Séralini-Studie: »ZuBeginn des 24. Monats hatten 50 bis 80 Prozent der weiblichen Tiere in allen behandelten Gruppen Tumoren entwickelt, bis zu drei Tumoren pro Tier, während nur 30 Prozent der Kontrollgruppe betroffen waren. Die mit Roundup behandelte Gruppe wies die höchste Tumorinzidenz auf: In jeder Gruppe waren 80 Prozent der Tiere betroffen, zum Teil mit bis zu drei Tumoren pro Weibchen.«

Die Séralini-Studie von 2012 bestätigte zudem den karzinogenen Effekt, den die Kombination aus Monsantos Pflanzenschutzmittel Roundup und dem GVO-Mais hat. Roundup ist ein auf Glyphosat basierendes Unkrautvernichtungsmittel und weltweit Marktführer. Obwohl mit beispielloser Vehemenz Forderungen nach einem Roundup-Verbot laut wurden, hat die Europäische Kommission gerade den Einsatz für weitere 18 Monate erlaubt.

In der Séralini-Studie heißt es: »Wir beobachteten ein auffällig erhöhtes Einsetzen von Brusttumoren allein durch Roundup, ein großes formuliertes Pestizid, und zwar selbst bei der geringsten gegebenen Dosis. Roundup unterbricht nachweislich die Aromatase, die Östrogene synthetisiert (Richard et al., 2005), stört aber auch Östrogen- und Androgen-Rezeptoren in Zellen (Gasnier et al., 2009). Zusätzlich scheint Roundup auch bei Männchen in vivo ein endokriner Disruptor zu sein (Romano et al., 2010). Bei behandelten Ratten werden auch die Sexualsteroide verändert. Diese hormonbedingten Phänomene werden durch eine erhöhte Hypophysen-Dysfunktion bei behandelten Weibchen bestätigt.« (Komplizen der Industrie: NGO „Human Rights Watch“ und Weltgesundheitsorganisation WHO)

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Brusttumoren bei Ratten, die mit Gen-Mais und/oder kleinen Mengen an Roundup gefüttert wurden. Aus der Séralini-Studie »Long term toxicity of a Roundup herbicide and a Roundup-tolerant genetically modified maize«, die in Food and Chemical Toxicology veröffentlicht wurde.

Nur wenige Stunden nach Veröffentlichung der Séralini-Studie im Magazin Food and Chemical Toxicology setzte weltweit eine koordinierte Medienkampagne ein, die darauf abzielte, die Schlussfolgerungen der Studie zu diskreditieren. Fakten wurden dabei nicht präsentiert, sondern nur Vorwürfe, dass die Studie »unseriös« sei.

Noch bevor sie eine unabhängige vergleichbare Langzeitstudie durchführen konnte, um die Ergebnisse der Séralini-Studie zu bestätigen oder zu widerlegen, prangerte die EFSA, die mit »unabhängigen« Experten bestückte Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die Studie an. Die EFSA hatte 2009 die Freigabe von Monsantos Roundup-geeignetem Mais NK603 empfohlen, ohne zuvor eigenständige Untersuchungen durchzuführen oder einzuholen.

Dort »vertraute« man den Studien, die man von Monsanto erhalten hatte. Nur wenige Wochen nach Veröffentlichung der Séralini-Studie, am 28. November 2012, gab die in Brüssel ansässige EFSA eine Pressemitteilung mit folgendem Fazit heraus: »In ihrer abschließenden Auswertung bestätigte die Behörde ihre erste Einschätzung, dass die Schlussfolgerungen der Verfasser aufgrund von Unzulänglichkeiten in Bezug auf das in dem Artikel beschriebene Studiendesign sowie die Präsentation und Interpretation der Studienergebnisse nicht als wissenschaftlich fundiert betrachtet werden können. […] Ausgehend von den von Séralini et al. veröffentlichten Daten sieht die EFSA keine Notwendigkeit, ihre früheren Sicherheitsbewertungen von NK603 zu überprüfen oder diese Ergebnisse bei ihrer laufenden Bewertung von Glyphosat zu berücksichtigen.« Das war wissenschaftlich Blödsinn und verstieß gegen professionelle Standards zur Bewertung von Studien.

Was die meisten EU-Bürger nicht wissen: Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der EFSA haben nachweislich direkte und indirekte Verbindungen zu ebenjener GVO-Industrie, die sie überwachen sollen, darunter auch Tarnorganisationen Monsantos. Die EFSA-Vorsitzende musste 2012 zurücktreten, nachdem publik wurde, dass sie Verbindungen zum International Life Science Institute ILSI hatte, das mit Mitteln von Monsanto, Bayer und anderen GVO-Firmen finanziert wurde. Doch die EFSA-Kritik war nur der Auftakt. Was nun folgte, sucht in der Geschichte der modernen Wissenschaft seinesgleichen (Deutschland: Im Land der Lügen – Wie uns die Pharmaindustrie und Politik mit Zahlen manipulieren (Video)).

Monsanto »redigiert« Food and Chemical Toxicology

Am 12. Juli 2016 erschien in der französischen Zeitung Le Monde ein Artikel des preisgekrönten Enthüllungsjournalisten Stéphane Foucart. Der auf Forschungsthemen spezialisierte Foucart berichtet in dem Artikel von sensationellen und belastenden E-Mails zwischen Monsanto-Mitarbeitern am Hauptsitz in St. Louis und A. Wallace Hayes, dem Chefredakteur von Food and Chemical Toxicology. Die E-Mails hatte sich USRTK verschafft. Sie zeigen, dass Hayes heimlich wegen der von seiner Zeitschrift veröffentlichten Séralini-Studie mit Monsanto korrespondierte.

Anfang September 2012 war die Studie von Gilles-Éric Séralini veröffentlicht worden. Am 19. September informierte laut den E-Mails, die Foucart einsehen konnte, ein ehemaliger Mitarbeiter Monsantos das Unternehmen über die Veröffentlichung. Bei dem ehemaligen Mitarbeiter handelt es sich um Professor Richard Goodman von der Universität Nebraska, dessen Forschungsarbeit in erster Linie von Monsanto und dem Agribusiness finanziert wird.

Seinem Monsanto-Kontakt schrieb Goodman, er würde es »zu schätzen wissen«, wenn Monsanto ihm Kritikpunkte gegen das Séralini-Werk liefern könne. Die Antwort Monsantos: »Wir prüfen die Studie gerade. Ich schicke Ihnen an Argumenten, was wir haben.« Wenige Tage später kürte Wallace Hayes Goodman zum Mitherausgeber für Biotechnologie-Themen bei Food and Chemical Toxicology, ein neu geschaffener Posten.

Die Personalie Goodman wurde erst im Februar 2013 publik gemacht. Foucart schreibt, dass Goodman in die Führungsriege der Zeitschrift aufgenommen wurde, sei eine direkte und unmittelbare Folge der Séralini-Veröffentlichung gewesen. Am 2. November 2012 – die »Séralini-Affäre«, wie sie genannte wurde, drohte die gesamte weltweite GVO-Industrie in den Abgrund zu stürzen – informierte Hayes Monsanto in einer E-Mail, künftig werde Goodman bei dem Magazin für das Themengebiet Biotechnologie verantwortlich sein.

Hayes schrieb: »Meine Bitte alsChefredakteur und die von Professor Goodman: Wer von Ihnen der aktuellen Studie von Séralini und seinen Koautoren höchst kritisch gegenübersteht, möge sich doch bitte freiwillig für die Möglichkeit einer Review melden.« Anders gesagt: Hayes lädt die Toxikologen von Monsanto offiziell zu einer beispiellosen zweiten Peer Review der Séralini-Studie ein (Nach Nigeria, jetzt Burkina Faso: Monsanto verliert, Bauern gewinnen!).

Nachdem Goodman nun bei der Zeitschrift an Bord war, machte sich Hayes an den beispiellosen Schritt, eine zweite Peer Review in Gang zu setzen, nachdem der erste Durchgang zur Veröffentlichung der Studie geführt hatte. In einer Art und Weise, die eher an das 15. Jahrhundert und Spaniens Tribunal del Santo Oficio de la Inquisición erinnerte, wurde die Identität der Teilnehmer an der Peer Review nicht öffentlich gemacht. Die von Hayes erbetene Anwesenheit von Wissenschaftlern von Monsanto oder aus der GVO-Industrie konnte damit nicht bestätigt werden.

  

Die Séralini-Studie hatte bereits die Peer Review überstanden, war seit einem Jahr öffentlich und wies keinerlei Mängel auf, bis auf die Tatsache, dass sie wie zahllose andere Forschungspapiere in einigen Endpunkten »ergebnislos« blieb. Nun jedoch kamen die anonymen »Peers« zu dem Schluss, dass das Papier nicht zur Veröffentlichung geeignet sei. Es wurde – trotz lautstarker Proteste von Wissenschaftlern aus aller Welt – zurückgezogen.

Die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Studien, die ein Peer-Review-Verfahren durchlaufen haben, ist von so großer Bedeutung, dass die Fachpresse ethische Standards festgelegt hat, die auch den Umgang mit Kontroversen regeln. Zurücknehmen sollten die Zeitschriften Studien nur dann, wenn ein Werk nachgewiesenermaßen falsch ist. Haben die Herausgeber hingegen einen gut begründeten Verdacht für ein Fehlverhalten, sollen sie diesen veröffentlichen.

Bei der Séralini-Studie war weder das eine noch das andere gegeben. Stattdessen wurde Séralinis Arbeit entfernt und ganz offensichtlich haben hier Monsanto und die Herausgeber Hayes und Goodman gemeinsame Sache gemacht. Es sollten sich seriöse, ethisch motivierte Investigativreporter von beispielsweise der New York Times, The Guardian, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung oder dem Spiegel dieses Falls annehmen. Wenn sie die in Le Monde aufgeworfenen Vorwürfe und den gesamten Hintergrund der Séralini-Affäre mit derselben Energie beleuchten würden, wie sie es kürzlich bei dem Bankenskandal um die »Panama Papers« taten, könnte das unsere Welt zum Besseren verändern.

Für dieses kriminelle Verbrechen namens GVO, ein Produkt, das aus den Eugenik-Träumen der Rockefeller-Stiftung entsprang (Zika-Virus kann übers Internet bestellt werden – Verbindungen zur Rockefeller-Stiftung), wäre dies das Todesurteil.

Literatur:

Schwarzbuch Markenfirmen: Die Welt im Griff der Konzerne vonHans Weiss

Unser tägliches Gift: Wie wir uns langsam aber sicher vergiften von Dr. Elena Krieger

Tödliche Ernte: Wie uns das Agrar- und Lebensmittelkartell vergiftet von Richard Rickelmann

Quellen: PublicDomain/info.kopp-verlag.de am 26.07.2016

Weitere Artikel:

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Glyphosat krebserregend?! Bill Gates – Hungerallianz mit Monsanto, die Impfallianz mit Big Pharma und Hauptsponsor der WHO

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Es ist unglaublich – WHO-Forscher stufen Glyphosat als nicht krebserregend ein. Schauen Sie sich doch die WHO an und, wer dieses „Unternehmen“ finanziert!

Mit 79,2 Milliarden Euro bleibt Bill Gates reichster Mann der Welt und die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung, mit der sich das Paar gegen Armut und Krankheiten engagiert, gilt als die größte private Stiftung der Welt. Pro Jahr spenden die Gates‘ vier Milliarden Dollar, das sind 125 Euro in der Sekunde. 85 Milliarden Dollar stehen Melinda Gates, die die Bill Gates Stiftung verwaltet, an eigenem Geld zur Verfügung. Mit von der Partie ist Warren Buffetts Familie. Sie finanziert nicht nur die Geburtenkontrolle, sondern fördert auch den Impfsektor und Genmanipuliertes.

Multimilliardär Warren Buffett ist nicht nur der drittreichste Mann der Welt und Großaktionär von Goldman Sachs und vielen anderen Konzernen, sondern gemeinsam mit Bill und Melinda Gates ist er ein Treuhänder der Gates-Stiftung. 2006 vermachte Buffett den größten Teil seines Vermögens der Gates Foundation sowie vier wohltätigen Trusts, die von seiner Familie gegründet worden waren: der Susan Thompson Buffett Foundation, der Howard G. Buffett Foundation, der Susan A. Buffett Foundation und der NoVo Foundation (unter der Leitung von Peter A. Buffett). Sein Geschenk an die Gates-Stiftung waren 10 Millionen Aktien von Berkshire Hathaway, die in jährlichen Raten ausgezahlt werden, deren Wert im Juni 2006 ungefähr 31 Milliarden US-Dollar betrug. Siehe: Familie Warren Buffett – Finanzierung von Geburtenkontrolle, Genmanipulation, Impfsektor – Was verstehen Reiche unter Nahrungsmittelsicherheit für die Weltbevölkerung?

Der zweitreichste Mensch, der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim, ist ebenfalls beteiligt. Er soll bislang mehr als vier Milliarden Dollar gespendet haben – unter anderem für das Projekt „One Laptop per Child“ und eine Stiftung zur Rettung und Wiederbelebung der historischen Altstadt von Mexiko-Stadt, aber auch mit Bill Gates zusammen für ein neues Biotechnologie-Labor im Internationalen Mais- und Weizenforschungszentrum (CIMMYT) in Mexiko.

UNO-Studie hält Glyphosat doch nicht für krebserregend – Bill Gates sei Dank?

Die IARC hatte Glyphosat im März 2015 als wahrscheinlichen Krebserreger eingestuft. Jetzt kommt überraschend kurz vor der Entscheidung durch die EU-Kommission, ob Glyphosat weitere Jahre zugelassen wird, eine neue UN-Studie: vermutlich nicht krebserregend. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Chemikalie löse vermutlich auch keine Veränderungen des menschlichen Erbguts aus.

Die EU stimmt in dieser Woche über die weitere Zulassung des Mittels ab. Frankreich will dagegen votieren. Sollten die deutschen Ministerien kein Einvernehmen erzielen, wird sich Deutschland bei der Abstimmung enthalten. Derzeit ist unklar, ob eine Mehrheit für eine Verlängerung zustande kommt. Die Hersteller pochen indes weiterhin auf die ursprünglich von der Kommission geplante Genehmigungsfrist von 15 Jahren. Sie befürchten, dass mit dem jetzigen Kompromissvorschlag der EU-Behörde ein Präzedenzfall für andere Zulassungsverfahren geschaffen werden könnte. Siehe: Vorsicht! Glyphosat: EU-Kommission will Glyphosat für 10 Jahre zulassen – Industrie hält Glyphosatverlängerung um 15 Jahre für sinnvoll

Und es ist kein Witz: Nachdem 2013 Monsanto und Syngenta den Welternährungspreis erhalten hatten, ging auch auch 2014 der Preis an die Gentechnik, diesmal an den genmanipulierten Weizen. Der Pflanzenwissenschaftler Dr. Sanjaya Rajaram erhielt den World Food Prize 2014 für seine Forschung, mit der er zu einer substanziellen Steigerung der Weizenernten beigetragen hat, die dadurch um mehr als 200 Millionen Tonnen stieg. Die negativen Folgen, nein, die werden nicht erwähnt.

Zusammenhänge: Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram

Über Bill Gates’ Faible für Gentechnik haben wir bereits mehrfach berichtet. Der Microsoft-Gründer Bill Gates und der mexikanische Telekom-Magnat Carlos Slim, spendeten im Februar 2013 insgesamt 25 Millionen Dollar für ein neues Biotechnologie-Labor im Internationalen Mais- und Weizenforschungszentrum (CIMMYT) in Mexiko, wo auch Dr. Sanjaya Rajaram tätig war. Letzterer wurde am 10. Februar 2008 offiziell in den Ruhestand verabschiedet. Das bedeutet aber nicht, dass er nicht mehr aktiv ist. Denn bei den Recherchen zum diesjährigen Welternährungspreisgewinner taucht das CIMMYT immer wieder auf. Eine Erläuterung: auch die GIZ-Entwicklungshilfe der Bundesrepublik Deutschland pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Institut.

Anfang der 1960er-Jahre gelang Norman Borlaug die Zucht seiner Weizen-„Wundersaat”, einer Hybrid-Sorte, im von der Rockefeller-Stiftung unterstützten Weizen- und Mais-Forschungszentrum in Mexiko (CIMMYT). Damit wurde er der „Begründer der Grünen Revolution“, von der man sich den Sieg über den Hunger in der Welt versprach. Später wurde er für diese „Bestrebungen und Arbeiten zu Verbesserungen der Landwirtschaft” mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Die Folgen der „Grünen Revolution”

Die Monokulturen verdrängten viele alte und traditionelle Landsorten der Kleinbauern. Die Intensivierung und Mechanisierung der Landwirtschaft durch die Technologie der Grünen Revolution war von teurem Know-How abhängig, um die erwünschte Ertragssteigerung tatsächlich zu erzielen.

Für das neue Saatgut und die dafür nötigen Bewässerungsanlagen und Chemikalien fielen Kosten an. Hinzu kam, dass die riesigen Monokulturen besonders anfällig für Krankheiten und Schädlinge waren. Daher fiel die Ernte für kleinere Betriebe trotz Hochertragssaatgut oft schlecht aus. Viele Bauern gerieten durch Kosten und Risiko in einen Schuldenkreislauf, der sie schließlich die Existenz kostete. Für sie war der Hunger vergrößert worden. Siehe: USA-Welternährungspreis 2014 mit Gift und Genen!

Warum werden so viele Menschen krank?

Schauen Sie sich doch die WHO an und, wer dieses „Unternehmen“ finanziert! Sie mag jetzt Roundup als „wahrscheinlich Krebserregend“ eingestuft haben, aber nun kommt die UN-Studie, die genau das Gegenteil behauptet. Es sei unwahrscheinlich, dass Glyphosat bei der Nahrungsaufnahme für Menschen ein Krebsrisiko darstelle oder Erbgut-Veränderungen auslöse, stellten Experten der Welternährungsorganisation (FAO) und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fest. Die Ergebnisse sollen während eines Arbeitstreffens, das vom 9. bis 13. Mai in Genf stattfand, in einem Bericht zusammen gefasst worden sein. Allerdings wird auch darauf hingewiesen, dass es bei Tests mit Mäusen bei sehr hohen Dosen Krebsverdacht gab.

Schauen wir uns die „unheiligen“ Allianzen einmal näher an:

Die Welternährungsorganisation (FAO = »Food and Agriculture Organization«) in Rom:

Die FAO ist in der Hunger- und Mangelernährungsbekämpfung tätig. Zu ihren Aufgabenbereichen zählen Informationsgewinnung und -weitergabe, Politikberatung und Effizienzsteigerungen von Landwirtschaft und Fischerei.

Mit Monsanto und Co.in einem Boot:

2012: Symposium „Globale Landwirtschaft und Ernährungssicherheit“, veranstaltet vom Chicago Council on Global Affairs

Auf dem Programm standen Reden von Präsident Obama, Bono und Außenministerin Hillary Clinton, Podiumsdiskussionen mit Monsanto CEO Hugh Grant, Tansania HE Präsident Jakaya Kikwete, Andrew Mitchell UK MP, und vielen weiteren Regierungs-, Geschäfts- und Organisationsleitern. Es gab Zusagen von Unternehmen, mehr als 3 Milliarden Dollar in Afrika zu investieren. Sie wollen so 50 Millionen Menschen aus der Armut befreien .

Monsanto hat sich zu einer 50 Millionen Dollar Finanzhilfe verpflichtet.

Fact Sheet: G-8-Aktion über Lebensmittelsicherheit und Ernährung – Das Weiße Haus!

„Der Prozess soll durch private Investoren und die G-8 unterstützt werden, um rasches und nachhaltiges Wachstum der Landwirtschaft zu erreichen.

Wir begrüßen die Unterstützung der Weltbank, der Afrikanischen Entwicklungsbank und des Welternährungsprogramms der Vereinten Nationen, des Internationalen Fonds für landwirtschaftliche Entwicklung und der Ernährungsorganisation für die Neue Allianz. Wir begrüßen auch den erfolgreichen Abschluss der freiwilligen Leitlinien zur verantwortungsvollen Verwaltung von Agrarland, Fischerei und Forstwirtschaft im Rahmen der nationalen Ernährungssicherheit und unterstützen die breit angelegten Konsultationsprozesse und die Verwendung der Prinzipien von Responsible Agricultural Investment.“
Bericht an den 2013 G-8-Gipfel auf der Umsetzung der Neuen Allianz, einschließlich der Maßnahmen der Privatwirtschaft, in Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Union .

Das klingt alles super, ja – wenn nur nicht die privaten Investoren wie z. B. Monsanto mit am Tisch säßen. Denn wenn wir weiter recherchieren, stellen wir fest, dass Monsanto auch zu der PARTNERSCHAFT FÜR DIE AFRIKANISCHE LANDWIRTSCHAFT gehört.

Monsantos Engagement für Afrika und Kleinbauern wächst weiter: Angefangen beim ersten Engagement auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) „Neue Vision für die Landwirtschaft“ über das aktuelle Engagement „Dürreressistenter Mais für Afrika (WEMA“) und „Grow Afrika“. Alle Engagements hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das Leben der ländlichen afrikanischen Menschen zu verbessern. Die Bauern sollten mehr Bildung erhalten, die Infrastruktur und Innovationen verbessert werden. Und nicht nur Monsanto ist dabei. Hier alle Unterstützer, die am 08.September 2013 bei einer Veranstaltung dabei waren:

Sie sehen:  alle in einem Boot für Afrika.

Ferreira sprach von einer öffentlich-privaten Partnerschaft, genannt Water Efficient Maize for Africa (WEMA), die mit fortgeschrittener Pflanzenzüchtung und Biotechnologie dürregeeignete Maissorten entwickeln. Das bedeutet nichts anderes als Genmais! Lesen Sie dazu: EU-AFRIKA-GIPFEL – WER PROFITIERT VOM HUNGER IN DER WELT?

Wenn Ihnen jemand sagt, Genmanipuliertes und Glyphosat sei sicher, dann fragen Sie bitte, wer die Studie finanziert hat.

Jahrelang priesen Zukunftsdenker den Computer als die wichtigste Technologie der neuen globalen Wirtschaftsrevolution. Doch seit den 1990ern wurde Microsoft-Gründer Bill Gates und anderen Investoren klar, dass der Computer nur die Dienstmagd eines noch viel profitableren Geschäfts ist – nämlich des Geschäfts mit den Genen. Sie pumpten Geld in die neuen Bereiche von Biotechnologie und Gentechnik und setzten so eine technologische und kommerzielle Umwälzung in Gang, die dabei ist, unsere Welt zu verändern.

Dazu sollte man wissen, wer die WHO bezahlt: Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO, die Geldgeber sind u. a. die Bill and Melinda Gates Foundation.

Bill Gates und die WHO

Die WHO (engl. World Health Organization, dt. Weltgesundheitsorganisation) ist eine Sonderorganisation der UNO mit Sitz in Genf. Sie wurde 1948 gegründet und hat 194 Mitgliedstaaten. Dazu auch unser Beitrag: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Die WHO unterstützt Staaten beim Auf- und Ausbau der Gesundheitsversorgung und arbeitet im Bereich der Gesundheitsvorsorge (durch Verbesserung des Zugangs zu Lebensmitteln, Trinkwasser und Medikamenten). Der weltweite Gesundheitswarndienst dokumentiert und informiert über ansteckende Krankheiten und Impfungen. Außerdem fördert die WHO die medizinische Forschung.

Zu ihrem Mandat gehört die Festlegung weltweit gültiger Normen und Standards, die Formulierung evidenzbasierter, gesundheitspolitischer Grundsätze sowie die Ausgestaltung der Forschungsagenda für Gesundheit.

WHO-Projekte werden teilweise als Public Private Partnership finanziert. Darunter fallen:
  • Die Globale Allianz für Impfstoffe und Immunisierung (Global Alliance for Vaccines and Immunization; GAVI), welche zu 75 % (750 Mio. US-Dollar) von der Bill and Melinda Gates Foundation finanziert wird. Auch JP Morgan und Statoil gehören zu den Geldgebern.

  • Die Globale Allianz für verbesserte Ernährung (GAIN), die 2003 gegründet wurde. Sie bezweckt mittels partnerschaftlicher Projekte, unter anderen mit der WHO und der Nahrungsmittelindustrie, die Mangelernährung zu verhindern, vor allem in Entwicklungsländern. Finanziert u. a. von der Bill & Melinda Gates Foundation. 

„Es gibt es noch viel zu tun. Jedes Jahr sterben sieben Millionen Mütter und Kinder an vermeidbaren Ursachen, eine Milliarde Menschen leidet an Unterernährung“, so Melinda auf dem Kirchentag, der 2015 in Stuttgart stattfand. Sie erwähnte aber nicht, dass gerade Monsanto, mit dem die Stiftung sehr eng zusammenarbeitet, einen Anteil am Hunger dieser Welt hat. Bill Gates ist der Meinung, dass die Grüne Gentechnik von Monsanto Wunder bewirkt, diese These wurde mehrfach entkräftet. Und dass Monsantos Roundup für viele Kranke und Krankheiten verantwortlich ist, das wird ebenfalls verschwiegen. In unserem Bericht zeigen wir Ihnen, wie Bill Gates und Monsanto vernetzt sind.

Es gibt viele Gerüchte über Bill Gates, er wolle die Welt reduzieren, er mache es aus Profitinteresse u. s. w.. Nein, das denken wir nicht, aber wir wollten doch der Sache auf den Grund gehen, was Bill Gates dazu bewogen haben mag, sich mit Konzernen wie Monsanto oder Novartis, aber auch Pfizer einzulassen. So wie Bill Gates einst mit Microsoft die Welt eroberte, kämpft er jetzt mit seiner Frau für eine bessere Welt. Man mag es glauben oder nicht. Doch auch Bill Gates muss erkennen, wenn er sich verrannt hat. Bei Computern handelt es sich um Maschinen, bei seinen neuen Projekten um Menschen. Und da kann man ihm durchaus den Vorwurf machen, dass das, was er sich vorgenommen hat, aus dem Ruder läuft. Er ist bekanntlich kein Arzt und muss sich auf sein Beraterteam verlassen.

Den Aspekt Profitgier können wir gänzlich unter den Tisch fallen lassen. Schon vor Jahren verdiente Microsoft mit seinen Anteilen an anderen Konzernen 50 % seines Umsatzes und auch Bill Gates hat so viel Geld, dass er es nie ausgeben könnte. Warum also nichts GUTES damit machen und darüber reden?  Wäre da nicht Monsanto und Gates‘ Faible für Gentechnik. Wann erkennt Bill Gates, dass er auf der falschen Seite steht? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Und Bill Gates wäre nicht er, wenn er nicht das nutzen würde, womit er reich wurde.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht an z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammenarbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterben. Die Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!

Microsoft-Gründer Bill Gates hat ein grundsätzliches Umdenken beim Welternährungsprogramm gefordert.

Investitionen in die Landwirtschaft seien die beste Waffe gegen Hunger und Armut. Wichtig sei es, die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Menschen zu erhöhen, so eine Pressemitteilung der Bill & Melinda Gates Foundation in Februar 2012. Er kündigte zugleich an, dass die Stiftung 200 Millionen US-Dollar an Fördergeldern bereitstellen wird. Die Mittel sollen unter anderem dazu dienen, die Freigabe von neuen, dürreresistenten Maissorten zu unterstützen, Impfstoffe für Nutztiere zu fördern sowie Agrarhändler in der Ausbildung von Landwirten zu trainieren. Zudem sollen Initiativen helfen, Geschlechterbarrieren abzubauen, damit mehr Frauen in der Landwirtschaft ihren Lebensunterhalt selbständig bestreiten können. Klingt doch super, oder? Aber Moment mal…. Dürreresistenter Mais? Etwa Genmais von Monsanto?

Die Bill & Melinda Gates Stiftung und Monsanto

Monsanto ist allgegenwärtig. In zahlreichen Artikeln haben wir über Monsanto und dessen Verflechtungen, über Monsantos GVO und Roundup berichtet. Monsanto als Bienenkiller, Monsanto als Bauerntöter, Monsanto als Umweltverschmutzer… Nun will Monsanto 140 Mio. Dollar in der Ukraine investieren. Der weltweit größte Saatgut-Hersteller plant den Bau einer Saatgut-Anlage für konventionellen Mais in der Ukraine. [Siehe: „Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt“]

Bei so viel Liebe zu GVO wundert es kaum, dass die Bill & Melinda Gates Stiftung Großaktionär bei Monsanto ist.

Entwicklungshilfe?

Nicht nur bei Monsanto hat die Bill & Melinda Gates Foundation ihre Finger im Spiel.

Im Zentrum der deutschen Entwicklungszusammenarbeit steht seit 2009 die Förderung von ländlicher Entwicklung und Ernährungssicherung. Im Juni 2012 hat eine Gruppe führender deutscher Unternehmen und Verbände in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) die „Deutsche Initiative für Agrarwirtschaft und Ernährung in Schwellen- und Entwicklungsländern“ (DIAE) gegründet. Sie wurde im Januar 2013 in German Food Partnership (GFP) umbenannt. Die GFP ist ein Netzwerk, in dem deutsche und internationale Unternehmen der Agrar- und Ernährungsindustrie, Verbände und Stiftungen, der öffentliche Sektor sowie Unternehmen aus Schwellen- und Entwicklungsländern gemeinsam daran arbeiten, die Nahrungsmittelsicherung zu verbessern.

Die Gründungsteilnehmer der GFP seit Juni 2012 sind AGCO International GmbH, BASF, Bayer CropSience AG, BioAnalyt GmbH, DEG, GIZ, Gemeinschaft zur Förderung der privaten deutschen Pflanzenzüchtung e.V., K+S Kali GmbH, LEMKEN GmbH & Co KG, Mars Incorporate, METRO Group, Syngenta Agro GmbH und der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). Inzwischen sind weitere Teilnehmer der Initiative beigetreten.

Die GFP wird koordiniert von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und handelt im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Der Mann, der neben Multimilliardär Bill Gates und Deutschlands ehemaligem Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel am Tisch saß, heißt Liam Condon und ist Chef der Bayer CropScience AG. Er, der Leiter eines milliardenschweren Pestizid-Herstellers, und Bayer CropScience sind wie Monsanto auf dem Gebiet der grünen Gentechnik aktiv, um Pflanzen resistent gegen Schädlinge oder Witterungseinflüsse zu machen. [Siehe: „Agrar-Monopoly in Ukraine – Monsanto realisiert Großprojekt“]

Wie sich eine Stiftung, die sich auf die Fahne schreibt, gegen den Welthunger vorgehen zu wollen, auf den unfruchtbaren GVO-Weg begeben kann, ist uns schleierhaft. Die Gelder zu investieren in nachhaltige Landwirtschaft, in Subventionen für kleinbäuerliche Betriebe und in den Anbau von Pflanzen mit natürlich hoher Vitamin-A-Konzentration, wie z. B. Amaranth, scheint uns der klügere und vor allem allseits verträglichere Ansatz zu sein.

Denn abgesehen von allem Umweltschutz und allen gesundheitlichen Risiken darf auch die Problematik, dass Bauern Saatgut für GVO immer wieder neu kaufen müssen und die Notwendigkeit des Einsatzes von Chemikalien durch Resistenzen stetig steigt sowie die daraus resultierende Folge, dass sich immer weniger Kleinbauern dies tatsächlich werden leisten können, nicht unterschätzt werden.

Die Gates-Stiftung finanziert Gesundheits- und Agrarprojekte. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt nicht nur bei der Gentechnik, sondern auch bei der Impfstoffforschung.

In Brasilien grassieren das Dengue-Fieber und das Zika-Virus. Die Behörden haben den Gesundheits-Notstand ausgerufen und versuchen, die Bevölkerung aufzuklären, um die Zahl der Stechmücken zu reduzieren. Seit 2011 werden im Nordosten Brasiliens Woche für Woche bis zu einer halben Million gentechnisch veränderte ägyptische Tigermücken (Aedes aegypti – auch Moskitos aus dem Reagenzglas genannt) in die Natur entlassen. Die Insekten enthalten ein zusätzliches Gen für einen Eiweißstoff, der ihre Nachkommen abtötet und so die Ausbreitung des Dengue-Fieber reduzieren soll. Laut mehreren Berichten wurden die Original-Testberichte nie veröffentlicht. 2009 unterstützte die Bill-Gates-Stiftung in diesem Projekt.

Bereits 2003 investierte die Stiftung von Bill Gates $ 55 Millionen in die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Dengue-Fieber und Dengue-hämorrhagisches Fieber. Die Summe ging an das International Vaccine Institute (IVI) Bereich Pediatric Dengue Vaccine Initiative (PDVI), das 2001 gegründet wurde. Ob Impfstoff oder genmanipulierte Moskitos, Bill Gates ist immer mit einer großzügigen Spende dabei. Es ist ja auch ehrenwert, wenn da nicht seine Leidenschaft für Gentechnik wäre. Es ist fast so, als würde er leidenschaftlich Gott spielen wollen, doch dazu später mehr.

Gesundheit war ein Schwerpunkt der deutschen G7-Präsidentschaft im Jahr 2015. Die Wiederauffüllungskonferenz der globalen Impfallianz Gavi fand am 26. und am 27. Januar auf Einladung der Bundesregierung und unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Merkel statt und wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung mitveranstaltet. Schirmherrin Dr. Angela Merkel konnte auf der Veranstaltung rund 200 Teilnehmer begrüßen, u. a. Bill Gates, die Pharmaunternehmen und die Organisation One, die von Bono mitgegründet wurde. Vertreten wurde diese Organisation von Maria Furtwängler. Dass Bono von U2 Bill Gates bei seinen Machenschaften unterstützt, dürfte bekannt sein.

Bei den Milliarden-Umsätzen war die Begeisterung bei der Pharmaindustrie groß; sie teilen mit, dass für Impfstoff-Hersteller die Beteiligung an GAVI von großer Bedeutung ist, denn die Allianz sorgt für eine stabile Nachfrage. 

Die internationale Impfallianz Gavi

Zu den größten Gebern gehören die Gates-Stiftung, die USA und Deutschland. Auch die Pharmakonzerne gehören zur GAVI. Ein rentables Geschäft für die Konzerne, denn Gavi garantiert den Pharmafirmen einen riesigen Markt.

„Wir wollen hier in Berlin etwas erreichen, das für die nächste Periode von 2016 bis 2020 eine gute Nachricht für 300 Millionen Kinder sein soll. Wir wollen so viele Kinder durch Impfung vor Krankheiten wie Lungenentzündung, Masern, schwerem Durchfall oder Röteln schützen. […] Wir in Deutschland haben uns angesichts der Herausforderung von Ebola dazu entschlossen, unseren Beitrag für die nächste Periode auf 600 Millionen Euro zu erhöhen“. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel bei der GAVI-Geberkonferenz am 27. 1. 2015.

Mittlerweile dürfte Gates‘ Faible für Gentechnik und Impfstoffe bekannt sein. Einer der Schwerpunkte der Stiftung liegt bei der Impfstoffforschung. So unterstützt die Stiftung mit enormen Summen die Forscher beim Kampf gegen Malaria, eine Krankheit, die jedes Jahr für rund eine Million Todesfälle verantwortlich ist. Sind Gates‘ Milliarden ein Segen für die Erkrankten und die Wissenschaft? Und warum macht er sich gerade für diesen Bereich so stark und ebenso für die Gentechnik?

„Impfprogramme sind die wirksamsten und kostengünstigsten Investitionen, die wir zur Verbesserung der Gesundheit von Kindern in den ärmsten Ländern der Welt tätigen können.“ So Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller.

Dazu unser Beitrag: Impfen – Verflechtungen mit der Industrie und Gewusst? Medikamente und Impfstoffe sind aus gentechnisch verändertem Mais, Reis, Karotten

In Indien stand die Gates-Stiftung gerade auf dem Prüfstand. Hier steht die Stiftung auch wegen seiner Impfung und einer Studie zu dem Thema in Kritik. Siehe auch: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

GAVI fördert u. a.  Rotavirusimpfung gegen Durchfall. Sie ist nur mäßig wirksam, aber relativ teuer. Sinnvoller und nachhaltiger wäre es, die Ursachen dieser Erkrankung zu beseitigen, die so viele Kinder das Leben kostet: Durch sauberes Trinkwasser, Kanalisation, Latrinen und bessere Hygiene. All das könnte zudem auch viele andere Erkrankungen verhindern. Dazu bedarf es keiner Impfung, also warum nicht die Ursachen bekämpfen?

Bill und Melinda Gates

Schauen wir dazu auf die Webseite der Gates-Stiftung. Die ersten Stiftungsprojekte, z. B. das Internet in öffentlichen Bibliotheken, rührten von der Microsoft-Erfahrung der Gründer. In den Neunzigerjahren erfuhren Bill und Melinda jedoch von Millionen Kindern, die eine einfache medizinische Behandlung benötigten. So erweiterten sich die Schwerpunkte der Stiftung. Sie suchten und unterstützten nun Gruppen, die weltweit Leben retteten.

Im Jahre 2000 wird die William H. Gates Foundation mit der Gates Learning Foundation zusammengeführt und bildet von nun an die Bill & Melinda Gates-Stiftung.

Start der Initiative Sound Families

Im Rahmen der Initiative Sound Families sollte acht Jahre lang mit Hilfe von 40 Millionen US-Dollar die Obdachlosigkeit von Familien in der Region Puget Sound im US-Bundesstaat Washington bekämpft werden. Im Rahmen des Projekts sollten 1500 neue Wohneinheiten mit Dienstleistungen geschaffen werden, die zu einer besseren Familienstabilität beitragen. In diesem Milieu war auch der Vater von Bill Gates aufgewachsen.

Die Vereinten Nationen legen Ziele zur Ausrottung von Krankheiten fest

Im Jahr 2000 legten auch die Vereinten Nationen die acht Millenniums-Entwicklungsziele fest. Zu diesen gehören die Beseitigung der extremen Armut, die Senkung der Kindersterblichkeit und die Bekämpfung von Krankheiten. Die Stiftung und andere Unterstützer arbeiten gemeinsam daran, die Ziele bis zum Jahr 2015 zu erreichen. Wir brauchen nicht zu erläutern, dass diese Ziele nicht erreicht werden. Mehr Infos: Video: Welternährung in 5 Minuten erklärt – Hunger im Überfluss

Die regionale Niederlassung in Washington, D.C., wird eröffnet

Im Jahre 2001 eröffnete die Stiftung eine regionale Niederlassung in Washington, D.C., um engere Partnerschaften mit staatlich geförderten Programmen einzugehen und zu pflegen.

Bis dahin ist noch alles in Ordnung.

2005 setzte die Stiftung Ihre Arbeit zur Bekämpfung von Malaria fort und kündigte Fördermittel in Höhe von 258 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Malaria-Impfstoffs, neuer Medikamente und innovativer Lösungen für die Mückenbekämpfung an. 2006 schenkte Warren Buffett der Stiftung über 30 Milliarden US-Dollar. Dank des Geschenks aus dem Jahr 2006 werden die Ausgaben der Stiftung verdoppelt.

„Da wir unsere Bemühungen, allen Menschen die Chance für ein gesundes und produktives Leben zu bieten, verstärken möchten, strukturieren wir die Stiftung um und setzen drei Prioritäten: Globale Gesundheit, globale Entwicklung und Arbeit in den USA.“ – Stiftung 2006

MONSANTO und eine neue Allianz für eine grüne Revolution in Afrika

Gemeinsam mit der Rockefeller Foundation gründet die Stiftung die Allianz für eine grüne Revolution in Afrika (Alliance for a Green Revolution in Africa, AGRA). AGRA wird von Kofi Annan geleitet und ist eine Organisation mit Sitz in Afrika. Ihre Aufgabe ist es, die Landwirtschaft neu zu beleben sowie Bauern dabei zu helfen, Armut und Hunger zu überwinden. Lesen Sie dazu auch: Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz und Bono verbündet sich mit Monsanto, um Afrikas Landwirschaft mit GMOs zu zerstören-U2’s Bono partners with Monsanto to destroy African agriculture with GMOs

INFOBOX
AGRA – das trojanische Pferd des afrikanischen Agrobusiness

„Lasst uns eine afrikanische grüne Revolution schaffen“, rief Kofi Annan am 5. Juli 2006 in Addis Abeba und gab damit den Startschuss für den Ausbau der intensiven Landwirtschaft auf dem afrikanischen Kontinent. Im September 2006 reagierten die Rockefeller-Stiftungund Bill & Melinda Gates auf seinen Appell und gründeten mit einem Kapital von 150 Mio. Dollar die „Alliance for a Green Revolution in Africa“ (AGRA). Die großzügige Unterstützung des „milliardenschweren Menschenfreunds“, der die Linderung der Hungersnöte auf dem afrikanischen Kontinent in den Mittelpunkt seines Programms gestellt hatte, gab der Rockefeller-Stiftung Gelegenheit zur Wiederaufnahme eines Projekts, das sie bereits in den 60er-Jahren ins Leben gerufen hatte.
 

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Die AGRA und ihre Kapitalgeber beteuern, Afrika „eine eigene Grüne Revolution“ schenken zu wollen und aus den „Fehlern der Vergangenheit“ gelernt zu haben. Tatsächlich entstand das Konzept der „Grünen Revolution“ bereits in den 1960er-Jahren, als der US-Vize-Präsident und Gründer des Agrarunternehmens Pioneer, Henry Wallace, mit dem Export des amerikanischen Modells der intensiven Landwirtschaft nach Afrika anderen Revolutionen vorbeugen wollte – in erster Linie natürlich der roten. Quelle 

Wie Bill Gates, Norman Borlaug, CIMMYT und Dr. Sanjaya Rajaram zusammenhängen, erfahren Sie in unserem Beitrag. World Food Prize 2014 für genmanipulierten Weizen

Die Geschichte von Pioneer und Henry Wallace können Sie hier lesen: Die dunkle Geschichte von DuPont – Von Atombombe über Nylonstrümpfe zum Genmais

Der Präsident der Stiftung, der Agronom Namanga Ngongi, der zuvor beim Welternährungsprogramm Karriere machte und heute in Kamerun eine Plantage zur Herstellung von Palmöl (!) betreibt, versichert zwar, dass AGRA nichts mit Agrobusiness zu tun habe. Doch daran darf gezweifelt werden. Im Jahr 2010 kaufte die Stiftung Bill & Melinda Gates, die mit 400 Millionen Dollar mehr als die Hälfte des AGRA-Haushalts stellt, für 23,1 Millionen Dollar ganze 500 000 Monsanto-Aktien (siehe Infografik). Viele Landwirtschaftsorganisationen und internationale Beobachter fürchten daher, dass die afrikanische Revolution ihren Namen vor allem der grünen Farbe der Dollarscheine verdankt, die für die reichen Investoren dabei herausspringen.

Nun kennen Sie den Zusammenhang zwischen der Gates-Stiftung und Monsanto, aber Sie wissen immer noch nicht, wie das nun mit dem Faible fürs Impfen zusammenhängt.

Deklaration der Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe

2010 erklärte die Stiftung die Dekade (Jahrzehnt) der Impfstoffe. Sie versprachen über den Zeitraum der nächsten 10 Jahre 10 Milliarden US-Dollar für die Forschung, Entwicklung und Bereitstellung von Impfstoffen für die ärmsten Länder der Welt auszugeben. Und im Rahmen der GAVI-Konferenz wurden von öffentlichen und privaten Gebern Mittel für die Immunisierung von über 250 Millionen – für die ärmsten Kinder auf der Welt – gegen lebensbedrohliche Krankheiten zugesichert. Bis zum Jahr 2015 können so mehr als vier Millionen vorzeitige Todesfälle verhindert werden. – so die Stiftung.

TREVOR MUNDEL, PRÄSIDENT der Abteilung Globales Gesundheitsprogramm

Vor seinem Eintritt in die Stiftung im Jahr 2011 war er Global Head der Entwicklung bei Novartis und zuvor war er an der klinischen Forschung bei Pfizer und Parke-Davis, einem Tochterunternehmen des Pharmaunternehmens Pfizer, beteiligt.  Nun schließt sich der Kreis. Dazu unser Beitrag Impfstoff-Versorgung: Bill & Melinda-Gates-Stiftung und Pharmagigant Novartis zusammen mit Brasilien

Bill Gates und Glaxo Smith Kline

Glaxo Smith Kline (GSK) ist Partner der  GAVI. Die Firma liefert innovative Impfstoffe wie die gegen das Rotavirus, gegen Lungenentzündung und das Zervixkarzinom. GSK verpflichtete sich, über 850 Millionen Impfdosen bereitzustellen, die dazu beitragen, bis zum Jahr 2024 bis zu 300 Millionen Kinder in Entwicklungsländern zu schützen. Des Weiteren werden schon sehr lange Schritte unternommen, um weltweite Herausforderungen auf dem Gebiet der Gesundheitsversorgung anzugehen. So investiert GSK beispielsweise in Forschungsprogramme zu Impfstoffen gegen kritische Erkrankungen, von denen arme Länder betroffen sind, wie Malaria, Tuberkulose, HIV und Ebola, und ist eine wegweisende fünfjährige Partnerschaft mit Save the Children eingegangen.

Der Pharma-Konzern GSK, der erst kürzlich die Impfstoff-Abteilung von Novartis übernommen hatte, entsorgte in Belgien versehentlich mit Polioviren belastetes Wasser in eine Kläranlage. Dutzende Liter mit Polioviren verseuchter Flüssigkeit sind in eine Kläranlage geraten. GSK hat zwei Impfstoffe im Sortiment, die vor Polio schützen: Boostrix und Infanrix. Erst Anfang 2014 hatten Produktionsprobleme in dem Werk für Schlagzeilen gesorgt: Ende 2013 waren bei Kontrollen die internen Qualitätskriterien nicht erreicht worden. Die Produktion des Kombinationsimpfstoffes gegen Masern, Mumps, Röteln und Varizellen sowie des Varizellen-Einzelimpfstoffes war daraufhin gestoppt und der Fehler gesucht worden. In der Folge war es bis März zu Lieferproblemen bei Varilrix gekommen, die AOK hatte ihren Rabattvertrag gekündigt. Quelle: apotheke-adhoc.de

Der in London ansässige Pharmakonzern GalaxoSmithKline verkaufte zuletzt das Geschäft mit Krebsmedikamenten für 16 Mrd. US-$ (ca. 12 Mrd. €) an den Konkurrenten Novartis. GalaxoSmithKline ist sehr stark im Forschungsbereich engagiert, jeder sechste Mitarbeiter arbeitet in diesem Bereich, wobei die Londoner täglich rund 13 Mio. € für Forschung und Entwicklung ausgeben.

Das Unternehmen hat weitere Produktionsstätten in Europa sowie in Nordamerika und Asien. Außer Arzneimitteln und Impfstoffen werden auch Gesundheitsprodukte und Hygieneartikel hergestellt. Am 22. April 2014 verkündet der Konzern einen Großumbau per Tauschgeschäft: Für insgesamt 16 Milliarden US-Dollar übernimmt Novartis die Krebsmedikamente des Konzerns, der im Gegenzug 7,1 Milliarden Dollar plus Umsatzbeteiligung für die Novartis-Impfstoffe zahlt. Sein OTC-Arzneimittel-Geschäft führt nun zu einer Zusammenarbeit mit Novartis.

Wie wir auf der Homepage von GSK  erfahren, startete der Pharmakonzern 2013 eine neue Partnerschaft mit der Bill & Melinda Gates Foundation (BMGF), und zwar mit dem Ziel, eine gemeinsame Initiative mit dem Ziel, Impfstoffe hitzebeständiger zu machen. Dadurch müssten die Impfstoffe weniger stark gekühlt werden, was in den heißen Entwicklungsländern ein enormer Vorteil wäre. GSK und BMGF investieren 1,8 Millionen US-Dollar in die ersten Schritte eines Forschungsprojektes, das die Wärmebeständigkeit von Impfstoffen erhöhen soll.

Auch in der HPV-Impfung arbeitet der Pharma-Konzern mit Bill Gates zusammen. Seit der Zulassung und der massenhaften Anwendung von HPV-Impfstoffen wurden zahlreiche neurologische, autoimmune und die Blutgerinnung betreffende Erkrankungen mit möglichem Zusammenhang zur Impfung beobachtet. Dazu auch Wichtige Nachricht! Impfung gegen HPV – schwerwiegende Nebenwirkungen!

Die Finanzierung wissenschaftlicher Studien, mit denen der Nutzen der Impfkampagnen untermauert wird, durch GAVI oder ihre Träger, wird als Interessenkonflikt angesehen. In Indien sagte das Oberste Gericht, dass die US-amerikanische NGO PATH die Studien durchgeführt hätte. Hier finden Sie PATH auf Facebook. Diese NGO wiederum arbeitet eng mit Bill Gates zusammen. Die Kritik in Indien, wie schon oben genannt, lautet, dass die Gates Foundation, PATH und die WHO fahrlässig und auf kriminelle Weise Impfstoffe an anfälligen und ungebildeten Personen getestet hätten und zwar ohne deren Einwilligung und ohne Beratung über mögliche Nebenwirkungen. Siehe: Umstrittene Impfstoffstudien: Warum ist die Bill & Melinda Gates Foundation in Indien im Kreuzfeuer der Kritik?

Die Bill-Gates-Stiftung hat 50 Millionen Dollar für die Ebola-Bekämpfung gespendet.  Mit dem Geld soll die Entwicklung von Therapien und Impfstoffen beschleunigt werden, die helfen könnten, die Epidemie zu beenden und neue Ausbrüche zu vermeiden. Da sind wieder alle zusammen: Monsanto und Pfizer, denn die sind an dem neuen Wirkstoff gegen Ebola beteiligt. Siehe: EBOLA-Panik: ein lukratives Geschäft? – Point de vue: Ebola: le mensonge généralisé  Auch dieses war Thema bei dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau.

Infobox

Anlässlich der Konferenz der weltweiten Impfallianz GAVI in Berlin betonte Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe die weltweite  Bedeutung von Impfungen zum Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten:

„Impfungen bieten einen wirksamen Schutz vor lebensbedrohenden Infektionskrankheiten. Wir setzen uns bei der GAVI-Wiederauffüllungskonferenz dafür ein, dass weitere 300 Millionen Kinder bis 2020 eine lebensrettende Schutzimpfung bekommen.“

Deutschland unterstützt die Arbeit der Impfallianz seit 2006 und erhöhte seither die jährlichen Zusagen kontinuierlich. In den Jahren 2012 und 2013 wurden jeweils 30 Millionen Euro zugesagt. Im Juni 2014 bestätigte die Bundesregierung ihre Absicht, die Unterstützung ab 2014 von 30 Millionen Euro auf 38 Millionen Euro im Jahr zu erhöhen. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller kündigten zudem im November 2014 an, Deutschland wolle die Mittel für Gavi deutlich erhöhen und bis 2020 insgesamt bis zu 500 Millionen Euro zur Verfügung stellen.

Seit Gründung der GAVI Impfallianz konnten 500 Millionen Kinder in Entwicklungsländern geimpft werden. Neue Finanzierungsmittel in Höhe von 7,5 Mrd. US$ sollen dazu beitragen, dass weitere 300 Mio. Kinder bis 2020 geimpft werden können.

Minister Gröhe appelliert in seiner Rede auch an die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland, ihren Impfstatus checken zu lassen und fehlende Schutzimpfungen nachzuholen. Eine Übersicht über die in Deutschland von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Schutzimpfungen finden Sie hier [PDF]. Quelle Bundesregierung 

Die Entwicklung armer Länder braucht Geld, Mut und Innovationen: Das ist das Credo von Melinda Gates, der Ehefrau von Microsoft-Gründer Bill Gates und Vize-Vorsitzende der milliardenschweren Gates-Stiftung, auf dem Kirchentag in Stuttgart.

Das Ehepaar Gates hat seinen Beraterstab mit Leuten besetzt, die von gewinnorientierten Konzernen kommen. Nehmen wir da nur Novartis oder GSK– Konzerne, die an Impfstoffen verdienen. Es ist für uns unmöglich, auch nur im geringsten daran zu glauben, dass diese Konzerne nicht durch z. B. Afrika profitieren wollen. Die Entwicklungshilfe ist nach wie vor ein lukratives Geschäft, das sehen wir hier in Deutschland an der GIZ und an der im Januar 2013 gegründeten German Food Partnership (GFP ), mit der Bill Gates ebenfalls  zusammenarbeitet.

Bill Gates, der dafür mitverantwortlich ist, dass viele Menschen verhungern, krank werden und sogar sterben. Die Gier nach Profit macht auch nicht vor dem WELTHUNGER halt!  Und wenn die Konzerne selber entscheiden können, ob deren Produkte gesundheitsschädlich sind, wie entscheiden diese dann?

Netzfrau Doro Schreier

Weitere Informationen:

Tausende Teenager nach HPV-Impfung chronische Krankheiten – Thousands of teenage girls enduring debilitating illnesses after routine school cancer vaccination

Die Vereinten Nationen (UNO) und die unselige Allianz

Impfallianz – Bill Gates und Merkel machen Pharmakonzerne mit Impfstoffen reich – zehntausende Mädchen als Testpersonen missbraucht

Forscher finden Pflanzengift in Mensch und Tier – Glyphosat

Impfstoffe aus Frankensteins Küche

ES REICHT! Glyphosat-Herbizid: Nun auch in der Muttermilch – Herbicide Found In Mother’s Milk

10 Studien beweisen: GVO schaden der Gesundheit

Die Top 10 der Pharmakonzerne – Das große Fressen

 

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