Bargeldverbot

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Bargeld-Abschaffung: Visa schenkt Restaurants 10.000 Dollar, wenn sie kein Bargeld mehr annehmen

„Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen“, sagt das Kreditkartenunternehmen Visa. Es prämiert derzeit Restaurants, die kein Bargeld mehr annehmen.

„Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen“, sagt der Geschäftsführer des weltweit führenden Kreditkartenunternehmens Visa, Al Kelly. Auf dem Visa Investorentag im Juni beschrieb er die Strategie dazu. Norbert Häring von „Geld und mehr“ berichtete darüber.

Ziel von Visa sei es, eine Kultur zu schaffen, in der „Bargeld nicht mehr König ist“, schreibt businesswire.com.

Die „Cashless Challenge“

Der neueste Marketing-Coup von Visa heißt „Cashless Challenge“: Dabei werden Restaurants oder Cafés prämiert, die kein Bargeld mehr annehmen.

Stattdessen können die Kunden dort Waren oder Dienstleistungen nur noch mit Kreditkarte oder ihren Smartphones bezahlen. Zum Ausgleich bietet Visa an, die Upgrades der Kassen-Technologie zu sponsern, damit bargeldlose Zahlungen wie Apple Pay akzeptiert werden können.

Bei der Aktion zahlt Visa 50 ausgewählten Lokalen 10.000 Dollar. Offiziell für die „Modernisierung der Zahlungsverkehrsinfrastruktur“. Das Upgrade dürfte jedoch kaum 10.000 Dollar kosten – das restliche Geld soll die Betriebe bei den Marketingkosten unterstützen.

Jack Forestell, globaler Chef von Visa im Bereich Händler-Lösungen erklärt:

Wir betrachten das als Eröffnungssalve“.

Inhaber können sich ab August für eine Teilnahme am Programm bewerben. Online-Unternehmen sind ausgeschlossen.

Erst die Kreditkarte, dann das Essen

Restaurants können in den USA nur schlecht die Annahme von Bargeld verweigern. Dollarnoten sind gesetzliches Zahlungsmittel – allerdings steht das amerikanische Finanzministerium auf dem Standpunkt, dass das dazugehörige Gesetz nicht für den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen gilt.

So könnte es üblich werden, dass bereits vor dem Essen eine Kreditkarte verlangt wird. Norbert Häring schreibt: „Diese Unsitte scheint allerdings in den USA bereits einzureißen.“

Visa verstärkt damit den Trend, dass jeder eine Kreditkarte haben muss – nicht nur um in einem Hotel einzuchecken, sondern auch, um etwas zu Essen zu bekommen.

Für Visa ist Bargeld der größte Konkurrent

Agieren Unternehmen mit Kreditkarten, müssen zwei bis drei Prozent des Umsatzes an das Kreditkartenunternehmen gezahlt werden. Und das ist nicht der einzige Grund, warum viele Betreiber Bargeld favorisieren. Die Kreditunternehmen wollen das jetzt ändern.

„Dass Händler kein Bargeld annehmen wollen, ist ein Mythos“, wird der Senior Vice President und Chefjurist der Nationalen Einzelhandelsföderation von „Dow Jones“ zitiert:

Visa betrachtet seit langem Bargeld als größten Wettbewerber und arbeitet daran, es zu verdrängen. Bargeldlos zu werden ist eine Priorität für Visa-CEO Al Kelly, insbesondere da Bargeld- und Scheck-Transaktionen weltweit weiter zunehmen.“

Es ist schon länger üblich, mit Entwicklungsländern Abkommen zum bargeldlosen Verkehr abzuschließen. Manchmal dienen diese Kreditkarten dann gleichzeitig als Personalausweis oder zur Abwicklung von Lohnzahlungen. Norbert Häring schreibt, dass Visa kürzlich ein Abkommen mit der polnischen Regierung geschlossen hat, um das Land in „Richtung einer bargeldlosen Zukunft“ zu entwickeln. Weitere Informationen scheint es dazu noch nicht zu geben.

Quelle: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bargeld-abschaffung-visa-schenkt-restaurants-10-000-dollar-wenn-sie-kein-bargeld-mehr-annehmen-a2166257.html

Gruß an die Erkennenden

IWF berät Regierungen, wie sie die Bevölkerung täuschen und geschmeidig Bargeld abschaffen können

Der Internationale Währungsfond (IMF) in Washington hat ein Arbeitspapier zur Bargeldbeseitigung (de-cashing) veröffentlicht. In den Schlussfolgerungen stehen Ratschläge, wie Regierungen den Widerstand der Bevölkerung unterlaufen und sie über ihre wahren Absichten täuschen können.
In “The Macroeconomics of De-Cashing”, empfiehlt IWF-Analyst Alexei Kireyev in seinen Schlussfolgerungen den Regierungen, die Bargeld beseitigen wollen, mit harmlos erscheinenden Schritten anzufangen. Man könne zum Beispiel mit der Abschaffung von großen Geldscheinen und Obergrenzen für Barzahlungen beginnen. Es sei vorzuziehen, den Privatsektor mit harmlos erscheinenden Umstellungen vorzuschicken, wie etwa dem Bezahlen von Kaffee mit dem Mobiltelefon. Direkte staatliche Eingriffe würden angesichts der Vorliebe der Menschen für Bargeld stärker hinterfragt und die Leute könnten stichhaltige Gegenargumente vorbringen. Nötig sei aus diesem Grund auch ein gezieltes Öffentlichkeitsprogramm um Misstrauen bezüglich der Bargeldbeseitigung abzubauen, insbesondere, dass die Regierungen durch die Bargeldbeseitigung alle Aspekte des Lebens der Menschen kontrollieren wollen, einschließlich wofür sie ihr Geld ausgeben, oder das Misstrauen dass es darum gehe, die persönlichen Ersparnisse in den Bankensektor zu zwingen. Der Bargeld-Beseitigungsprozess werde besser vorankommen, wenn auf individuellen Vorteilen und Kosten-Nutzen-Abwägung abgestellt werde.
Man beachte: Der Autor hält das Misstrauen nicht etwa für verfehlt. Er zählt die Möglichkeit, alle finanziellen Transaktionen der Menschen zu überwachen, explizit zu den Vorteilen der Bargeld-Beseitigung und auch dass die Ersparnisse in die Banken gedrängt werden, listet er unter den Vorteilen.
Abschließend empfiehlt er den Regierungen ein international koordiniertes Vorgehen bei der Einführung von Bargeld-Restriktionen und ein abgestimmtes Vorgehen im Konsens mit dem Privatsektor.
Das Papier selbst ist ein gutes Beispiel für die Art PR-Kampagne, die dem Autor vorschwebt. Durchgehend werden die möglichen Nachteile von Bargeld im Indikativ und gern in kräftigen Worten präsentiert, wie in „Banknoten verblassen und gehen kaputt“, „Banknoten sind anonym und daher ein beliebtes Instrument für Missbrauch, Steuervermeidung, Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche“ und „werden leicht gefälscht“. Die Vorteile werden dagegen als hypothetisch und indirekt über die Wahrnehmung mancher Menschen eingeführt, wie in „Bargeld wird oft als ein Mittel zur Bewahrung der Privatsphäre betrachtet“ und die Tatsache, dass jeder Schritt der Zahlungshistorie aufgezeichnet wird, „kann als Bedrohung der Privatsphäre gesehen werden“.
Das Arbeitspapier kommt zu seinen Empfehlungen, wie man dem widerstrebenden Volk die Abschaffung des Bargelds unterjubeln kann, ohne zuvor überhaupt den Versuch zu unternehmen, ein Überwiegen der Nachteile über die Vorteile von Bargeld herzuleiten oder auch nur explizit zu behaupten.
Natürlich stellen die Empfehlungen des Papiers – wie alle derartigen anti-demokratischen Empfehlungen von elitären Technokratenorganisationen – offiziell nur die Meinung des Autors dar, nicht die des IWF.
Sollten die Politiker_innen der politischen Partei Ihres Vertrauens in Sachen Bargeldabschaffung abwiegeln, das wolle doch niemand, empfehlen Sie ihm oder ihr bitte die Lektüre dieses Beitrags oder des IWF-Papiers.
Für die konkreten englischen Zitate lesen Sie bitte im IWF-Papier insbesondere die Textziffern 18, 52, 53 und 56 oder die englische Variante dieses Blog-Artikels.
http://norberthaering.de/de/27-german/news/809-iwf-rat-zur-bargeldabschaffung

Nun doch Bargeldverbot?

Veröffentlicht am 07.10.2016

Der Autor- und Wirtschaftsjournalist Michael Brückner bei SchrangTV-Talk.

Der nächste dreiste Coup auf unser Geld steht unmittelbar bevor: Schon bald drohen Bargeldrestriktionen bis hin zum Bargeldverbot. Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Die Bürger werden dadurch zu »gläsernen« und ferngelenkten Verbrauchern. Der Staat und viele Großkonzerne reiben sich die Hände.

Weitere Themen und www.macht-steuert-wissen.de

Der Weg in die totale Kontrolle

Der Weg in die totale Kontrolle... (Video)

Stehen Sie gern nackt vor Ihrem Bankberater?

Das tun Sie künftig aber, weil er jede einzelne Zahlung von Ihnen kennt. Er weiß deshalb auch, was Sie mit wem letztes Wochenende gemacht haben. Das Finanzamt ebenfalls. Und der Hacker sowieso.

Ohne Zugang zu Bargeld sind wir bald auf Gedeih und Verderb Staatsmacht und Banken ausgeliefert. Weltweit arbeiten Regierungen und Banken daran, Münzen und Scheine abzuschaffen – vorgeblich im Kampf gegen Terrorismus und Steuerhinterziehung. Dabei gefährdet das Bargeld nicht unsere Sicherheit und Freiheit, es bewahrt sie.

Der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring zeigt, wie Politik und Finanzwelt alles daran setzen, um die völlige Informationskontrolle über uns und unser Leben zu bekommen.

Stasi war gestern – Bargeldlos ist heute

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Norbert Häring, Autor des Bestsellers „Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen – Der Weg in die totale Kontrolle

Der Journalist Norbert Häring hat schon so manchen Coup gelandet. Auf seinem Blog „Geld und mehr“ nahm er im Herbst 2014 das damals gerade erschienene Sachverständigenratsgutachten quasi im Alleingang auseinander, sogar die ZDF-Satiresendung „Die Anstalt“ griff seine Kritik auf.

Einer größeren Öffentlichkeit wurde Häring Anfang 2015 bekannt, als er die Überweisung seines Rundfunkbeitrags einstellte und auf Barzahlung desselben pochte. Seither liefert er sich einen Rechtsstreit mit dem Hessischen Rundfunk. Die Zeitschrift „Stern“ bezeichnete ihn danach als „GEZ-Rebell“, auch die „Bild“ berichtete.

Darüber hinaus setzt sich Häring für den Erhalt des Bargelds ein. Um herauszufinden, wie weit dieses schon zurückgedrängt ist, versuchte er im Oktober 2015 bei einer Großbank in Frankfurt 15.000 Euro abzuheben. Häring macht all dies freilich nicht ohne Grund, denn er will aufklären und aufrütteln. Er will, dass „die Parlamentarier ihre Pflicht tun und sich endlich gesetzgeberisch mit dem Geldsystem befassen“, wie er sagt.

500-Euro-abschaffen

Die Aktivitäten mit dem Ziel, das Bargeld abzuschaffen, nehmen auffällig zu. Anfang des Jahres sprach Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble bereits von einer Obergrenze für Barzahlungen von 5 000 Euro, die Europäische Zentralbank (EZB) will den 500-Euro-Schein abschaffen und beim Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte der Chef der Deutschen Bank, John Cryan, dass das Bargeld ineffizient sei und in zehn Jahren nicht mehr existieren werde.

Die Abschaffung des Bargelds soll den Kampf gegen Terrorismus, Geldwäsche und organisierte Kriminalität erleichtern, heißt es. Häring geht dagegen davon aus, dass die treibende Kraft dahinter die Finanzbranche ist und nicht die Strafverfolgungsbehörden.

Die Beweggründe liegen auf der Hand: In Zeiten von Nullzinsen, milliardenschweren Anleihekaufprogrammen und hohen Staatsschulden sind die Handlungsspielräume in der nächsten Finanzkrise begrenzt. Mit der Abschaffung des Bargelds lassen sich negative Zinsen auf Sparguthaben besser durchsetzen. Das ist gut für die Banken wie auch für die EZB. Auch einen Bank Run kann es ohne Bargeld nicht mehr geben.

Bargeld weg

„Die nächste Krise kommt bestimmt. Deswegen ist es wichtig, das Bargeld vorher zurückzudrängen“, schreibt Häring. Die Nachteile dagegen hätte der Bürger. Sein Geld wäre bei den Banken eingesperrt, die Ersparnisse in der nächsten Finanzkrise im Zweifel „futsch“. Häring warnt zudem vor der „totalen Kontrolle“ durch Staat und Unternehmen, sollte künftig nur noch mit Karte oder Handy gezahlt werden.

Hinter der Anti-Bargeld-Kampagne stecken verschiedene Köpfe der internationalen Finanzszene, allen voran der ehemalige US-Finanzminister Larry Summers, der US-Ökonom Kenneth Rogoff und EZB-Präsident Mario Draghi. Häring nennt sie die „Anti-Bargeld-Krieger“. Diese kennen sich aus verschiedenen internationalen Netzwerken, etwa der Group of Thirty, der Harvard-University oder von Bilderberg-Konferenzen. Auch die US-Banken JP Morgan Chase und Goldman Sachs haben ihre Finger mit im Spiel.

Diese „Anti-Bargeld-Krieger“ treiben die Abschaffung des Bargelds auf internationaler Ebene voran. Deutschland ist diesbezüglich nur ein Nachzügler, in vielen anderen Ländern sind Bargeldobergrenzen bereits eingeführt, darunter Frankreich, Italien, Griechenland, Portugal und Spanien. In Europa ist der „Kampf gegen das Bargeld“ in Schweden am weitesten fortgeschritten, wo viele Banken kein Bargeld mehr akzeptieren und das ABBA-Museum ein Vorreiter bei der Bargeldabschaffung war. Auch in manchen Staaten Afrikas ist das Bezahlen mit Scheinen und Münzen kaum mehr möglich.

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In den Medien ist das Thema Bargeld in den vergangenen Monaten durchaus auf Resonanz gestoßen. Es gab schon in Frankfurt eine Pro-Bargeld-Demo, und auch der Ökonom Max Otte kam mit dem Büchlein „Rettet unser Bargeld“ auf den Markt. Insofern dürfte die Bargeld-Problematik schon manchem Leser bekannt sein.

Vor diesem Hintergrund ist Härings Buch all jenen zu empfehlen, die sich tiefer mit den Themen Geld, Geldschöpfung und Bankenmacht beschäftigen wollen. Denn Häring leuchtet auch all jene Bereiche aus, die sich hinter der Bargeld-Problematik verbergen. Ja, man könnte auch sagen, Häring knüpft mit seinem Buch dort an, wo jenes dem US-Automobilunternehmer Henry Ford zugeschriebene und inzwischen berühmt gewordene Zitat endet:

„Eigentlich ist es gut, dass die Menschen der Nation unser Banken- und Geldsystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, hätten wir noch vor morgen früh eine Revolution.“

Die heutige Geldordnung ist historisch gewachsen und nur „unvollständig, missverständlich, mehrdeutig und widersprüchlich geregelt“. Zudem ist sie maßgeblich von den Banken geprägt, die obendrein auch noch einen enormen Geldschöpfungsgewinn einstreichen. Im Euroraum könnte dieser sich im dreistelligen Milliardenbereich bewegen. Der Geldschöpfungsgewinn resultiert daraus, dass die Banken das Geld, das sie verleihen, selbst schaffen und nichts dafür zahlen müssen.

Wie der Prozess der Geldschöpfung tatsächlich funktioniert, ist in der Öffentlichkeit aber kaum jemandem bekannt. Und das ist auch so gewoll.

Die Menschen sollen möglichst nicht verstehen, wie die Banken Geld einfach aus dem Nichts schaffen und dennoch hohe Zinsen dafür nehmen. In solch einem System profitieren die Banken freilich auch von der Abschaffung des Bargelds. Denn die Pflicht dieses vorhalten zu müssen, schmälert ihren Geldschöpfungsgewinn.

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Auffällig ist zudem, dass sich die Notenbanken bestenfalls nur halbherzig für den Erhalt des Bargelds einsetzen, obwohl es doch das Geld ist, das sie selbst herausgeben. Häring sieht hier eine „Mittäterschaft der Währungshüter“, die sich vor allem historisch erklären lässt. Denn die Notenbanken waren früher oft private Institute und sind es zum Teil heute noch. Zudem gibt es einen regen Personalaustausch zwischen Noten- und Geschäftsbanken.

EZB-Chef Draghi, der Chef der Bank von England, Mark Carney, sowie der Chef der Federal Reserve von New York, Bill Dudley; sie alle waren früher Bankmanager.

„Notenbanker – obwohl sie formal ein (unabhängiger) Teil der Regierung sind – verstehen sich seit jeher als Teil der Bankenbranche und als Bewahrer von deren Interessen“, schreibt Häring.

Und nicht zuletzt sieht Häring auch Parallelen zwischen der Beseitigung des Goldstandards Anfang der siebziger Jahre und den Aktivitäten zur Abschaffung des Bargelds heute.

Denn Gold und Bargeld haben aus Sicht der Banken zwei Dinge gemeinsam: Sie sind sowohl Konkurrenten des von den Banken geschaffenen Buchgeldes als auch gut sichtbare Krisenindikatoren.

Deswegen ist es für die Finanzbranche sinnvoll, die Attraktivität des Goldes zu beschädigen und das Bargeld zurückzudrängen.

Bargeldlos - Der Weg zur totalen Kontrolle

"Nur Bares ist Wahres"  (Juni 2011)
Die Abschaffung des Bargeldes als echte Terrorgrundlage gegen die Menschheit!
Michael Vogt im Gespräch mit dem Erfolgsautor Andreas Popp über den neuen Anschlag auf unsere Freiheit.
Ein weiterer Baustein dieser generalstabsmäßigen Freiheitsberaubung der Menschen ist die Abschaffung des Bargeldes. Mit diesem echten Terroranschlag gegen die Völker durch das herrschende Finanzsystem wird offenbar ein Gang höher geschaltet in der angestrebten Neuordnung der Welt. Die Gefahr: Wer in Zukunft nicht mehr im Interesse des Wahnsinns spurt, wird durch ein einfaches Abschneiden am Zahlungsverkehr in seiner Existenz zerstört. Daß wir uns längst nicht mehr in einem Rechtsstaat bewegen, ist inzwischen vielen klar geworden.
George Orwell hat mit seinem Roman «1984» schon damals unsere Zukunft voraus gesagt. Die totale Kontrolle der Menschen wird angestrebt, dafür ist jeder erfundene Vorwand recht, ob er nun Massenvernichtungswaffen, Pandemien, Klimakatastrophe oder Terrorismus heißt.
Die anvisierte Abschaffung des Bargeldes macht alle Menschen völlig abhängig von den Vorgaben der Machtsysteme und ihrer ausführenden Politiker. Man könnte den ersten Schritt einleiten, indem man in bestimmten Kaufhausketten oder anderen Unternehmen nur noch Kreditkarten akzeptiert. Man wird Ihnen dann sagen: «Sie haben natürlich die freie Wahl, wie Sie zukünftig Ihre Rechnung begleichen wollen, aber Lidl, Rewe, Edeka und Aldi haben sich entschieden, nur noch mit Karten bezahlt zu werden, ach ja und Ihr Vermieter übrigens auch...» Hier wird deutlich, daß ich irgendwann gezwungen werde, diesem System beizutreten. Man erklärt uns natürlich gebetsmühlenartig, daß der Datenschutz ganz sicher gewährleistet sei... Wie kann man einer solchen Propaganda überhaupt noch glauben?
Einige «Schlafmenschen» argumentieren sogar mit den Worten: «Sollen Die doch machen was sie wollen, denn ich habe ja nichts zu verbergen...» Diese primitive Denkstruktur entspricht ungefähr demjenigen, der behauptet: «Wer nicht zum Wählen geht, darf sich auch nicht beschweren, wenn es schlecht läuft.»
Mit der Einführung eines rein bargeldlosen Zahlungsverkehrs würde vor allem aber ein gigantisches Problem der Banken gelöst werden, deren Machenschaften kurz davor sind, allgemein bekannt zu werden: «Die Geldschöpfung aus dem Nichts». Eine Abschaffung des Bargeldes würde diese akute Konkursgefahr für die Banken eliminieren, weil niemand mehr Geld abheben könnte. Außerdem wäre es möglich, Querulanten und Miesmachern und nonkonformen Geistern das Handwerk zu legen. Willkommen in «1984». Der große Bruder wartet offensichtlich schon darauf, uns endlich zu behandeln.

Quelle: Wissensmanufaktur

Im Gespräch mit Michael Brückner zum kommenden Bargeldverbot

Veröffentlicht am 08.04.2016

Gespräch mit Michael Brückner zum kommenden Bargeldverbot
„Das geht viel schneller als alle dachten“

Der offenbar weltweit organisierte Versuch, die Ära des Bargeldes möglichst bald zu beenden, nimmt ungeahnte Fahrt auf. Der EZB-Rat will den 500-Euro-Schein aus dem Verkehr ziehen. EZB-Präsident Mario Draghi hat zu Protokoll gegeben, dass er dies ernsthaft erwägt. In den USA forderte der frühere US-Finanzminister Larry Summers, die 100-Dollar-Banknote aus dem Verkehr zu ziehen. Immer mehr prominente Banker und Ökonomen stimmen in diesen Chor ein. Der bekannte Wirtschaftsjournalist, Buchautor und Kommunikationsberater Michael Brückner, der gerade sein neues Buch „Achtung Bargeldverbot!“ veröffentlicht hat, erklärt in diesem Gespräch, warum alles viel schneller gehen könnte, als bislang gedacht. Die üblichen Begründungen für eine eingeschränkte Nutzung oder das komplette Verbot von Bargeld – der Kampf gegen Kriminalität, Geldwäsche und Terroristen – seien lediglich vorgeschoben, sagt Brückner. In Wirklichkeit steht eine mächtige Elite hinter dem Plan, den Menschen das Bare – und damit einen beträchtlichen Teil ihrer bürgerlichen Freiheit – zu nehmen.
Die Artikel von Michael Brückner finden Sie auf der Info-Webseite des Kopp Verlages hier:
http://info.kopp-verlag.de/autor.html...

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Bargeldverbot - "Der gläserne Bürger": Ulrich Horstmann im Interview mit Ralf Malisch

Veröffentlicht am 09.03.2016

Als letztes Mittel für eine Umverteilung ohne Währungsreform scheint nun das schleichende Bargeldverbot zu kommen. Eine Währungsreform ist unangenehm für Politiker und die Angst vor „Bankruns“ kann durch ein Bargeldverbot auch gemildert werden. Das Terror und Kriminalitätsbekämpfungs-Argument könnte genauso gut auch in sein Gegenteil umdefiniert werden. Und was ist eine Gesellschaft mit völlig gläsernen Bürgern anderes als ein Terrorregime.

Ulrich Horstmann im Gespräch mit Ralf Malisc

Pedition hier: Stop Bargeldverbot

Experte Max Otte warnt ►TOTALE KONTROLLE DROHT◄

Bargeldverbot

Kommt das globale Goldverbot schon 2015?

Seit einigen Jahren werden immer wieder Stimmen laut, die von einem möglichen Goldverbot sprechen. Und nun scheint das Goldverbot ein großes Stück näher gerückt zu sein, denn der Islamische Staat (IS) plant eine eigene Währung aus Goldmünzen, Silbermünzen und Kupfermünzen. Damit wäre die Terrororganisation IS der erste und einzige Staat mit einem Goldstandard. Da die internationalen Geldströme im Zuge der Terrorismusbekämpfung stark kontrolliert und reglementiert werden, ist das Ausweichen des IS auf eine eigene Gold- und Silberwährung die logische Konsequenz. Laut IS wird die neue Goldwährung zur besseren Finanzierung der Expansion beitragen und die Terroristen von der Unterdrückung und Gewaltherrschaft des westlichen Geldsystems befreien. Hierfür will der IS zwei Goldmünzen, drei Silbermünzen und zwei Kupfermünzen herausgeben.

Gold - die Währung von Terroristen?

Seit der Weltwirtschaftskrise vor einigen Jahren sind sich immer mehr Menschen darüber bewusst geworden, wie das Geldsystem funktioniert und dass das globale Finanzsystem früher oder später zusammenbrechen muss. Im Zuge dessen haben viele Leute ihre Lebensversicherungen gekündigt und ihr Geld in Gold und Silber investiert, um ihre Ersparnisse vor dem Papiergeldcrash zu retten. Dieser Schritt schien sehr vernünftig zu sein. Womit die Goldinvestoren jedoch mehrheitlich nicht gerechnet haben, sind die brutalen Goldpreisdrückungen der letzten Jahre. Mit Hilfe von Derivaten wurden sowohl die Goldpreise, als auch die Silberpreise stark nach unten manipuliert. Die Hoffnung und die Erwartung der Goldanleger, dass die Preise für Gold und Silber früher oder später stark ansteigen werden, wird jetzt wahrscheinlich dadurch zunichte gemacht, dass Gold in Zukunft als Währung der Terroristen gebrandmarkt wird.

Wer würde am Meisten von einem Goldverbot profitieren?

Der US-Dollar ist nach wie vor Weltleitwährung, da sowohl Ölgeschäfte, als auch Goldgeschäfte in der Vergangenheit nur in US-Dollar abgewickelt werden durften. Dieses Monopol ist der einzige Grund, warum die USA noch nicht pleite sind. Wer dieses Monopol in der Vergangenheit angegriffen hat, musste in der Regel mit seinem Leben dafür bezahlen. Doch nun wird der Widerstand gegen die Leitwährung immer größer. Mittlerweile haben die BRICS-Staaten eine eigene Entwicklungsbank gegründet. Immer mehr Staaten bevorzugen den Euro und den Juan als Zahlungsmittel im internationalen Zahlungsverkehr. Das setzt die US-Regierung stark unter Druck, denn wenn der US-Dollar als Weltleitwährung abgelöst wird, fällt das ganze US-Imperium wie ein Kartenhaus zusammen.

Abgesehen davon steht das globale Finanzsystem am Abgrund. Bisher konnte das Geldsystem nur durch massive Geldmengenausweitungen der Zentralbanken am Leben gehalten werden. Doch jetzt sind wir an einem Punkt angelangt, an dem die Geldspritzen der EZB und der Fed keine Wirkung mehr zeigen. Daher wurden von der EZB sogar schon Negativzinsen in Höhe von -0,2 Prozent für Geschäftsbanken beschlossen, um die Kreditwirtschaft anzukurbeln. Dieser Vorstoß blieb jedoch auch nahezu wirkungslos. Aufgrund dieser aus Bankensicht äußerst bedrohlichen Situation haben die großen Investmentbanken ein großes Interesse daran, das Bargeld abzuschaffen. In einigen EU-Staaten wurden Bargeldzahlungen schon stark eingeschränkt und der bargeldlose Zahlungsverkehr ist auf dem Vormarsch.

Damit die Bürger nicht in Gold und Silber flüchten können, um dem Bargeldverbot zu entkommen, wäre es aus Sicht der Banken sinnvoll, wenn ein Verbot des Besitzes von Gold und Silber erlassen würde. Denn wer die Macht über die Währung hat, bestimmt die Gesetze. Und dies sind die privaten Zentralbanken rund um den Globus - allen voran die Fed. Könnten die Bürger mit Goldmünzen und Silbermünzen ihre eigene von Banken und Staaten unabhängige Währung nutzen, wäre die Macht des Staates und der Banken gebrochen. Um dies zu verhindern liegt es auf der Hand, unter dem Vorwand der Terrorismusbekämpfung ein Goldverbot zu erlassen.

In diesem Zusammenhang lässt sich derzeit ein Wettlauf der Zentralbanken um das Gold beobachten. Die BRICS-Staaten kaufen so viel physisches Gold ein, wie sie nur können. Russlands Zentralbank hat alleine im dritten Quartal 2014 mehr Gold gekauft, als alle anderen Zentralbanken zusammen. Doch auch in Europa gibt es beachtliche Gold-Bewegungen. In der Schweiz hat am 30. November 2014 eine Abstimmung stattgefunden, in der es unter anderem um Goldzukäufe der Zentralbank ging. Daneben haben die Niederlande bereits 120 Tonnen Gold auf ihren Boden zurückgeholt und auch Frankreich zieht jetzt nach. Marine Le Pen forderte einen sofortigen Stopp der Goldverkäufe und die Rückführung aller Goldreserven nach Frankreich. In Deutschland ist der Vorstoß, die Goldreserven aus den USA heim zu holen, vorerst wegen angeblichen Logistikproblemen gescheitert. In Belgien ist neuerdings auch im Gespräch, die gesamten Goldbestände aus dem Ausland heim zu holen. Noch alarmierender ist allerdings der Vorschlag von Analysten der Deutschen Bank, dass die Zentralbanken den Privatanlegern ihre Goldbestände abkaufen sollten. Der End-Kampf um das Gold hat offensichtlich begonnen.

Von der Goldprovokation über die Goldbekämpfung bis zum Goldverbot

In den letzten Jahren rieben sich einige Goldbugs verwundert die Augen, als einige Banken und sogar Supermarktketten damit begonnen hatten, für den Kauf von Silber- und Goldmünzen zu werben. Aus Angst vor der Inflation sind viele Kunden auf dieses Angebot eingegangen und haben Silber und Gold gekauft. Anschließend wurden die Goldpreise massiv gedrückt und nun entwickeln sich die Gold- und Silbermünzen zur Währung der Terroristen. In naher Zukunft kann also damit gerechnet werden, dass Goldbesitzer als verdächtig eingestuft werden. Möglicherweise werden Besitzer von Gold und Silber in Zukunft benachteiligt, indem sie unverhältnismäßige Kontrollen über sich ergehen lassen müssen. Dieses Vorgehen könnte viele Goldanleger dazu veranlassen, ihre Goldbestände tatsächlich zu verkaufen.

Allerdings kommt das Goldverbot mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von heute auf Morgen, sondern per Salami-Taktik. Genau wie bei dem Bargeldverbot, das auch nur Schrittweise eingeführt wird, um die Menschen langsam an die Veränderung zu gewöhnen. Noch können Silber- und Goldmünzen zu einem annehmbaren Preis verkauft werden, was sich durch eine Ächtung der Edelmetalle im negativen Sinne ändern könnte. Es gibt jedoch kein Grund zur Panik, denn auch im Falle eines Goldverbotes können in der Regel alle Silber- und Goldbestände gegen Geld eingetauscht werden. Nur schade, dass das Geld nicht im geringsten dem Wert des Edelmetalls entspricht. Die Tragik an dem kommenden Goldverbot ist schließlich die vollständige Enteignung der Bürger.

Bargeldverbot, Goldverbot, RFID-Chip-Implantat

Da laut Planung des IS im Jahr 2016 die totale Konfrontation zwischen Gläubigen und Ungläubigen ansteht, kann davon ausgegangen werden, dass das Bargeld- und Goldverbot spätestens 2016 praktisch umgesetzt wird. Im Zuge der Terrorismusgefahren könnten die Regierungen dann zu drastischen Maßnahmen gezwungen sein, um die öffentliche Ordnung aufrecht erhalten zu können. In dem Zusammenhang kann es dann auch angeblich notwendig werden, dass sich jeder Mensch einen RFID-Chip implantieren lässt (das berühmte Malzeichen aus der Offenbarung der Bibel). Ohne RFID-Chip-Implantat wird ein Leben in unserer Gesellschaft irgendwann nicht mehr möglich sein, da sich dann jeder Bürger permanent identifizieren muss. Das Kaufen und Verkaufen wird dann ohne RF-Identifikation nicht mehr möglich sein.

Das Goldverbot soll alle Systemkritiker außer Gefecht setzen

Gerade dann, wenn systemkritische Menschen die totale Kontrolle per RFID-Chip-Implantat ablehnen wollen, werden sie auf Grund des Goldverbotes kein alternatives Zahlungsmittel mehr vorfinden. Sowohl Bargeldverbot als auch Goldverbot dienen nur diesem einen Zweck, alle Menschen unter die totale Kontrolle des Staates zu bringen. Wer dem jedoch zustimmt und das RFID-Chip-Implantat annimmt, wird laut dem Buch der Offenbarung aus der Bibel die Hölle durchmachen. Daher ist es wichtig, diese Informationen ernst zu nehmen und weiter zu verbreiten, um so viele Menschen wie möglich vor diesem Schicksal zu bewahren.

Kampf gegen Bargeld ist sozialistisches Projekt«

Interview mit Bruno Bandulet»Kampf gegen Bargeld ist sozialistisches Projekt«

Der Finanzexperte Bruno Bandulet rät vom unbaren Bezahlen ab – es ist zu unsicher. Und er sagt: Man sollte Widerstand gegen alle Versuche leisten, den Bargeldverkehr einzuschränken.

FreieWelt.net: Immer wieder liest man davon, dass es Bestrebungen gibt, Bargeld abzuschaffen. Wie realistisch ist dieses Vorhaben?

Bruno Bandulet: Das ist von Land zu Land verschieden. Schweden ist nicht mehr weit entfernt von einer bargeldlosen Gesellschaft, dort kann man auch kleine Beträge oft nur noch mit der Karte bezahlen. Allerdings regt sich dort neuerdings auch Widerstand. In Frankreich sollen ab September nur noch Barzahlungen bis 1.000 Euro erlaubt sein. Deutschland ist noch nicht so weit, gerade deswegen muss rechtzeitig Widerstand geleistet werden. Generell sehe ich die Gefahr nicht so sehr in der kompletten Abschaffung des Bargeldes, sondern zunächst in der graduellen Einschränkung des Bargeldverkehrs.

FreieWelt.net: Wer hat ein größeres Interesse an der Abschaffung des Bargeldes: die Staaten oder die Banken – oder ein Dritter?

Bruno Bandulet: Angetrieben wird diese Entwicklung hauptsächlich von der Finanzindustrie. Zum einen ist die Vorhaltung von Bargeld ein Kostenfaktor für die Banken, zum anderen lässt sich mit Kreditkarten und anderen digitalen Systemen Geld verdienen. Das zahlt dann der Kunde. Für die Regierungen wiederum ist die Möglichkeit verlockend, die Bürger komplett kontrollieren zu können, sobald jede Ausgabe, die sie tätigen, dokumentiert ist.

FreieWelt.net: Unbares Bezahlen hat große Vorteile. Sollen wir wirklich darauf verzichten oder gibt es Gelegenheiten, bei denen wir von dieser Möglichkeit getrost Gebrauch machen können?

Bruno Bandulet: Wer bar zahlt, verteidigt seine Privatsphäre und seine Freiheit. Das sollten wir möglichst oft tun. Bei Auslandsreisen finde ich Kreditkarten hingegen sehr nützlich.

FreieWelt.net: Es fällt mir schwer auszumalen, was am unbaren Bezahlen so gefährlich sein könnte. Können Sie das an einem Beispiel anschaulich machen?

Bruno Bandulet: Wie Sie wissen, ist das Internet samt E-Mail-Verkehr nicht wirklich sicher – und das gilt auch für ein digitales Geldsystem. Es ist eine Einladung für Kriminelle. Wenn mir beim Stadtbummel oder auf einer Reise die Geldbörse gestohlen wird, kann der Verlust durch den Missbrauch der Kreditkarte sehr viel größer sein als der Verlust einiger Banknoten. Tatsächlich konzentriert sich die internationale Organisierte Kriminalität auf die Ausplünderung von Konten, nicht auf den Diebstahl von Bargeld. Ohne Zweifel ist Bargeld sicherer als Digitalgeld.

FreieWelt.net: Aber wir leben – wenn es nicht ganz schlecht läuft – nicht von der Hand in den Mund, sondern wir erwirtschaften mehr, als wir momentan ausgeben können. Deshalb müssen wir Geld zurücklegen. Sollten wir es sicherheitshalber zuhause unter der Matratze deponieren anstatt auf dem Konto zu belassen?

Bruno Bandulet: Normalerweise sollten wir das nicht tun. Wir müssen uns aber darüber im Klaren sein, dass Geld auf dem Konto nichts anderes darstellt als einen Kredit an die Bank. In einer Finanzkrise lacht Bargeld. Es handelt sich hier um zwei verschiedene Sorten von Geld. In einem bargeldlosen System kann ich mich vor einem »Bank Run« und damit vor einer Bankenpleite nicht mehr schützen, indem ich mein Geld vorsichtshalber abhebe. Das finden die Banken natürlich sehr sympathisch.

FreieWelt.net: Ist es überhaupt möglich, ganz auf Bargeld zu verzichten?

Bruno Bandulet: Möglich wäre es.

FreieWelt.net: Gold wird immer wieder als Alternative zur Geldanlage genannt. Es gibt auch immer wieder Diskussion über Gold. Gibt es einen Zusammenhang zwischen diesen Diskussionen und den Bestrebungen, den Bargeldumlauf einzuschränken?

Bruno Bandulet: Den Zusammenhang kann es durchaus geben, auch wenn das vorerst nur ein Thema am Rande ist. Gold dient ja schon jetzt als Wertaufbewahrungsmittel, als Alternative zum ungedeckten Papiergeld und als Absicherung gegen die Kunstwährung Euro, von der niemand wissen kann, was sie in fünf oder zehn Jahren noch wert ist. Es ist auch vorstellbar, dass Gold irgendwann auch in Europa als privates Zahlungsmittel verwendet wird. In verschiedenen asiatischen Ländern ist das längst der Fall.

FreieWelt.net: Welche Möglichkeiten sehen Sie, sich politisch gegen Bestrebungen zu wehren, den Bargeldumlauf einzudämmen?

Bruno Bandulet: Es ist enorm wichtig, schon jetzt den Mund aufzumachen und Widerstand zu leisten. Mit dem Bargeld verteidigen wir unsere Privatsphäre und unsere Freiheit. Eine Welt ohne Bargeld befände sich auf dem Weg in die perfekte Diktatur. Gerade freiheitliche Parteien wie die AfD sollten Alarm schlagen. Und sie haben dabei einen mächtigen Verbündeten, nämlich die Deutsche Bundesbank. Erst Anfang Juni hat sie Einschränkungen beim Bargeld klipp und klar abgelehnt.

Die Bundesbank ist schließlich nicht nur in Sachen Euro eine der letzten seriösen Institutionen in Deutschland. Sie verdient jede Unterstützung. Der Kampf gegen das Bargeld ist ein sozialistisches Projekt, und ich sehe die Gefahr, dass die EU – auch sie ist im Grunde ein sozialistisches Projekt – irgendwann auf den Karren aufspringt. Sie wird dann, wie immer, scheibchenweise vorgehen. Bargeld ist, wie es so schön heißt, gemünzte Freiheit. Digitalgeld ist ein Instrument der Totalüberwachung.

FreieWelt.net: Vielen Dank für das Interview.

Buchveröffentlichungen von Bruno Bandulet: Vom Goldstandard zum Euro. Eine deutsche Geldgeschichte am Vorabend der dritten Währungsreform, Rottenburg 2012; Als Deutschland Großmacht war. Ein Bericht über das Kaiserreich, seine Feinde und die Entfesselung des Ersten Weltkrieges, Rottenburg 2014.